Newsletter März 2015

„Wir verpassen immer nur dann etwas, wenn wir nicht ganz im Moment präsent sind.“
— Rico Mark

Tulpen (c) Lena Schwertfeger

Präsent zu sein – das bedeutet nicht nur, die Schönheit eines Moments erfassen zu können, präsent zu sein – das ist eine der wichtigsten Erfolgsfaktoren in der Mediation sowie in jeder Arbeit mit Menschen. Daher befasst sich unser erster Newsletter im Jahr 2015 mit der Präsenz oder auch: der Achtsamkeit, die seit ein paar Jahren einen „Boom“ erlebt, den wir durchaus ambivalent sehen.
Wie gewohnt findet sich außerdem eine Mischung aus Wissenswertem und Bemerkenswerten aus der Mediationsszene: darunter ein Rückblick auf den Mediationskongress im November 2014 und Watzlawick im Original. Bei unserem „Praxistipp“ geht es dieses Mal um ein positives Zielbild zu Beginn der Konfliktklärung – dazu gibt es wieder ein kleines „Geschenk“ zum Downloaden und nicht zuletzt der Ausblick auf die kommenden Seminare und Ausbildungen, zu denen wir Sie / Euch herzlich einladen.

Frohe Osterfeiertage und viel Freude beim Entdecken der ersten Frühlingsboten wünschen

Elke Schwertfeger   Christian Bähner  Dr. Corina Bastian

PS: Sie können unseren Newsletter auch als PDF-Dokument herunterladen.

 

 

Wissenswert

Birgit Steiger seit Januar 2015 „fest“ bei Zweisicht

Birgit Steiger, ZweisichtSeit Anfang des Jahres verstärkt die Personalentwicklerin und Wirtschaftsmediatorin Birgit Steiger das Zweisicht-Team. Seit einigen Jahren arbeitete sie immer wieder als selbständige Freiberuflerin für uns vor allem bei der Durchführung von Mediationen. Bei Zweisicht bringt sie seit Januar in Teilzeit auch konzeptionell und administrativ Ihre Stärken ein. Wir freuen uns über die zusätzliche Unterstützung und heißen Birgit herzlich willkommen im Team!

 

 

Rückblick auf den Zweiten Gemeinsamen Mediationskongress 2014 zu den Themen „Beteiligung – Qualität in der Mediation – Mediationsgesetz“. Forum am Schlosspark in Ludwigsburg, 14./15. November 2014

Zweiter gemeinsamer Mediationskongress 2014Bereits im November 2014 fand zum zweiten Mal ein gemeinsamer Kongress der drei Mediationsverbände BAFM, BM und BMWA mit rund 400 Teilnehmenden in Ludwigsburg statt. Beeindruckend war für uns der Eröffnungsvortrag von Johan Galtung. Der international renommierte Friedensforscher und Konfliktvermittler berichtete über seine langjährige Arbeit und Erfahrung in der Konfliktbearbeitung. Er plädierte für eine ganzheitliche Sicht auf Konflikte, die auch die Wertesysteme, Historien mit ihren Kräften und Gegenkräften sowie den Bedürfnissen nach Gerechtigkeit und persönlicher Entwicklung miteinbezieht. Der Vortrag wurde vom Auditorium-Netzwerk aufgezeichnet.
Als Mediatonsausbilder war für uns auch noch die Podiumsdiskussion „Mediationsgesetz – der große Wurf?“ spannend. Mit dem im Jahr 2012 verabschiedeten Mediationsgesetz war auch die Ankündigung einer Rechtsverordnung verbunden, die die Mindestanforderungen an eine Mediationsausbildung sowie die Zertifizierung als Mediator/in zum Inhalt haben soll. Die Diskussionsteilnehmer zeigten sich überwiegend skeptisch, ob es zu einer Rechtsverordnung durch das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz überhaupt kommt. Nachdem die Berufsverbände und Kammern ihre Stellungsnahmen zum Referentenentwurf bis Mai 2014 abgegeben haben, ist anscheinend an der Verordnung nicht mehr gearbeitet worden. Bekannt wurde in diesem Zusammenhang, dass die zuständige Referentenstelle aktuell vakant ist und derzeit nicht neu besetzt werden soll.

Bundesjustizminister Heiko Maas dämpft in einem Interview die Erwartungen, dass die VO zur Mediationsausbildung noch dieses Jahr fertig wird.

Anfang des Jahres hat Bundesjustiz- und Verbraucherschutzminister Heiko Maas in einem Interview mit dem Anwaltblatt (Ausgabe Januar 2015) auch zur Rechtsverordnung Stellung bezogen. In diesem Jahr würden die Kräfte bei der Umsetzung der ADR-Richtlinie und der Einführung von Schlichtungsstellen gebündelt, für Mediation und die Verordnung sieht er derzeit keine Kapazitäten.
Unser Fazit: Keine Regelung in 2015, der „zertifizierte Mediator“ bleibt weiterhin eine Fata Morgana.
Weiterlesen: Interview mit Heiko Maas im Anwaltsblatt Januar 2015 und Bericht auf Mediationaktuell.

3. Konferenz Systemdesign: Technologische Transformation, zukunftsfähige Organisationen und Konfliktmanagement
Gewerkschaftshaus Nürnberg, 18. April 2015

Wir leben in einem Zeitalter der Transformation. Technologische Innovation, ökonomische Unwägbarkeiten und soziale Verschiebungen prägen das Bild unserer Gesellschaft. In der 3. Konferenz der Gesellschaft für Systemdesign werden wesentliche Fragen im Kontext dieser gesellschaftlichen Transformation behandelt. Was macht Unternehmen und Organsationen widerstands- und zukunftsfähig? Welche zusätzlichen und neuen Herausforderunden kommen auf das betriebliche und organisationale Konfliktmanagement zu? Welche Auswirkungen ergeben sich für das Verhältnis von Konfliktmangement und Organisationsentwicklung?

Als Key-Note-Speaker werden Prof. Rudolf Wimmer zum Thema „Auf dem Weg in die ‚nächste Gesellschaft‘. Change Management im Dienste der Zukunftsfähigkeit von Organisationen“ sowie Johann Hofmann zum Thema „Auf dem Weg zur digitalen Fabrik – technologische, personale und organisationale Erkenntnisse“ sprechen. Am Nachmittag werden verschiedene Workshops angeboten. Anmeldung und weitere Informationen auf der Website der Grundig-Akademie.

Neuer Wegweiser zur Familienmediation

Das Internetportal Finanzen.de hat zusammen mit Mediatoren einen umfassenden Wegweiser erstellt, der Mediation als Konfliktlösungsverfahren für Familien in den Blick nimmt. Das 25-seitige eBook erklärt, was Mediation bei Familienstreitigkeiten leisten kann, wie eine Mediation typischerweise abläuft und wie eine passende Mediatorin gefunden werden kann. Die Infobroschüre „Es muss nicht vor Gericht landen. Wie Mediation beim Familienstreit hilft“ kann kostenlos heruntergeladen werden.

Bemerkenswert

Achtsamkeit: Warum Mediation und Meditation zusammengehören

In den vergangenen Jahren hat die Meditationspraxis der „Achtsamkeit" eine bemerkenswerte Karriere gemacht. Sie wurde aus ihrem spirituellen Kontext herausgelöst und auf die Interessen und Bedürfnisse der westlichen Welt angepasst.

Margret Ammann und Corina Bastian haben Parallelen zur Mediation erkannt. So geht es in der (transformativen) Mediation um das Wahrnehmen und Annehmen aller Sichtweisen. Dem liegt die Idee zugrunde, dass sich negative Gefühle erst verwandeln können, wenn sie akzeptiert werden. Der Mediator bemüht sich, inhaltlich neutral zu sein, kein Ziel und keine Lösung im Geist zu haben, sondern frei von Erwartungen und offen zu sein für das, was die Medianden mitbringen und was in der Mediation selbst damit geschieht. Wer Achtsamkeit übt, arbeitet genau mit diesem bedingungslosen Annehmen und Nicht-Urteilen im Erleben. Ziel ist eine umfassende, klare und hellwache Offenheit für die Gesamtheit der gegenwärtigen Erscheinungen. Achtsamkeitspraxis – immer vorausgesetzt, sie wird regelmäßig und über einen längeren Zeitraum praktiziert – führt zu höherer Klarheit über die eigene Gefühle und Prozesse sowie einer feineren Wahrnehmung der Grenzen zwischen einem selbst und dem anderen. Diese Fähigkeit ist zentral für alle, die mit Menschen arbeiten z.B. Trainer, Mediatoren, Moderatoren, Coaches oder Berater. Kurz gesagt: Mediation braucht Achtsamkeit, und wer achtsam ist, wird eine mediative Haltung entwickeln.
Margret Ammann und Corina Bastian haben dazu im Spektrum der Mediation (Bundesverband MEDIATION e.V. (Hrsg.): Spektrum der Mediation, Ausgabe 52) einen Fachartikel „Mindful Mediation. Warum Mediation und Meditation zusammengehören“ veröffentlicht, den Sie sich auf unserer Website kostenfrei herunterladen können.

Die Autorinnen bieten vom 25.-27. Juli 2015 drei Vertiefungstage zum Thema „Achtsamkeit in der Konfliktklärung“ an der Zweisicht.Akademie in Freiburg an (siehe „Offene Seminare“).

Achtsamkeit – ein Geschäft mit dem Geist?

„Meditierende Manager werden salonfähig“ – meldet das Handelsblatt in einem kritischen Artikel über das „Geschäft mit dem Geist“, den Boom der Achtsamtkeit (mindfulness). Immer mehr ehemalige Manager oder Unternehmensberater bieten nach einer Wende in ihrem Leben Meditationsseminare an und stellen ihre Erfahrungen zur Verfügung, meist zu horrenden Preisen. So geht es in der Tradition des Zen in erster Linie um das tägliche Handeln: Wer erleuchtet ist, wird kein anderes Leben führen wie vorher, nur wird er es voller Hingabe führen und ist daher nicht nur glücklicher, sondern auch produktiver. Die Zeit bezeichnet diese Strömung, die vom Silicon Valley nun auch nach Deutschland gefunden hat, deswegen kritisch als „Zen-Kapitalismus“: Selbstoptimierung und mentale Techniken sollen ein noch besseres Funktionieren im Job ermöglichen. Eine paradoxe Entwicklung, steht doch in der buddhistischen Lehre eine Sozialethik des Teilens und des einfachen Lebens im Mittelpunkt. Das Beispiel einer Facebook-Mitarbeiterin veranschaulicht dies: Die Trainerin wurde fristlos entlassen, als sie von ihren Schülern verlangte, sich während der Yoga-Stunde aus dem sozialen Netzwerk auszuloggen – was dann doch etwas zu viel Achtsamkeit für dieses Unternehmen war.

Zum Weiterlesen:
Astrid Dörner: „Das Geschäft mit dem Geist“, Handelsblatt Nr. 032 vom 14.02.2014
Bodo Mrozek/Maximilian Probst: „Sie sind alle Omline“, Die Zeit No. 13/2014, März 2014

Watzlawick im Original: Wenn die Lösung das Problem ist …

Dank Youtube können wir uns die grundlegenden Thesen von Paul Watzlawick im einem 45-minütigen, sehr unterhaltsamen Vortrag aus dem Jahr 1987 im Original anhören.
Warum finden Probleme, auf deren Lösung Menschen ihre ganze Kraft konzentrieren, dennoch keine Lösung? Anhand vieler anschaulicher Beispiele vermittelt der Psychoanalytiker und C.G. Jung-Schüler Paul Watzlawick in diesem Vortrag auf humorvolle Weise seine Thesen, die heute wie vor 20 Jahren sehr bedenkenswert sind.
https://www.youtube.com/watch?v=M7aMmiMrYmU

Handschütteln fördert Kooperation in Verhandlungen

In einer mehrteiligen Studie der Booth School of Business (University of Chicago) und der Harvard Business School mit MBA-Studenten haben Juliane Schroeder, Jane Risen, Francesca Gino und Michael I. Norton herausgefunden, dass sich das Händeschütteln vor einer Verhandlung positiv auf die Verhandlung auswirkt. Offenbar wird durch dieses Begrüßungsritual ein subtiles Signal über die eigenen sozialen Motive gesendet. Interessantes Ergebnis: Selbst bei „Nullsummen-Verhandlungen“ (Verhandlungen, bei denen die Interessen der Parteien total unterschiedlich sind) wurden nach dem Händedruck weniger kompetetive Verhandlungsstrategien gewählt und einfacher ausgeglichene Vereinbarungen erzielt. Die Autoren ressümieren, dass Handschütteln kooperative Strategien fördert und das Verhandlungsergebnis beeinflusst, selbst wenn sich die Parteien in einem offen ausgetragenen Konflikt befinden. Kostenloser Download des Arbeitspapiers bei SSRN.

Einen Versuch wert: Praxistipp „Positives Zielbild zu Beginn einer Mediation“

Still und in mich gekehrt, betrete ich den Raum, indem gleich die erste Mediationssitzung stattfinden soll. Was wird mich erwarten, wird es sehr unangenehm werden über Belastendes zu sprechen? Muss ich mir wieder all die Vorwürfe anhören und mich vielleicht gar Beleidigungen aussetzen? Und was bringt das überhaupt, meine Kollegin wird sich eh nicht ändern ...“

Kommen Medianden in die erste Mediationssitzung sind sie in der Regel ängstlich, vorsichtig und skeptisch-pessimistisch. Nachdem ihr Konflikt schon eine Weile schwelt, ist eine Veränderung für viele schwer vorstellbar – zumal sich die Veränderungserwartung meist ausschließlich auf das Gegenüber konzentriert.

Eine Methode, die den Zugang zu den gemeinsamen Ressourcen schafft und eine optimistischere Grundhaltung zu einer Veränderung der als verfahren erlebten Situation ermöglicht, ist der Rückgriff auf Erfahrungen mit guter Zusammenarbeit bzw. einem positiven Erwartungsbild in der Zukunft.

Ein Zielbild setzen wir zu Beginn der Phase II ein. Der Rahmen ist geklärt und die Konfliktparteien haben ihre grundsätzliche Zustimmung zur Mediation gegeben (Phase 1).

Mit der Frage „Wie sieht Ihre Vorstellung von einer Arbeitsbeziehung, in der Sie sich wohlfühlen und arbeiten möchten aus?“ wird die Aufmerksamkeit auf ein mögliches gutes Erleben gelenkt. Der anschließende Austausch über Vorstellungen und Wünsche wird meist sehr persönlich geführt und öffnet den Blick für „gute Absichten“ und auf Gemeinsamkeiten.

Im exklusiven Downloadbereich für Newsletter-Abonnenten können Sie kostenlos diese und weitere Methodenbeschreibungen zur Stimmungsabfrage herunterladen. Den Link finden Sie am Ende des Newsletters.

 

Lesenswert: „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?“

Ina Rudolph: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest? Arkana Verlag 2013 (2. Auflage)

Ina Rudolph: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest? Arkana Verlag 2013 (2. Auflage)

Wenn wir wach sind, denken wir – täglich bis zu 80.000 Gedanken. Häufig sind unsere Gedanken dabei sorgenvoll und selbstsabotierend. Fast nie all unsere Befürchtungen Realität.

Die Autorin Ina Rudolph erzählt, wie sie selbst es geschafft hat, ihre eigenen sorgenvollen Gedanken loszulassen und den Kopf frei zu bekommen, um wirklich im Hier und Jetzt zu sein. Sie nutzt dazu eine inzwischen relativ populäre Methode: „The Work“. Das ist ein Prozess der Selbstüberprüfung, der zum Ziel hat, belastende Gedanken und Glaubenssätze zu identifizieren, zu überprüfen und zu transformieren. Die Methode wurde ursprünglich von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt und beruht auf vier Fragen und einer Umkehrung des Ausgangsgedankens. Die Grundidee hinter „The Work“ lässt sich gut in folgender Aussage von Byron Katie zusammenfassen: „Gedanken sind harmlos – es sei denn, wir glauben sie.“

Es handelt sich um ein Praxisbuch, in dem „The Work“ klar und allgemeinverständlich erklärt wird. Ina Rudolph stellt in zahlreichen Beispielen aus ganz verschiedenen Lebensbereichen die praktische Anwendung der „Work“ dar – bei beruflichen wie auch privaten Themen wie etwa Gesundheits- oder Beziehungsfragen.
Ina Rudolph stellt ihr Buch auf Youtube vor – erhältlich ist es bei Amazon und jedem anderen Buchhändler.

Ina Rudolph gibt im September 2015 an der Zweisicht.Akademie ein Seminar, in dem sie „The Work“ vorstellt – für die Selbstanwendung sowie die Arbeit mit anderen (s. unter Offene Seminare).

 

Lohnenswert: Offene Seminare ...

Achtsamkeit in der Konfliktklärung
25. - 27. Juni 2015 mit Margret Ammann & Corina Bastian

Der Nutzen der jahrtausendealten Praxis der Achtsamkeit - gerade in emotional fordernden Berufen – ist vielfach belegt. Insgesamt drei intensive „Vertiefungstage“ bieten die Möglichkeit, sich Achtsamkeit als Teil der eigenen Persönlichkeitsentwicklung sowie als Vertiefung und Erweiterung des professionellen Repertoires zu erarbeiten. Die Teilnehmer lernen, die eigenen (inneren) Konflikte wahrzunehmen, wertschätzend anzunehmen und in einer „inneren Mediation“ loszulassen. Ein zweiter Fokus liegt darauf, in der Konfliktberatung (1:1 Setting) den Gesprächspartner darin zu stärken, eigenverantwortlich den nächsten Schritt zu tun. Drittens werden verschiedene Achtsamkeitstechniken (Atembeobachtung, Stille, Meditation) gezielt in Mediationen eingesetzt, um echten Kontakt, tiefe Einsichten und spürbare Veränderungen zu ermöglichen. Schließlich kann über den Ansatz der Achtsamkeit der eigene, individuelle Stil in der Mediation gefunden werden.
Das Angebot richtet sich an Personen, die in den Feldern Mediation, Coaching und Beratung tätig sind und Achtsamkeit in ihren Beruf integrieren möchten. Vorkenntnisse sind nicht notwendig.   [Details & Anmeldung]

Klärungshilfe für Mediator/innen II (Schwerpunkt Teamkonflikte)
16. - 17. Juli 2015 mit Christian Prior

Wie die Methoden der Klärungshilfe bei Teamkonflikten angewendet werden können, erfahren Sie in diesem Aufbauseminar. Die Teilnehmenden haben in Übungen und Rollenspielen die Gelegenheit, auszuprobieren und eigene Erfahrungen zu sammeln. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Grundausbildung in Mediation oder vergleichbare Kenntnisse sowie der Besuch eines Einführungsseminars in Klärungshilfe. [Details & Anmeldung].

Grafische Visualisierung in Mediation & Konfliktcoaching I (Grundkurs)
18. - 19. Juli 2015 mit Stephan Ulrich

Das Seminar vermittelt erste Kenntnisse im grafischen Aufarbeiten von Informationen und Konfliktverhalten, um den Prozess in der Mediation und im Konfliktcoaching effektiver gestalten zu können. Das 15-stündige Training erlaubt es den Teilnehmer/innen, das Gelernte sofort umzusetzen und eröffnet für die zukünftige Arbeit neue Möglichkeiten der Visualisierung. [Details & Anmeldung]

Visualisierung in Mediation & Konfliktcoaching II (Aufbaukurs)
20. - 21. Juli 2015 mit Stephan Ulrich

Die Teilnehmenden erlernen, neue Werkzeuge sowie Strukturformate zu nutzen und zu kombinieren. Sie sind nach dem Training in der Lage, in Mediationsverfahren unabhängig vom Inhalt parallel mit zu dokumentieren und effizient zu strukturieren. Im Vordergrund steht die Erweiterung bereits erworbener Fähigkeiten. In dem sehr praktisch angelegten Training ist viel Raum zum Üben und Probieren in Einzel- und Kleingruppenarbeit vorgesehen. 
[Details & Anmeldung]

Selbst-Annahme statt Selbst-Sabotage. Ein Seminar zu „The Work“ nach Byron Katie
25. - 26. September 2015 mit Ina Rudolph

Die Neurowissenschaften gehen davon aus, dass wir bis zu 80.000 Gedanken pro Tag haben, von denen 80 % eine ständige Wiederholung sind. Täglich erzählen wir uns dabei die gleichen Geschichten.
 So lange wir diese Gedanken für wahr halten, bringen sie uns Stress, setzen uns unter Druck oder machen uns traurig oder wütend. Anstatt die Welt um uns herum so verändern zu wollen, wie sie sein „sollte“, können wir an der Ursache unserer Schwierigkeiten arbeiten: Wir können die Gedanken, die wir glauben, überprüfen. Lösen sich stressige Überzeugungen oder Glaubenssätze auf, verschwinden auch die damit verbundenen belastenden Gefühle. Das Seminar vermittelt die Methode „The Work“, mit dem Stress auslösende Glaubenssätze hinterfragt und verändert werden können. [Details & Anmeldung]

Klärungshilfe für Mediator/innen I (Schwerpunkt Zwei-Personen-Klärungen)
17. - 18. Dezember 2015 mit Christian Prior

Das Seminar stellt den Ansatz der Klärungshilfe vor und zeigt Parallelen und Unterschiede zu anderen Mediationsrichtungen auf. Für den Umgang mit heftigen Gefühlen und Extremsituationen werden Interventionen vorgestellt und eingeübt, z.B. das Doppeln.
[Details & Anmeldung]

... und Weiterbildung in Wirtschaftsmediation

(c) Kim Dai-Kuasook, Grook

19. Ausbildung Wirtschaftsmediation
Start: 23. – 25. April 2015 (sieben berufsbegleitende Module; Abschluss: 26. – 28.11.2015

„Diese Ausbildung ist absolut(!) praxisorientiert! Sie profitieren sehr stark vom riesengroßen Erfahrungsschatz der Ausbilder. Die wertschätzende Haltung anderen Menschen gegenüber wird nicht nur auf vielfältige Weise gelehrt, sondern durchgängig gelebt!“, so eine Teilnehmerin aus einer unserer vergangenen Mediationsausbildungen. Weitere Referenzen ehemaliger Teilnehmer/innen sowie ausführliche Informationen zu Inhalten und Schwerpunkten finden Sie auf unserer Website. Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne unser ausführliches Curriculum zu und beraten Sie unverbindlich in einem persönlichen oder telefonischen Beratungstermin. [Details]

Für langfristig planende Menschen

Die Termine für den 20. bis 21. Ausbildungsgang Wirtschaftsmediation sind bereits terminiert und auf der Website einsehbar. [Termine 2015-2016 einsehen]

Impressum

Unser Newsletter geht an Kunden, Partner und Kollegen von Zweisicht. Er beleuchtet Themen rund um Konfliktmanagement und Wirtschaftsmediation und informiert über das Angebot von Zweisicht. Eine Weitergabe des Newsletters ist  erwünscht.

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