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Agiles Management braucht Konflikte

Je stärker sich Organisationen an „agilem Management“ orientieren, desto mehr werden sie zur Auseinandersetzung mit Konflikten herausgefordert. Offene Prozesse, flexible Planung, Verantwortung, die auf auf mehreren Schultern verteilt wird – das alles führt zu einer höheren Fehleranfälligkeit, mehr Reibungspunkten und damit zu größerem Konfliktpotential. Und genau das braucht ein agiles Unternehmen, um innovativ zu bleiben.

Staffelstab (c) ZweisichtDie Chance besteht darin, Konflikte als Hinweise auf Entwicklungspotential zu sehen und zu nutzen. Daher sollten Führungskräfte keine Angst vor Konflikten haben, sie im Gegenteil sogar zur „Chefsache“ machen: das heißt sich darum zu kümmern, dass die Konfliktbearbeitung erfolgt. Dazu brauchen Führungskräfte das Handwerkzeug des professionellen Konfliktmanagements. Für viele bedeutet dies zunächst, die eigene Empathiefähigkeit zu trainieren, um die Bedürfnisse der Mitarbeiter erfahren und sie so weit als möglich in Entscheidungsprozesse integrieren zu können. Ein professioneller Umgang mit Konflikten erfodert darüber hinaus klare Kommunikation, selbstkritische Reflektion und die Fähigkeit sich abzugrenzen.

Mit der Implementierung eines Konfliktmanagementsystems wird die Organisation insgesamt widerstandsfähiger. Wichtig ist dabei, dass interne Mediatoren oder Konfliktbeauftragte eine fundierte Ausbildung erhalten, dass Prozesse klar und transparent definiert werden und dass die Geschäftsführung voll dahinter steht.
    
Sie überlegen in Ihrem Unternehmen ein betriebliches Konfliktmanagementsystem einzuführen? Dann kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder Telefon.

Illustration: © Zweisicht

— Konfliktmanagement