Vertrauen ist gut, Kontrolle veraltet ...?

Auf das Menschenbild kommt es an! Lars Vollmer, Unternehmer und Mitbegründer von intrinsify.me, einem Thinktank für moderne Unternehmensführung, schreibt in seinem Blog über die Bedeutung des Menschenbildes. Was ich erwarte, werde ich bekommen – so könnte man seine Meinung zusammenfassen.

Unser Menschenbild erzeugt das Verhalten der Menschen, die uns begegnen. Wer davon ausgeht, dass Mitarbeiter „Zuckerbrot und Peitsche“ brauchen und ohne klare Regeln und Vorgaben nichts leisten, braucht sich nicht zu beklagen, wenn seine Mitarbeiter darauf mit Passivität, resignierter Folgsamkeit und wenig Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, reagieren. Wer davon ausgeht, dass mit den eigenen Leuten keine Veränderung möglich ist, wird sie so behandeln und daher genau das auch erleben: in der Psychologie bezeichnet man das als self-fulfilling prophecy. Dann wird er sich bestätigt fühlen und sein Verhalten noch verstärken. Fertig ist der Teufelskreis!

Was ist die Alternative? Die Bedingung für Veränderung in Unternehmen ist ein positives Menschenbild, eines, dass davon ausgeht, dass Menschen so wie sie sind, in Ordnung sind. Dass sie motiviert sind und sowohl arbeiten, als auch Verantwortung übernehmen wollen.

Das Menschenbild, das wir unseren Entscheidungen zugrunde legen, wird der Kontext sein, in dem sich die Menschen, denen wir begegnen, uns gegenüber verhalten. Und das gilt nicht nur für Führung.

Quelle: http://larsvollmer.com/ihr-menschenbild-ist-ihre-entscheidung/