Zweisicht. Bähner und Schwertfeger https://www.zweisicht.de/ Aktuelle Artikel zu Wirtschafts-Mediation und Ausbildung von Zweisicht.de en-gb Zweisicht. Bähner und Schwertfeger Wed, 27 Jan 2021 21:33:02 +0100 Wed, 27 Jan 2021 21:33:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-298 Mon, 25 Jan 2021 10:20:00 +0100 Mediation und Kreativität. Wie passt das zusammen? http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mediation-und-kreativitaet-wie-passt-das-zusammen.html Mediatoren müssen in der Konfliktvermittlung kreativ und erfinderisch sein, um die Konfliktparteien zu unterstützen, aus eingefahrenen Mustern auszubrechen und ungewöhnliche Lösungen abseits von Positionen zu finden. Denn im Konfliktfall können Konfliktparteien gar nicht oder nur sehr eingeschränkt kreativ sein. Sind Konflikte schon stark eskaliert, ist die Stressbelastung entsprechend hoch und das Konfliktverhalten wird durch einen engen Fokus – den sogenannten Tunnelblick – bestimmt. Mediation zeichnet sich dadurch aus, dass sie einen sicheren Rahmen schafft, in dem schwierige Themen zur Sprache kommen und benannt werden können.

Mediation führt zu kreativen Lösungen

Mediator*innen sorgen dafür, dass dieser Rahmen eingehalten wird. Sie führen die Konfliktparteien durch die fünf Phasen des Klärungsprozesses, die es den Konfliktparteien ermöglichen, sich nach und nach zu öffnen, sich gegenseitig verstehen und ihren Konflikt zu lösen.

Visualisierungen zu Beginn einer Mediation

Wenn wir zu Beginn einer Mediation Visualisierungen einsetzen, wie z. B. bei der Methode „Bilder malen” oder mittels Flipcharts, verstehen wir das weniger als Kreativitätstechnik. Visualisierungen können helfen, unbewusste Anteile von Konflikten mit den Medianten zu erschließen oder andere Perspektiven einzunehmen.

Kreativitätstechniken in der Lösungsphase

Der Einsatz von Kreativitätstechniken ist erst in Phase 4 angebracht. In der „Lösungsphase” wollen wir mit den Medianten von vorgefertigten Lösungen wegkommen und neue Ideen entwickeln. Damit Kreativitätstechniken zielführend sind, braucht es eine entspannte und offene Atmosphäre. Die Teilnehmer sollten bereit sein, miteinander ins Gespräch zu gehen und sich frei zu äußern. Hier hilft es, die Phantasie anzuregen und mit inneren Bildern zu arbeiten, um auf neue Gedanken zu kommen.

Mediation und Kreativität passen gut zusammen

Mediation und Kreativitätstechniken passen für uns gut zusammen und wir brauchen und nutzen unsere Kreativität auch in anderen Arbeitsbereichen und persönlich als Ausgleich. Jeder auf seine Weise.

 

So nutzen wir von Zweisicht unsere Kreativität:

 

Elke Schwertfeger, Geschäftsführerin von Zweisicht: Ganz im kreativen Arbeiten aufgehen kann ich beim Goldschmieden. Gestalterische Ideen umsetzen, mit technischen Herausforderungen konfrontiert sein, sie zu lösen und mich am Ergebnis freuen, das bringt mich in den kreativen Flow. Materialien über das Jahr zu sammeln, Ideen zu skizzieren, Kollagen im Ideenbuch festzuhalten und dann beim Tun es einfach fließen zu lassen, macht Freude und entspannt. Wenn das Ergebnis nicht immer so wird wie geplant, gehört das zum Kreativitätsprozess. Manchmal muss ich mit den Gegebenheiten des Materials mitgehen und loslassen und manchmal geht das Material mit mir mit. Das Schöne am Goldschmieden: Am Ende halte ich etwas in den Händen, dass ich anfassen kann und das sichtbar ist. 

 

Christian Bähner, Geschäftsführer von Zweisicht: In meinem Garten entfaltet sich meine Kreativität. Ich liebe meinen japanisch angelegten Garten, der das Wesen der Natur widerspiegeln soll. Mit Felssteinen, Bäumen und Sträuchern im Formschnitt sowie verschiedenen Pflanzen und Wasser habe ich eine Landschaft gestaltet. Die Farben der Pflanzen verändern sich ständig und sie blühen teilweise nur sehr kurz. Der Formschnitt ist jedes Jahr eine besondere Herausforderung, bei der ich von erfahrenen Gärtnern lerne. Der Blick auf den Garten schafft Freude, Ruhe und Harmonie – eine wichtige Voraussetzung, um meine eigene Kreativität immer wieder neu zu entdecken.

 

Anna Meißner, Mitarbeiterin von Zweisicht: In vielen alltäglichen Dingen lebe ich meine Kreativität. Ich liebe es, zu fotografieren, um einen bestimmte Atmosphäre einzufangen, beim Schreiben mit Worten zu jonglieren, meinen Freunden Kaffeespezialitäten zu kredenzen oder auch ein leckeres Essen mit dem zu zaubern, was ich gerade im Kühlschrank finde. Kreativ sein, bedeutet für mich, Schönes zu gestalten. Kreativ ist aber auch das Spiel mit meinem Hund, der Moment, in dem ich einem Impuls folgend mit ihm über das Feld renne und einfach den Moment genieße.

 

Corina Bastian, freie Mitarbeiterin von Zweisicht: Im Wald, abseits der Pfade, mit meiner kleinen Tochter ... wir sind freudig gespannt, alle unsere Sinne sind offen. Da! Der weich bemooste Stamm – ist das ein Zwergen-Balkon? Und die bunten Blätter am Boden - die Tellerchen der Waldmäuse? Ein Spinnennetz mit Tautropfen - das funkelnde Diadem der Elfenprinzessin? Es kracht im Unterholz ... wir finden ein krummes Stöckchen - bestimmt hat der böse Troll seine Pistole vergessen. Hunger? Lass uns Tannenzapfennudeln kochen! Es riecht appetitlich nass-erdig-frisch.Wir schaffen uns eine Welt, grad wie sie uns gefällt.

 

Wie nutzen Sie Ihre Kreativität? Setzen Sie bereits Visualierungen und Kreativitätstechniken in der Mediation ein? Zum Einstieg empfehlen wir dazu das Visualisierungstraining von Jörg Schmidt an der Zweisicht.Akademie.

 

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Mediation
news-328 Thu, 14 Jan 2021 11:49:45 +0100 Was tun, wenn Mitarbeitende sich nicht an die Corona-Regeln halten? http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/was-tun-wenn-mitarbeitende-sich-nicht-an-die-corona-regeln-halten.html In letzter Zeit häufen sich bei uns die Anfragen von Unternehmen zum Thema „Umsetzungsprobleme bei den Corona-Regeln im Unternehmen“. Lesen Sie hier unsere Empfehlungen zum Umgang mit Mitarbeitenden, die sich nicht an die gesetzlichen Vorgaben halten. Mitarbeitende, die keine Maske tragen, die die Maske vergessen oder ein Attest bringen, die die Abstandsregeln bewusst ignorieren, die Verschwörungstheorien verbreiten: Das sind nur ein paar Beispiele für Konflikte in Teams und Organisationen, mit denen Unternehmen seit der Corona-Krise immer wieder zu tun haben.

Wenn Corona das Team spaltet.

Wenn Mitarbeitende sich nicht an den Hygieneplan halten oder Stimmung machen, belastet und gefährdet das Kolleg*innen und Führungskräfte. Endlose Diskussionen erschweren die Zusammenarbeit. Schlimmstenfalls kommt es zur Spaltung im Team.

Ein begleitetes Klärungsgespräch schafft einen konstruktiven Rahmen.

In diesen Fällen empfehlen wir ein begleitetes Klärungsgespräch mit der Führungskraft und dem Team. Ziel des moderierten Gesprächs ist ein Austausch zur Teamsituation in einem konstruktiven Rahmen. Dabei wird nicht die inhaltliche Diskussion geführt s.u. sondern die persönliche Belastung in den Vordergrund gestellt. Empathie für die Nöte der Einzelnen soll wieder Verbindung im Team und ein organisationales Commitment schaffen.

Corona-Regeln sind nicht verhandelbar!

Gleichzeitig sind die Corona-Regeln nicht verhandelbar. Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen sind gesetzlich verpflichtet die Vorgaben zum Gesundheits- und Arbeitsschutz im Unternehmen einzuhalten. Dieser Stand ist dementsprechend nicht ergebnisoffen und verhandelbar. Ein Austausch von Argumenten damit hinfällig. Arbeitgeber*innen haben eine Durchsetzungspflicht.

Mediation als Mittel der Wahl?

Wenn seitens der betroffenen Mitarbeitenden kein Commitment zu geltenden Gesetzen und internen Hygieneregeln gegeben wird, kann nur arbeitsrechtlich vorgegangen werden, hierbei fair vorzugehen ist dennoch möglich. Mediation als Methode kommt nicht in Frage. Wir wollen an dieser Stelle als Wirtschaftsmediator*innen nicht der Neutralität verpflichtet sein, da haben wir eine klare Meinung dazu.

  • Brauchen Sie Unterstützung bei der Klärung von innerbetrieblichen Konflikten? Wir beraten und begleiten Sie, Konflikte in Teams & Organisationen konstruktiv zu lösen. Nehmen Sie Kontakt auf!
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Aktuelles Mediation
news-292 Mon, 30 Nov 2020 10:52:00 +0100 Kostenfreies professionelles Coaching im Rahmen der BCO Coaching Ausbildung http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/kostenfreies-professionelles-coaching-im-rahmen-der-bco-coaching-ausbildung.html Sie haben ein Thema, das Sie mit Unterstützung eines Coaches bearbeiten möchten? Im Rahmen der BCO Ausbildung „Lösungsfokusssiertes Coaching" an der Zweisicht.Akademie finden im Abschlussmodul vom 06. - 07. Februar 2021 Live-Coachings für Interessierte statt. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie sich für eines der kostenfreien professionellen Coachings bewerben können. Im Mai 2020 ist die 3. BCO Ausbildung „Lösungsfokussiertes Coaching“ mit Jörg Middendorf an der Zweisicht.Akademie in Freiburg gestartet. Die Ausbildung vermittelt in vier Modulen ein klares Coachingmodell mit ressourcenorientierter Grundhaltung und systemischem Handwerkszeug. Mit den in der Ausbildung erlernten, lösungsfokussierten Coachingtechniken können Menschen in kurzer Zeit nachhaltig in ihrer Entwicklung unterstützt werden.

Live-Coachings für Interessierte

Im vierten und letzten Modul geben die Absolventen der Ausbildung kostenfreie professionelle Coachings für reale Coachees. Wenn Sie ein Thema haben, welches Sie mit Unterstützung eines Coaches bearbeiten möchten, dann ist das die Gelegenheit, den positiven Effekt eines Kurzzeit-Coachings zu erleben.

Das Thema für das Coaching sollte konkret sein und kann sowohl aus dem Arbeitsleben kommen, als auch ein persönliches sein. Die Coachings finden mit einem Coach und vor Kolleginnen der Ausbildung statt (Kleingruppen von ca. 4 Personen). Diskretion und Vertraulichkeit sind garantiert.

Bewerben Sie sich jetzt!

Das Coachinggespräch dauert ca. 30 - 45 min und findet an der Zweisicht-Akademie in Freiburg statt. Mit einer kurzen Einführung und Nachbesprechung sollten Sie insgesamt ca. 1,5 Std. für den gesamten Termin einplanen. Die Termine sind über das 4. Ausbildungswochenende vom 06. - 07. Februar 2021 verteilt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Sie können sich jetzt direkt beim Ausbilder Jörg Middendorf per E-Mail an middendorf@remove-this.bco-koeln.remove-this.de bewerben. Alle Informationen zu diesem Angebot haben wir für Sie im PDF „Coachees gesucht” zur Übersicht nochmal zusammengestellt.

Neue Termine für die BCO Coaching Ausbildung

Starttermin für die 4. BCO-Coachingausbildung in Kooperation mit der Zweisicht.Akademie ist 14. - 16.05.2021

 

Foto © Jörg Middendorf

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Aktuelles
news-327 Tue, 10 Nov 2020 12:13:31 +0100 Faire Führungskräfte leisten einen Beitrag zur Gesundheit der Beschäftigen http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/faire-fuehrungskraefte-leisten-einen-beitrag-zur-gesundheit-der-beschaeftigen.html In diesem Blogartikel gehen wir auf das Phänomen der gefühlten Gerechtigkeit näher ein und erklären anhand eines Praxisbeispiels, wie Führungskräfte mittels empathischer Kommunikation, das Gerechtigkeitsempfinden ihrer Mitarbeitenden fördern können. Dass Konflikte am Arbeitsplatz sich auch auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirken können, macht der aktuelle Fehlzeiten-Report 2020, der vom Wissenschaftlichen Institut der AOKs herausgegeben wird, deutlich:
2500 Arbeitsnehmer*innen im Alter von 18-65 Jahren wurden zu ihrem Gerechtigkeitsempfinden am Arbeitsplatz befragt und die Auswirkungen auf die Gesundheit analysiert.

Ungerechte Behandlung führt zu mehr Fehltagen.

Beschäftigte, die sich ungerecht behandelt fühlen, kommen insgesamt auf mehr Krankheitstage. Die Gruppe der Arbeitnehmer*innen, die sich gerecht behandelt fühlen, kommt im Mittel auf 12,7 Fehltage pro Jahr. Im Gegensatz zu den durchschnittlich 15 Fehltagen der Gruppe, die ihre Führungskräfte als ungerecht bewerteten.

Mitarbeitende reagieren mit emotionalen Irritationen bis hin zu körperlichen Beschwerden.

Reaktionen auf ungerechte Behandlung können von emotionalen Irritationen bis hin zu psychosomatischen Beschwerden reichen. Mitarbeitende, die sich von ihrer Führungskraft ungerecht behandelt fühlen, nennen Gereiztheit, Wut, Ärger (23,3 %), Lustlosigkeit (21,2 %), Erschöpfung (19,7 %) oder Schlafstörungen (18,1%). Körperliche Beschwerden wie Rücken und Gelenkschmerzen (25,8%) oder Kopfschmerzen (10,2%) kommen ebenfalls häufiger vor.

Gesundheitliche Belastungen sind geringer, wenn fair geführt wird.

Helmut Schröder, der stellvertretende Leiter der WIdO und Mitherausgeber des Fehlzeitenreports schließt daraus: „Die gesundheitlichen Belastungen bei Beschäftigten mit einer als fair empfunden Führungskraft sind damit nur ein Viertel so hoch wie bei Beschäftigten mit einer als unfair empfundenen Führungskraft.“
Die empfundene Gerechtigkeit am Arbeitsplatz hängt also maßgeblich mit der Gesundheit von Beschäftigten zusammen. Je gerechter Mitarbeitende ihre Führungskraft und das Unternehmen bewerten, desto weniger gesundheitliche Belastungen und Fehlzeiten haben sie.

Das Gerechtigkeitsempfinden ist nicht objektiv.

Wenn es um Gerechtigkeit geht, dann denken viele zuerst an sachbezogenes Verhandeln und objektive faire Kriterien wie etwa nach dem Harvard Konzept. Das Ziel wäre dann das möglichst gleichmäßige objektive Befriedigen von unterschiedlichen Interessen. Die Zufriedenheit mit Ergebnissen oder Entscheidungen, hängt aber maßgeblich vom subjektivem Gerechtigkeitsempfinden ab.

Ein Beispiel für gefühlte Gerechtigkeit aus dem Gesundheitbereich

Die Pflegerin, Frau M., wurde von Kolleginnen dabei beobachtet, wie sie Desinfektionsmittel in ihre Tasche im Spind gesteckt hatte. Die Kolleginnen sind empört und sprechen die Stationsleitung an. Die Mitarbeiterin bekommt schriftlich eine Abmahnung aus der Personalabteilung. Der Stationsarzt und die Stationsleitung appellieren in einer kurzen Teambesprechung an alle, sich in diesen schwierigen Zeiten nicht selbst zu versorgen, sondern das Patientenwohl zu sehen. Frau M. ist sehr getroffen, sie sieht zwar, dass das Mitnehmen nicht in Ordnung war kann aber nicht verstehen, dass die Stationsleitung nicht persönlich mit ihr gesprochen hat. Das empfindet sie als feige und ungerecht. Sie ist schließlich schon lange dabei und ist eine der engagiertesten Kräfte. Die Abmahnung nimmt sie hin, das „Nichtsprechen“ ist für sie eine große Kränkung und Ungerechtigkeit. Hätte die Stationsleitung persönlich mit ihr gesprochen und ihr dabei die Abmahnung übergeben, wäre es ok. Die Stationsleitung empfindet dagegen ihr Handeln als sehr fair, es hätte schließlich auch andere Konsequenzen geben können.

Nur über einen empathischen Austausch lässt sich das subjektive Gerechtigkeitsempfinden erkunden.

Wie man an diesem Beispiel sehr gut sieht, kann das Bild zu Fairness, welches die Beteiligten haben, sich stark unterscheiden. Nur über einen persönlichen und empathischen Austausch lassen sich diese inneren Bilder erkunden und somit das Gerechtigkeitsbedürfnis befriedigen. Deshalb erweisen sich Kenntnisse in konstruktiver Kommunikation als äußert hilfreich. Damit können die dahinterliegenden subjektiven Maßstäbe für Gerechtigkeit herausgearbeitet werden, unterschiedliche Bedürfnisse werden klarer und Emotionen sichtbar. Es entstehen im besten Fall Vereinbarungen, die von allen akzeptiert werden, auch wenn sie rein objektiv betrachtet „ungerecht“ sind. Was zählt ist der „subjektive Gewinn“.

Empathische Führungskräfte können das Gerechtigkeitsempfinden fördern und damit einen Beitrag zur Gesundheit der Beschäftigen leisten.

Selbst in Situationen, in denen es um strukturelle Ungerechtigkeit geht, in der weder Führungskräfte noch die Mitarbeitenden direkt etwas verbessern können, kann Empathie das Empfinden von Gerechtigkeit fördern und damit einen Beitrag zur Gesundheit der Mitarbeitenden leisten.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie eine konstruktive Streitkultur entwickeln und „gerechte“ Ergebnisse in Verhandlungen mit Ihren Mitarbeitenden erzielen, so dass sie auch in kritischen Situationen motiviert zur Arbeit gehen.

  • Seminar für Führungskräfte „Wertschätzend & klar kommunizieren“ mit Elke Schwertfeger:
    Details & Anmeldung




*Quelle: Internetseite des AOK Bundesverbands


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Konfliktmanagement
news-295 Tue, 15 Sep 2020 10:51:00 +0200 Mit einfachen Visualisierungen Ihre Kunden begeistern – Interview mit Jörg Schmidt http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mit-einfachen-visualisierungen-ihre-kunden-begeistern-interview-mit-joerg-schmidt.html Das Flipchart kann ein wundervolles Hilfsmittel sein, um in Mediation, Coaching oder Beratung Inhalte zu visualisieren. Wäre da nicht ein Problem: Sie denken, dass Sie nicht nicht malen können und kein Talent dafür haben. Dabei müssen Visualisierungen am Flipchart überhaupt nicht kompliziert sein. Jörg Schmidt macht in diesem kurzen Interview Mut zum (Ver-) Malen und erklärt, wie er in seinem Training ganz praktisch vorgeht. Jörg Schmidt war Mediator und Ausbilder für Mediation bis ihn das Visualisierungsfieber packte. Seit einigen Jahren arbeitet er nun schon als Visualisierungstrainer und Illustrator für Fachbücher. Sein Seminar „Einfach Visualisieren“ an der Zweisicht.Akademie in Freiburg erfreut sich jeder Jahr auf's Neue großer Beliebtheit. Das liegt nicht zuletzt daran, dass er es jedes Mal wieder schafft, die Teilnehmer*innen für den Einsatz des Flipchart in Mediation, Coaching und Beratung zu begeistern. Für diesen Beitrag haben wir ein kurzes Interview mit ihm geführt.

Wie ist dein persönlicher Bezug zum Thema Mediation und wie kamst du dazu, Visualisierungsworkshops zu geben?

Seit 2001 bin ich Mediator und seit 2006 Ausbilder für Mediation. Eines Tages sprach mich ein Kunde an, dass ihm die Flipcharts so gut gefallen würden und diese gleichzeitig sehr hilfreich für den Prozess gewesen wären. Er fragte, ob ich eine Fortbildung für seine Mitarbeiter durchführen könne. Dieser 2-tägige Workshop machte so viel Spaß, dass ich daraufhin ein offenes Training anbot. Die Nachfrage und das Feedback war so überwältigend, dass viele weitere Termine folgten.

Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch Visualisierung in Mediation, Coaching, Beratung?

  1. Visualisierung hilft, Ideen und Gedanken zu externalisieren und damit für den Coachee oder die Streitparteien zugänglich zu machen.
  2. Bilder können Denkmuster offenlegen oder Zusammenhänge beschreiben, Wechselwirkungen aufzeigen und somit zum Reflektieren und Dialog einladen.
  3. Visualisierungen beschreiben Fakten, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen und das Gesagte auf den Punkt bringen, stellen Emotionen und Gedanken dar und veranschaulichen innere Prozesse und Abläufe.
  4. Visualisierungen dokumentieren Beiträge, (Zwischen-)Ergebnisse und erhöhen das gegenseitige Verständnis entscheidend.
  5. Bilder unterstützen die Nachwirkzeit wesentlich deutlicher als Worte. Sie können mitgenommen oder abfotografiert werden und schaffen „handfeste Ergebnisse“.

Was ist die größte Hürde beim Visualisieren und wie hilfst du Seminarteilnehmern diese Hürde zu nehmen?

Über 90 % meiner Teilnehmer haben den Glaubenssatz "Ich kann nicht visualisieren". Daher besteht eine große Hürde darin, einfach anzufangen. Und dazu kommen noch die Fragen: „Wie geht das?” und „Wo und wie fange ich an?”.
„Einfach visualisieren” heißt auch „Einfach machen”. Die Teilnehmer visualisieren die meiste Zeit des Trainings an ihrem eigenen Flipchart. Dabei schauen sie bei mir Motive und Symbole in Schritt-für-Schritt-Anleitungen ab und entwickeln alsbald auch eigene Bilder.
Schon nach den ersten Übungen denken die Teilnehmer nicht mehr darüber nach, ob Sie es können. Sie machen es einfach. Sie lernen einfache und sehr wirkungsvolle Techniken und setzen diese um. Zunehmend gewinnen die Teilnehmer Sicherheit. Und am Ende des Tages stehen sie vor ihrer Flipchart und sagen: „Wow, ich kann´s ja doch - und es macht auch noch Spaß!”

Gibt es eine Erfolgsgeschichte eines Seminarteilnehmers, an die du dich gut erinnerst?

Nach dem Training bekomme ich oft die Rückmeldung, dass Teilnehmende das Gelernte in Beratungen oder Mediationen nicht nur einsetzen, sondern selbst positives Feedback von begeisterten Kunden bekommen. Das freut mich immer sehr und erfüllt eines der wichtigen Bedürfnisse eines Trainers, nämlich das nach Sinnhaftigkeit

 

Haben Sie jetzt Lust bekommen, es selbst einmal zu versuchen? Dann melden Sie sich zeitnah zum Seminar „Einfach visualisieren” an. Es findet nur einmal im Jahr in Freiburg statt. Die zehn Plätze sind erfahrungsgemäß schnell ausgebucht.


 Buchtipp:

 

Jörg Schmidt. Einfach visualisieren: Ein Praxistraining am Flipchart. Mit DVD. Junfermann Verlag 2016

 

 

 

 

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Mediation
news-326 Fri, 11 Sep 2020 11:39:39 +0200 Digitaler Mediationskongress 2020: Klimawandel - Heute für ein Morgen streiten http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/digitaler-mediationskongress-2020-klimawandel-heute-fuer-ein-morgen-streiten.html Der Bundesverband Mediation e.V. lädt zum digitalen Mediationskongress vom 24. – 28.11.2020. An vier Abenden und einem Tag erwartet die Teilnehmenden ein spannendes Programm rund um die Themen meteorologischer, gesellschaftlicher und politischer Klimawandel. Für Auszubildende in unseren laufenden Mediationsausbildungen ist die Teilnahme kostenfrei. Vom 24. bis zum 28. November 2020 treffen sich Mediator*innen aus der gesamten Bundesrepublik mit Expert*innen aus unterschiedlichsten Arbeitsgebieten, wie z. B. Politik, Integration, Bildung, Wirtschaft und Familie, zum BM-Kongress. Anders als bisher findet der Mediationskongress dieses Jahr digital statt und man kann an den Vorträgen und Diskussionsforen bequem von zuhause aus teilnehmen.

Wie verändert der Klimawandel die Arbeit von Mediator*innen?

Das Motto des Kongresses lautet „Klimawandel – Heute für ein Morgen streiten“ und ist damit aktueller denn je. Der meteorologische Klimawandel führt auch zu gesellschaftlichem und politischem Klimawandel. Das betrifft uns alle. Sicher haben Sie sich auch schon gefragt: Welche Herausforderungen kommen auf uns zu? Was bedeuten verstärkt auftretende Konfliktlinien in der Gesellschaft für die Konfliktbearbeitung? Wie verändern sich die Arbeitsgebiete für uns als Mediator*innen? Welche Konfliktlösungsmethoden und -strategien brauchen wir in der Zukunft?

Wo die Zukunft schon heute gemacht wird.

An insgesamt fünf Kongresstagen können Sie die Zukunft aktiv mitgestalten. Die virtuellen Veranstaltungsräume des Mediationskongresses werden zu einem Zukunftslabor. Sie entwickeln mit Kolleg*innen kreative Ideen und Strategien für einen umfassenden Klimawandel. Es wird darüber hinaus auch Raum geben für anregenden Diskussionen und Zeit für persönliche Gespräche.

Vier Keynote-Speaker geben Denkanstößen für die Welt von morgen .

Der Mediationskongress wird mit einer Keynote von Kübra Gümüsay eröffnet. Weitere Keynote-Speaker sind Prof. Dr. Heribert Prantl, Prof. Dr. Holger Bonin und Prof. Dr. Mojib Latif. Wir freuen uns darüber hinaus auf dreißig Workshops mit Expert*innen aus verschiedensten Arbeitsgebieten. Das Herzstück des Kongresses bilden sechs verschiedene Foren, die parallel zum Kongressverlauf angeboten werden.

Workshop „Betriebliches Konfliktmanagementsystem bei der DB-Systel“ mit Ulrike Blumenschein und Manuela Peter

Unser Programmtipp: Besuchen Sie den Workshop am Samstag, 28.11.2020, 11:30-14:00 Uhr zum Thema „Betriebliches Konfliktmanagementsystem bei der DB-Systel“. Die Referentinnen Ulrike Blumenschein und Manuela Peter sind Absolventinnen unserer Wirtschaftsmediationsausbildung. Sie erzählen vom Design und Aufbau eines Betrieblichen Konfliktmanagements im Bereich des agilen Managements - ohne klassischen Chef - bei dem wir von Zweisicht ebenfalls mitgewirkt haben.

Die Teilnahme am Mediationskongress ist für Auszubildende in Mediationsausbildungen kostenlos.

Für Auszubildende in Mediationsausbildungen haben sich die Organisator*innen des Mediationskongresses ein besonderes Schmankerl überlegt: Für sie ist die Teilnahme am digitalen BM-Mediationskongress 2020 kostenfrei. Das betrifft insbesondere auch die Teilnehmenden der 29. und 30. Ausbildung in Wirtschaftsmediation an der Zweisicht.Akademie. Für Mitglieder des Bundesverband Mediation e.V. beträgt die Teilnahmegebühr für den gesamten Kongress nur 75,- Euro.

 

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Mediation Kongresse & Veranstaltungen
news-325 Thu, 30 Jul 2020 09:07:31 +0200 Buchtipp von Christian Bähner: Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/buchtipp-von-christian-baehner-der-neurochirurg-der-sein-herz-vergessen-hatte.html Wir bei Zweisicht tauschen uns regelmäßig darüber aus, was wir nach Feierabend lesen, welche Romane und Geschichten uns gefallen, weil sie uns inspirieren, zum Nachdenken anregen, amüsieren oder berühren. Zuletzt war Christian Bähner, Geschäftsführer und Wirtschaftsmediator bei Zweisicht, ganz begeistert von einem Buch, das er Ihnen nun auch hier im Blog vorstellt. Der autobiographische Roman „Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte“ von James R. Doty, renommierter Neurochirurg aus Stanford, beginnt zunächst wie viele amerikanische Geschichten: Kind aus einfachen und schwierigen familiären Verhältnissen, der Weg aus Armut und Alkoholismus scheint für ihn vorgezeichnet. Durch eine Mentorin unterstützt, lernt der 12-jährigen Junge vier praktische Übungen mit deren Hilfe er sich auf seine Fähigkeiten besinnt, Schule und Studium absolviert und durch Geschick und Glück steinreich wird.

Mit vier Übungen zu Reichtum und beruflichem Erfolg?!

Diese vier Übungen sind eine ganz praktische Anleitung in Achtsamkeit. Der junge Doty lernt mit Hilfe von Körperwahrnehmungsübungen und zur Hilfenahme seines Atems, sich zu entspannen (Bodyscan), seine Aufmerksamkeit zu halten (Meditation), sein Herz zu öffnen (Liebende Güte) und sich klare Ziele zu setzen (Imagination). Mit kindlichem Eifer und Vertrauen übt Doty regelmäßig und erreicht damit sein hochgestecktes berufliches Ziel und wird Arzt.

Selbstoptimierung ist nicht das Ziel.

Das Buch enthält viele bekannte Facetten der Heldengeschichte „vom Tellerwäscher zum Millionär“. Doch es hat viel mehr Tiefgang. Es ist eine berührende und ermutigende Geschichte, wie sich mit echter Zuwendung, Vertrauen und Zuversicht eine vorgezeichnete Biographie verändern lässt. Sie ist sicherlich keine Schablone, um selbst Millionär zu werden. Schließlich vermittelt der Autor sehr deutlich, dass es bei den Achtsamkeitsübungen nicht um reine Selbstoptimierung und das Erreichen oberflächlicher, egoistischer Ziele geht.

Beim Streben nach Ruhm und Erfolg das Herz vergessen

Das hat Doty selbst schmerzlich erfahren müssen. Die Übungen verhelfen ihm zu beeindruckenden Erfolgen als Neurochirurg, bewahren ihn aber nicht davor, sich in Alltag und Routinen selbst aufzureiben, seine Ehe scheitert und zu seiner Tochter hat er kaum noch Kontakt. Als die Dotcom-Blase platzt, verliert er zudem noch sein ganzes Geld und vermeintliche Freunde wenden sich von ihm ab. Beim Aufräumen seiner Villa findet er sein altes Notizbuch aus der Zeit mit seiner Mentorin und es wird ihm bewusst, dass er bei seinem Streben nach Ruhm und Erfolg sein Herz vergessen hatte.

Wieder dem „Kompass des Herzens“ folgen

Trotz seiner schwierigen finanziellen Lage hält er an der Gründung einer Stiftung fest und erkennt für sich, dass seine Mentorin ihm zwar Techniken und Übungen lehrte, die Kraft durch die sich sein Leben nachhaltig veränderte, darin gelegen hatte, dass sie ihm ihre Zeit und Aufmerksamkeit schenkte und damit ihr Mitgefühl zeigte. Daraufhin entscheidet er sich bewusst, dem „Kompass seines Herzens“ zu folgen und seine Fähigkeiten und sein Geschick engagiert der Gesellschaft zur Verfügung zu stellen.

Warum die Übungen „ohne Herz“ nicht funktionieren

Mit finanzieller Hilfe des Dalai-Lama gründet er später das Center for Compassion and Altruism (CCAR) an der Stanford University in Kalifornien. Dort forscht und lehrt er über die positiven Effekte von Achtsamkeit und Mitgefühl. Als erfahrener Neurochirurg ist Doty bestens vertraut mit der Funktionsweise des Gehirns und erklärt auch im Buch auf einfache und verständliche Weise, warum die Übungen „ohne Herz“ nicht funktionieren.

Achtsamkeit und Mitgefühl praktisch im Alltag leben

Ein spannendes Buch, das leicht zu lesen ist und auf ansprechende Art in die Achtsamkeitspraxis einführt. Am meisten hat mir an dem Roman gefallen, dass er zeigt, wie Achtsamkeit und Mitgefühl im beruflichen Alltag praktisch gelebt werden können und welche konkreten positiven Auswirkungen sie auf das ganze Leben haben. Und das ist eine Frage, die viele Sachbücher über Meditation nicht aufzeigen können.


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James R. Doty. Der Neurochirurg, der sein Herz vergessen hatte. Eine wahre Geschichte. Scorpio Verlag 2017*

 

 

 

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Aktuelles Buchtipps
news-324 Wed, 29 Jul 2020 09:04:31 +0200 Ein Grund zum Feiern: Diese Intervisionsgruppe trifft sich seit zehn Jahren! http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/ein-grund-zum-feiern-10-jahre-intervisionsgruppe.html Seit zehn Jahren trifft sich eine Intervisionsgruppe aus der 7. Ausbildung in Wirtschaftsmediation regelmäßig zweimal im Jahr für 1,5 Tage. Seit 2010 haben sie sich also bereits zwanzigmal getroffen! Für ihr Jubiläum kamen die ehemaligen Teilnehmer*innen der Ausbildung in Wirtschaftsmediation nach Freiburg in die Räume der Zweisicht.Akademie, also an ihren Anfang zurück. Nach ihrem Treffen haben sie uns zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Es war ein toller Abend mit Lachen, Leichtigkeit und vielen schönen Erinnerungen an die Ausbildung. Wir bedanken uns an dieser Stelle auch nochmal ganz herzlich für die besondere Zeit mit den lieben Kollegen und Kolleginnen.

In der Gruppe hatten sie zuvor eine Runde gemacht und sich die Frage gestellt: Was hat die Gruppe für mich bedeutet? Hier kommt die Antwort:

Die Ausbildung bei Zweisicht war für uns alle ein prägendes Erlebnis – sei es für die noch junge Selbständigkeit, sei es weil damit eine "neue Welt" betreten wurde oder weil so viele spannende Menschen zusammenkamen.

Die Intervisionsgruppe, die wir während der Ausbildung gebildet haben, hat nun zehn Jahre Bestand. Für uns ist sie Rahmen für Fallbesprechungen - und noch weit mehr: Verlässlichkeit und totales Vertrauen, Möglichkeit sich auszuprobieren und sich zu verorten, Ort für fachliches und persönliches Wachstum, Begleitung durch manches Tal, eine Zeitinsel im Alltag für Besinnung und Fokussierung, Halt und Orientierungsrahmen – und: "Freunde, mit denen ich mich immer sauwohl gefühlt habe!"

Auf dem Foto von oben links: Oliver Strasser, Nicole Bullinger, Franz-Josef Gartz, Petra Agnesens-Heintz, Robert Erkan, Ute Liepold

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Aktuelles Mediation
news-323 Tue, 21 Jul 2020 08:27:34 +0200 Was hat dich heute zum Lächeln gebracht? – Eine Dankbarkeitsübung für Unternehmen http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/was-hat-dich-heute-zum-laecheln-gebracht-eine-dankbarkeitsuebung-fuer-unternehmen.html Dankbarkeit ist eine wichtige Gewohnheit, die respektvolle und wertschätzendes Zusammenarbeit in Unternehmen unterstützt. Bei einem unserer Firmenkunden haben wir eine Dankbarkeitsübung entdeckt, die wir seither selbst regelmäßig anwenden. In diesem Beitrag stellen wir sie vor. Wir von Zweisicht beraten Organisationen und Teams, wie sie respektvoll und wertschätzend zusammenarbeiten können. Dazu sind wir oft auch unterwegs, geben Mediationen und Konflikttrainings bei unseren Firmenkunden vor Ort.

Im Flur hing ein Poster mit der Aufschrift: „Was hat dich heute zum Lächeln gebracht?“

Bei einem Training in den Räumen von badenova – dem größten Umwelt- und Energiedienstleister in Freiburg – entdeckten wir im Flur ein Poster mit der Aufschrift: „Was hat dich heute zum Lächeln gebracht?“ Mitarbeitende hatten darauf mit Stiften und auf Post-its persönliche Bemerkungen geschrieben und ihren Dank ausgedrückt. Das hat uns berührt – und zum Lächeln gebracht.

Einfach, aber äußerst wirkungsvoll :-)

„Was hat dich heute zum Lächeln gebracht?“ – Eine einfache Frage mit großer Wirkung. Während Sie noch überlegen, zeichnet sich schon eine leichte Bewegung Ihrer Mundwinkel ab. Sie erinnern sich an etwas Positives und Ihr Körper macht sofort mit. Dabei genügt eine Kleinigkeit, wie z. B. das emsige Eichhörnchen im Garten, der Geruch von frisch gemahlenem Kaffee, die freundliche Begrüßung eines Kollegen, das kurze Feedback eines zufriedenen Kunden, ein paar Sonnenstrahlen, ...

Das hat uns inspiriert!

Wir dachten sofort: „So ein Poster wollen wir auch in unseren Räumen haben!“ Wir haben uns daraufhin damit auseinandergesetzt und die Übung auf unseren Bereich adaptiert. Die Grafiker*innen von Grook – Bureau für Gestaltung in Berlin haben für uns ein Poster und eine Postkarte im Corporate Design von Zweisicht gestaltet. Gerade kamen die Pakete aus der Druckerei und sie sehen toll aus!

Dankbarkeit praktizieren tut gut.

Dankbarkeit ist eine Praxis, die regelmäßiger Übung bedarf. Wir setzen dazu immer wieder Impulse in Trainings, Workshops und Mediationen, z. B. zum Tageseinstieg oder -ende oder als eigenständiges Thema. Der Effekt des Posters hat uns deshalb so begeistert, weil es unabhängig von einer Veranstaltung funktioniert und Dankbarkeit im Unternehmen quasi im Vorbeigehen und nebenbei kultiviert wird. Über die Zeit entsteht ein ganzer Schatz an schönen Momenten, über die man sich immer wieder freuen kann. Es tut gut, das Poster immer wieder in den Blick nehmen zu können. 

Dankbarkeitsübungen in Trainings, Workshops und Mediationen

Das Poster haben wir in unseren Akademieräumen aufgehängt. Wir sind schon gespannt, was unsere Teilnehmenden der Ausbildung in Wirtschaftsmediation und der Aufbauseminare darauf notieren. Dabei soll es aber nicht bleiben. Wir werden das Poster zukünftig auch in Konflikttrainings außer Haus einsetzen. Dann kann es anschließend vom Kunden als Anker für den Alltag genutzt werden und später weiter gefüllt werden.

Den Samen für wertschätzende und respektvolle Zusammenarbeit legen

Wir finden: Diese Dankbarkeitsübung darf sich noch weiterverbreiten – legt sie doch den Samen für eine wertschätzender und respektvolle Zusammenarbeit. An dieser Stelle sagen wir auch nochmal herzlichen Dank für die Inspiration an das Team von badenova!

Poster & Postkarten bestellen

Das Poster „Was hat dich heute zum Lächeln“ gebracht und die gleichnamigen Postkarten können bei uns käuflich erworben werden. Sie wollen das Poster für Ihre Räume bestellen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an dialog@remove-this.zweisicht.remove-this.de

Poster „Was hat dich heute zum Lächeln gebracht?“

1 Poster 15 EUR inkl. MwSt und Porto
5 Poster 25 EUR inkl. MwSt und Porto

Postkarten „Was hat dich heute zum Lächeln gebracht?“

10 Postkarten 5 EUR inkl. MwSt und Porto 

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Mediation
news-322 Tue, 12 May 2020 09:06:53 +0200 Live Online-Training in der Ausbildung in Wirtschaftsmediation http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/live-online-training-in-der-ausbildung-in-wirtschaftsmediation.html Noch vor kurzem wäre es für uns undenkbar gewesen, ein Live Online-Training in unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation durchzuführen. Für andere Bereiche, wie Inhouse-Schulungen, gab es diese Überlegung schon, aber in der Ausbildung, so dachten wir, könnte man den hohen praktischen Anteil schlecht über digitale Lernformen vermitteln – und dann kam die Corona-Pandemie. Als Mitte März 2020 die gesetzlichen Bestimmungen zur Begrenzung der Ausbreitung von COVID-19 in Kraft traten, waren wir von Zweisicht gleich doppelt betroffen. Zum einen wurden unsere Inhouse-Schulungen von vielen Firmen abgesagt und zum anderen durften wir auch keine Seminare und Ausbildungen an der Zweisicht.Akademie mehr durchführen. Dabei sollte in weniger als zwei Wochen eine neue Ausbildung in Wirtschaftsmediation starten. 

Wir machten uns viele Gedanken, wie wir die laufende Ausbildungsgruppe weiter betreuen sollten. Von den Ausbildungsrichtlinien sind Mediationsausbildungen als Präsenzveranstaltungen vorgegeben. Das ist auch sinnvoll, da die Ausbildung von den Rollenspielen und Kommunikationsübungen lebt.

Bis dahin hatte sich noch niemand überlegt, wie man diese online und in virtuellen Räumen durchführen könnte. Mittlerweile gibt es vom Bundesverband Mediation für Ausbilder*innen BM® eine Handreichung, in welchem Rahmen Live Online-Trainings anerkannt werden. Damit haben wir in dieser Frage Klarheit und Sicherheit. Das war sehr hilfreich. 

Es gab vieles zu organisieren und zu klären bis wir uns entschieden, dass wir ein Live Online-Training zunächst für die bestehende Ausbildungsgruppe konzipieren, das unseren Standards gerecht wird. Danach wollten wir entscheiden, ob wir auch mit der neuen Ausbildungsgruppe online starten können. 

Unser Fazit nach den ersten Live Online-Trainings ist:

Die Vorbereitung nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch

Die Vorbereitungszeit hat sich für uns verdoppelt bis verdreifacht. Wir müssen alle Inhalte und Übungen planen und visualisieren. Spontanität und die lebendige Dynamik zwischen den einzelnen Teilnehmende sind in der Programmgestaltung deutlich erschwert, z.B. Gruppeneinteilungen haben wir entsprechend schon vorher festgelegt und visualisieren diese dann.  

Persönlicher Kontakt ist in kleinen Gruppen gut herstellbar

Nähe und Kontakt sind in der großen Gruppe schwierig, in Kleingruppen allerdings auch online machbar. Wir machen deshalb viel häufiger einen Wechsel zwischen Plenum und Kleingruppen-Arbeit. 

Die Einheiten sind kurz und knackig mit vielen Pausen

Die Konzentration auf den Bildschirm, die reduzierten Sinneskanäle und das manchmal erforderliche Multitasking lassen die Konzentrationskurve bei uns und den Teilnehmenden schneller sinken. Die Gesamtdauer der Unterrichtseinheiten ist deshalb kürzer, die Pausen häufiger und länger.

Der Aufwand lohnt sich 

Es ist anstrengender als ein normales Training. Aber der Aufwand lohnt sich, denn unsere Teilnehmenden und wir sind froh und dankbar, dass es weitergehen kann. Trotz aller Vorbehalte, die wir früher hatten, müssen wir zugeben: Es hat erstaunlich gut geklappt. Deshalb haben wir auch am 07.-09.05.2020 mit der neuen Ausbildungsgruppe online gestartet.

Hochmotivierte Teilnehmende und tolles Feedback geben uns Energie und Kraft

Wir sind dankbar für die Möglichkeit, weiterarbeiten zu können. Für uns ist vieles neu und aufregend, wir trainieren dabei unsere Flexibilität und entwickeln unsere Trainingskonzepte weiter. Unsere Teilnehmergruppe ist hochmotiviert und fokussiert, da kommt viel Lernfreude bei uns an, das beflügelt uns. Trotz aller Krisenstimmung sind das sehr schöne Momente für uns.

Wir freuen uns, wenn auch in unsere Seminarräume in Freiburg wieder Leben einkehrt 

Bei all den positiven Seiten, die ein Live Online-Training derzeit bietet, freuen wir uns, wenn auch in unsere Seminarräume bald wieder Leben einkehrt. Denn eines ist sicher: Der virtuelle Kontakt kann den persönlichen hier vor Ort nicht ersetzen; wir freuen uns, z. B. wieder den Raum herrichten zu dürfen, unsere Teilnehmenden mit kleinen Snacks verpflegen und wenn sie die schöne Umgebung rund um die Zweisicht.Akademie für ihre Pausen nutzen können. Dieses Flair können wir leider virtuell nicht vermitteln. 

 

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