Zweisicht. Bähner und Schwertfeger https://www.zweisicht.de/ Aktuelle Artikel zu Wirtschafts-Mediation und Ausbildung von Zweisicht.de en-gb Zweisicht. Bähner und Schwertfeger Sun, 31 May 2020 00:09:38 +0200 Sun, 31 May 2020 00:09:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-322 Tue, 12 May 2020 09:06:53 +0200 Live Online-Training in der Ausbildung in Wirtschaftsmediation http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/live-online-training-in-der-ausbildung-in-wirtschaftsmediation.html Noch vor kurzem wäre es für uns undenkbar gewesen, ein Live Online-Training in unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation durchzuführen. Für andere Bereiche, wie Inhouse-Schulungen, gab es diese Überlegung schon, aber in der Ausbildung, so dachten wir, könnte man den hohen praktischen Anteil schlecht über digitale Lernformen vermitteln – und dann kam die Corona-Pandemie. Als Mitte März 2020 die gesetzlichen Bestimmungen zur Begrenzung der Ausbreitung von COVID-19 in Kraft traten, waren wir von Zweisicht gleich doppelt betroffen. Zum einen wurden unsere Inhouse-Schulungen von vielen Firmen abgesagt und zum anderen durften wir auch keine Seminare und Ausbildungen an der Zweisicht.Akademie mehr durchführen. Dabei sollte in weniger als zwei Wochen eine neue Ausbildung in Wirtschaftsmediation starten. 

Wir machten uns viele Gedanken, wie wir die laufende Ausbildungsgruppe weiter betreuen sollten. Von den Ausbildungsrichtlinien sind Mediationsausbildungen als Präsenzveranstaltungen vorgegeben. Das ist auch sinnvoll, da die Ausbildung von den Rollenspielen und Kommunikationsübungen lebt.

Bis dahin hatte sich noch niemand überlegt, wie man diese online und in virtuellen Räumen durchführen könnte. Mittlerweile gibt es vom Bundesverband Mediation für Ausbilder*innen BM® eine Handreichung, in welchem Rahmen Live Online-Trainings anerkannt werden. Damit haben wir in dieser Frage Klarheit und Sicherheit. Das war sehr hilfreich. 

Es gab vieles zu organisieren und zu klären bis wir uns entschieden, dass wir ein Live Online-Training zunächst für die bestehende Ausbildungsgruppe konzipieren, das unseren Standards gerecht wird. Danach wollten wir entscheiden, ob wir auch mit der neuen Ausbildungsgruppe online starten können. 

Unser Fazit nach den ersten Live Online-Trainings ist:

Die Vorbereitung nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch

Die Vorbereitungszeit hat sich für uns verdoppelt bis verdreifacht. Wir müssen alle Inhalte und Übungen planen und visualisieren. Spontanität und die lebendige Dynamik zwischen den einzelnen Teilnehmende sind in der Programmgestaltung deutlich erschwert, z.B. Gruppeneinteilungen haben wir entsprechend schon vorher festgelegt und visualisieren diese dann.  

Persönlicher Kontakt ist in kleinen Gruppen gut herstellbar

Nähe und Kontakt sind in der großen Gruppe schwierig, in Kleingruppen allerdings auch online machbar. Wir machen deshalb viel häufiger einen Wechsel zwischen Plenum und Kleingruppen-Arbeit. 

Die Einheiten sind kurz und knackig mit vielen Pausen

Die Konzentration auf den Bildschirm, die reduzierten Sinneskanäle und das manchmal erforderliche Multitasking lassen die Konzentrationskurve bei uns und den Teilnehmenden schneller sinken. Die Gesamtdauer der Unterrichtseinheiten ist deshalb kürzer, die Pausen häufiger und länger.

Der Aufwand lohnt sich 

Es ist anstrengender als ein normales Training. Aber der Aufwand lohnt sich, denn unsere Teilnehmenden und wir sind froh und dankbar, dass es weitergehen kann. Trotz aller Vorbehalte, die wir früher hatten, müssen wir zugeben: Es hat erstaunlich gut geklappt. Deshalb haben wir auch am 07.-09.05.2020 mit der neuen Ausbildungsgruppe online gestartet.

Hochmotivierte Teilnehmende und tolles Feedback geben uns Energie und Kraft

Wir sind dankbar für die Möglichkeit, weiterarbeiten zu können. Für uns ist vieles neu und aufregend, wir trainieren dabei unsere Flexibilität und entwickeln unsere Trainingskonzepte weiter. Unsere Teilnehmergruppe ist hochmotiviert und fokussiert, da kommt viel Lernfreude bei uns an, das beflügelt uns. Trotz aller Krisenstimmung sind das sehr schöne Momente für uns.

Wir freuen uns, wenn auch in unsere Seminarräume in Freiburg wieder Leben einkehrt 

Bei all den positiven Seiten, die ein Live Online-Training derzeit bietet, freuen wir uns, wenn auch in unsere Seminarräume bald wieder Leben einkehrt. Denn eines ist sicher: Der virtuelle Kontakt kann den persönlichen hier vor Ort nicht ersetzen; wir freuen uns, z. B. wieder den Raum herrichten zu dürfen, unsere Teilnehmenden mit kleinen Snacks verpflegen und wenn sie die schöne Umgebung rund um die Zweisicht.Akademie für ihre Pausen nutzen können. Dieses Flair können wir leider virtuell nicht vermitteln. 

 

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Aktuelles Mediation
news-321 Tue, 07 Apr 2020 09:27:34 +0200 Lösungsfokussiertes Coaching – Schluss mit Missverständnissen! http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/loesungsfokussiertes-coaching-schluss-mit-missverstaendnissen.html Das Lösungsfokussierte Coaching nach Steve de Shazer, Insoo Kim Berg et al. wird heute in Beratungseinrichtungen rund um die Welt praktiziert und kontinuierlich weiterentwickelt. Dieser Gastartikel von Jörg Middendorf stellt die wesentlichen Hintergründe der Entstehung des Begriffs vor und räumt mit den damit verbundenen, grundlegenden Missverständnissen auf. Lösungsfokussiertes Coachings: Die Entstehung

1978 gründeten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg zusammen mit anderen Therapeuten das Brief Family Therapy Center (BFTC) in Milwaukee/Wisconsin in den USA. Ziel des BFTC war es, möglichst effektive Wege in der Therapie zu finden. Der BFTC-Ansatz basiert auf der Erkenntnis: Interventionen, die zur Lösung führen, müssen nichts mit den Ursachen der Probleme von Klienten zu tun haben. 1982 stellten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg ihren Ansatz erstmals vor.

Woher stammt der Begriff „Lösungsfokussiert“?

Eine Forschergruppe in Palo Alto rund um John Weakland, Richard Fisch, Paul Watzlawick etc. veröffentlichte 1974 einen Artikel mit dem Titel „Brief Therapy: Focused Problem Resolution“. 1986 schrieben Steve de Shazer, Insoo Kim Berg, Eve Lipchick et al. einen Artikel als Antwort darauf. Der Titel wurde entsprechend formuliert: „Brief Therapy: Focused Solution Development“. So wurde der Name „Solution Focused Approach“ übersetzt „Lösungsfokussierter Ansatz“ geboren.

Der Begriff „Lösungsfokussiertes Coaching“ führt häufig zu Missverständnissen.

In Deutschland hat sich dann noch die Variante „Lösungsorientiertes Arbeiten“ verbreitet und wurde zum Synonym für den „Lösungsfokussierten Ansatz“. Erst im Laufe der Zeit bemerkte man, dass der Begriff „lösungsfokussiert“ häufig zu Missverständnissen führt, insbesondere deshalb, weil er impliziert, dass es um Problemlösungen geht.

Missverständnis Nr. 1: Der Lösungsfokussierte Ansatz fokussiert auf Lösungen.

Der Lösungsfokussierte Ansatz fokussiert nicht auf Lösungen, da es sich bei einer Lösung ja immer um die Lösung eines Problems handelt. Dabei interessiert sich das Lösungsfokussierte Coaching nicht wirklich für die Analyse oder das Verstehen von Problemen. Der Klient wird zu Beginn des Coachings nicht einmal gefragt „Was führt Sie zu mir?“ oder „Was ist Ihr Anliegen?“, weil ihn dies automatisch dazu ermuntert, dass er sein Problem schildert – so wie er dies wahrscheinlich schon häufig gegenüber Freunden oder Kollegen getan hat. Beim Lösungsfokussierten Ansatz hält man dies für nicht zielführend und nicht hilfreich.

Richtig ist: Der Lösungsfokussierte Ansatz fokussiert die erwünschte Zukunft.

Daher lautet die erste Frage im Coaching häufig: „Was ist Ihre kühnste Hoffnung in Bezug auf das Ergebnis unserer Zusammenarbeit?“ Es wird also direkt nach dem Veränderungswunsch des Klienten gefragt. Der Lösungsfokussierte Ansatz nimmt die erwünschte Zukunft als Ausgangspunkt für das weitere Coaching. Wenn diese erwünschte Zukunft erreicht wird, spielt das ursprüngliche Problem i. d. R. keine Rolle mehr.

Missverständnis 2: Der Klient wird dabei unterstützt, Lösungen für seine Probleme zu finden.

Lösungsfokussiert heißt deshalb auch nicht, dass der Klient darin unterstützt wird, Lösungen für seine Probleme in ressourcenorientierter Art und Weise zu finden, sondern ihm zu helfen, ein möglichst konkretes Bild von seiner erwünschten Zukunft zu entwickeln. Durch die detaillierte Beschreibung – das „Ausmalen des Bildes“ – vergrößert der Klient die Wahrscheinlichkeit, diese auch zu erreichen.

Richtig ist: Der Lösungsfokussierte Ansatz unterstützt Klienten, sich ihrer Ressourcen bewusst zu werden.

Der Lösungsfokussierte Coach unterstützt den Klienten durchaus dabei, sich seiner Möglichkeiten bewusst zu werden. Im Lösungsfokussierten Coaching wird die Aufmerksamkeit des Klienten auf jene Verhaltensweisen gelenkt, die bereits funktionieren, um sie zu verstärken. Je klarer das Bild des Klienten von seinen Ressourcen vor dem Hintergrund der Situation ist, desto eher findet er darin Entwicklungsimpulse.

Missverständnis Nr. 3: Im Lösungsfokussierten Coaching wird nie über Probleme gesprochen.

Die Fokussierung auf die Zukunft bedeutet nicht, dass im Lösungsfokussierten Coaching nicht über Probleme gesprochen werden darf. Dazu ist der Leidensdruck vieler Klienten häufig zu groß. Oft ist es sogar sehr wichtig, dass der Leidensdruck und die aktuelle Coping-Strategie explizit vom Coach anerkannt werden. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Coach versucht, das Problem zu verstehen, oder dass er in das Problem hineinfragt.

Richtig ist: Lösungsfokussiertes Coaching verzichtet auf eine Problemanalyse.

Der Coach braucht im Lösungsfokussierten Coaching weder mono-kausale noch multi-kausale systemische Hypothesen über die Ursachen des Problems, um den Klienten zu unterstützen. Das Erkunden des Problems und der Ursachen ist zwingend notwendig in technischen Systemen. Wenn ein Motor defekt ist, muss man herausfinden, wo die Ursache des Problems liegt, damit der Motor wieder läuft. Menschen funktionieren aber anders als Maschinen und daher sollte mach auch anders mit ihnen umgehen.

Missverständnis 4: Die Lösung hat etwas mit dem Problem des Klienten zu tun.

Ausgehend von technischen Systemen wird gerne geschlussfolgert, dass die Lösung in direktem Zusammenhang mit dem Problem steht. Doch die erwünschte Zukunft hat häufig nur wenig mit dem Problem zu tun, welches der Anlass für den Besuch beim Coach war. Je klarer man sich über die erwünschte Zukunft ist, desto stärker ist die Veränderung der Sichtweise der Gegenwart. So tritt das eigentliche Problem („störender Mitarbeiter“) in den Hintergrund und der Fokus richtet sich auf das Ziel des Klienten („erfolgreiche Führungskraft sein“).

Richtig ist: Probleme spielen für das Ergebnis des Lösungsfokussierten Coachings keine Rolle.

Probleme spielen im Lösungsfokussierten Coaching eine Rolle mit Blick auf den Anlass des Coachings oder die Wertschätzung des Leidens und der Coping-Strategie des Klienten. Für das Ergebnis des Coachings spielen Probleme so gut wie keine Rolle.

Lösungsfokussierter Ansatz meint „Preferred Future Approach“.

Die häufigsten Missverständnisse in Bezug auf Lösungsfokussiertes Coaching gehen also auf den Begriff zurück, der sich in Anlehnung an eine Artikelüberschrift eingebürgert hat, die die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier Coachingansätze betonen sollte. Doch wo es um „Lösungen“ geht, meint man, es bräuchte auch ein „Problem“. Das war in den frühen Anfängen teilweise auch noch so. Doch seit 1978 hat sich der Lösungsfokussierte Ansatz ständig weiterentwickelt und aus heutiger Sicht wäre die Bezeichnung „Preferred Future Approach“ deutlich treffender. Dieser könnte dazu beitragen, viele Missverständnisse zu vermeiden.

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Aktuelles
news-317 Fri, 21 Feb 2020 10:07:22 +0100 Wie Sie die passende Konfliktmanagement-Weiterbildung finden http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/wie-sie-die-passende-konfliktmanagement-weiterbildung-finden.html Mit diesem Beitrag weiten wir den Blick und schauen auf die neue Dekade an der Zweisicht.Akademie. Wir haben für Sie Fokusfragen vorbereitet, die Ihnen helfen, sich auf Ihre langfristigen Weiterbildungsziele auszurichten und leichter zu entscheiden, welche Seminare und Ausbildungen im Bereich Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement Sie als nächstes in Angriff nehmen wollen. Versetzen Sie sich in die Perspektive Ihres zehn Jahre älteren Ichs. Wie alt sind Sie in zehn Jahren? Wo möchten Sie im Leben stehen? Aus dieser Warte können Sie am besten entscheiden, welches Seminar oder welche Ausbildung sich als unterstützend für Ihre persönliche und berufliche Entwicklung über die nächsten Jahre herauskristallisiert.

Gleiches können Sie auch für Ihr Team erarbeiten. Wohin haben sich die einzelnen Teammitglieder entwickelt, welche Aufgaben erfüllen sie und welche Rollen nehmen sie – im Rahmen eines Konfliktmanagementsystems – ein? Mit diesen Entwicklungszielen können Sie den aktuellen Weiterbildungsbedarf für die Mitarbeitenden leichter definieren.

Im Folgenden stellen wir Ihnen das aktuelle Weiterbildungsprogramm an der Zweisicht.Akademie vor und wie Sie die einzelnen Angebote sinnvoll kombinieren können.

Konflikte in Teams und Organisationen konstruktiv lösen

Die Ausbildung in Wirtschaftsmediation ist das Herzstück der Zweisicht.Akademie. Diese intensive, berufsbegleitende Ausbildung legt den Schwerpunkt auf Mediation in der Arbeitswelt und qualifiziert Sie, um professionell in Konflikten in Teams und Organisationen zu vermitteln.

Sie gewinnen Souveränität und Gelassenheit im Umgang mit Konfliktsituationen, was Sie in allen Bereichen, in denen Sie mit Menschen zusammenarbeiten oder sie anleiten, einen großen Schritt weiterbringt.

Elke Schwertfeger und Christian Bähner haben das Curriculum konzeptioniert und seit 2003 ständig weiterentwickelt. Darin lassen sie ihr breites Wissen und ihre weitreichenden Erkenntnisse aus Teammediationen und aus der Begleitung und dem Aufbau von innerbetrieblichen Konfliktmanagementsystemen einfließen.

Die Ausbildungsdurchgänge starten zweimal jährlich im April und November und sind nach sieben Modulen abgeschlossen.

Menschen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung professionell begleiten

Nach einer Mediation werden Mediatoren häufig gebeten, die Führungskraft oder Mitarbeitende weiter zu begleiten. Zwar können sie auf ihre „Werkzeuge“ aus der Mediation zurückgreifen, doch unterscheiden sich diese im Hinblick auf Rolle, Rahmen und Zielsetzung.

Mit der Ausbildung in lösungsfokussiertem Kurzzeit-Coaching mit Jörg Middendorf vom Büro für Coaching und Organisationsberatung Köln (BCO) bauen Sie Ihre Fähigkeiten aus und können professionell und passend auch über akute Konfliktsituationen hinaus, Einzelpersonen und Teams unterstützen mit mehr Leichtigkeit ihre Ziele zu erreichen.

Die Coachingausbildung beginnt in der Regel im Mai und umfasst vier Module. Sie bereitet sowohl auf die ICF-Zertifizierung als auch auf die Zertifizierung zum reteaming®-Coach vor.

Auftragsklärung verfeinern und zielführende Interventionen wählen

Mediation und Coaching ergänzen sich als Disziplinen. Aus Kundensicht ist es jedoch nicht zu durchschauen, wann welches Angebot das passende ist und was sich hinter welcher Bezeichnung verbirgt. Elke Schwertfeger ist Wirtschaftsmediatorin und ein gefragter Führungskräftecoach. In unserem neuen Seminarformat „Mediation und Coaching“ vermittelt sie, welche Überschneidungen und Ergänzungen es zwischen den beiden Disziplinen gibt, wie Sie Ihre Auftragsklärung verfeinern und die zielführende Intervention für Ihre Kunden wählen.

Sich selbst klären, die eigenen Stärken kennen und Prozesssicherheit gewinnen

Die Zweisicht.Akademie ist ein Ort, an dem Sie auftanken können, sich mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen austauschen, fachlichen Input und persönliche Impulse erhalten, die Sie motivieren und inspirieren.

Für die Absolventen unserer Ausbildungen und interessierte Kolleginnen organisieren wir eine Reihe von Aufbauseminaren mit bekannten Referenten aus der Mediatorenszene und angrenzenden Bereichen, u.a. Christian Prior, Jörg Schmidt, Ina Rudolph, Dr. Markus Strauch. Hier werden Sie fündig, wenn Sie sich selbst klären wollen, die eigenen Stärken kennen und Prozesssicherheit für Mediation, Coaching und Beratung gewinnen möchten.

Konflikte im betrieblichen Kontext verstehen und deeskalieren

Offene Seminare an der Zweisicht.Akademie sind das Pendant zu unseren Inhouse-Schulungen und richten sich speziell an Fach- und Führungskräfte. Sie können sie als Einzelpersonen, mit Kollegen oder dem ganzen Team besuchen.

Zum Einstieg in das Thema Konfliktmanagement bieten wir die zweitätige Fortbildung Souverän im Umgang mit Konflikten. Hier werden Konflikthintergründe verständlich. Sie lernen, wie Sie zwischenmenschliche Konflikte im betrieblichen Kontext schnell deeskalieren und Betroffene optimal „abholen“ können.

Stärkenorientierte Führung im Unternehmen (vor-)leben

Immer mehr Firmen setzen auf den Ansatz des Positive Leadership, denn die Wirkung ist belegt. So führt der stärkenorientierte Ansatz in der Führung auch das ganze Unternehmen zum Erfolg. Wir von Zweisicht sehen diese Entwicklung mit Freude, da sich Positive Leadership und unser Verständnis von Wirtschaftsmediation wunderbar ergänzen. Daher haben wir speziell für Führungskräfte das Seminar Positive Leadership mit Dr. Markus Strauch in unser Seminarprogramm aufgenommen.

Auf ein erfolgreiches Jahrzehnt für Sie und Ihr Team!

Wir freuen uns, wenn wir Ihnen mit diesem Beitrag unser Weiterbildungsprogramm näherbringen konnten. Zum Schluss möchten wir Ihnen noch ein erfolgreiches Jahrzehnt wünschen. Und wenn Sie vor der Entscheidung stehen, welche Weiterbildung im Bereich Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement Sie weiterbringt: Wir von Zweisicht beraten Sie gerne!

 

 

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Aktuelles Konfliktmanagement
news-316 Thu, 09 Jan 2020 09:56:27 +0100 Mediation in der Praxis: Interview mit Petra Agnesens-Heintz http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mediation-in-der-praxis-interview-mit-petra-agnesens-heintz.html In unserer Reihe „Mediation in der Praxis“ stellen wir ehemalige Teilnehmende unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation vor und wie sie die Ausbildungsinhalte in ihrer beruflichen Praxis einsetzen In diesem Beitrag berichtet Petra Agnesens-Heintz. Sie ist Diplom Pädagogin und arbeitet seit 27 Jahren als Sozialberaterin bei einem großen Unternehmen. Ihre Ausbildung als Wirtschaftsmediatorin hat sie 2009/2010 bei Zweisicht absolviert und im Anschluss die Lizenzierung durch den Bundesverband für Mediation e. V. erworben. 1. Was hat Dich dazu bewogen, die Ausbildung in Wirtschaftsmediation zu machen?

In meiner Rolle als Sozialberaterin bei einem großen Unternehmen war ich seit Jahren aktiv professionell in der Konfliktklärung tätig. Um noch mehr Rüstzeug für den Umgang mit Konflikten zu haben, entschied ich mich für die Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin. Von meinem Arbeitgeber wurde ich hierbei unterstützt. Ich war zu dieser Zeit auch schon freiberuflich als Supervisorin tätig und erlebte zu diesem Zeitpunkt viele Anfragen zur Konfliktdeeskalation in Teams. So entstand in beiden Tätigkeitsfeldern mein Wunsch, dafür noch besser qualifiziert zu sein.

2. Deine Ausbildung bei Zweisicht ist nun 10 Jahre her. Was ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Die schöne Atmosphäre in den Seminarblöcken, die auch durch das Vorleben der Haltung eines Mediators von Elke und Christian sehr beeinflusst wurden. Gegen Ende der Ausbildung gab es auch in unserer Gruppe einen Konflikt, der von den beiden so gelöst wurde, wie wir es gelernt hatten. Auch die „Strenge“ der beiden im „Drankommen“ bei Rollenspielen kommt mir heute noch in manchen eigenen Situationen bei der Arbeit als Mediatorin wirklich zugute. Dass unterschiedliche Berufsgruppen in der Ausbildung waren, fand ich auch sehr hilfreich, da je nach Rolle in der Organisation verschiedene Sichtweisen auf Konflikte geworfen wurden. In die vorzüglichen Schulungsunterlagen schaue ich manchmal noch heute hinein. Wir treffen uns nunmehr auch schon seit zehn Jahren zweimal jährlich zu in unserer Intervisionsgruppe. Das gewachsene Vertrauen untereinander gibt Sicherheit. Unser gegenseitiger Austausch ist immer klasse. Mittlerweile treffen wir uns wechselweise an schönen Orten, so dass auch das Wohlbefinden beim Arbeiten nicht zu kurz kommt.

3. Hast Du Dich im Bereich Wirtschaftsmediation danach weiter spezialisiert?

Ich besuche regelmäßig Kongresse. Dazu habe ich eine Weiterbildung in Klärungshilfe gemacht. Meditation und Achtsamkeit in der Mediation interessieren mich. Auch dazu besuche ich Fortbildungen. 

4. Wie nutzt Du die Mediation heute?

Meine beiden Arbeitsfelder – „Non-Profit-Sektor“ im Bereich meiner Selbstständigkeit und „Industrie“ im Angestelltenverhältnis – befruchten sich gegenseitig. In beiden Kontexten geht es eigentlich um das Gleiche. Es geht um den Wunsch nach Freiheit in der Zusammenarbeit. Ich vermittle durch meine Arbeit, dass diese Freiheit nicht in der Entscheidung liegt, ob wir Konflikte wollen oder nicht. Konflikte sind normaler Bestandteil unseres Alltags. Wie man sie gut bewältigt, kann man lernen und damit kommt die Freiheit zurück.

In all meinen Einsatzfeldern treten Menschen in Beziehung, ohne sich manchmal bewusst dafür entschieden zu haben, z. B. durch Umstrukturierung im Unternehmen. Teams werden oft nicht nach Sympathie, sondern nach aufgabenbezogenen Kompetenzen zusammengestellt. Da sind Konflikte unausweichlich.

Durch neue agile Arbeitsformen werden Konflikte zukünftig noch mehr im Alltag auftreten. Da Bedürfnisse wie Sicherheit und Vertrauen durch veränderte Teamzusammensetzung schwerer erlebt werden können.

Mein Anliegen ist, eine Konfliktkultur zu etablieren, in der die Mitarbeitende befähigt werden, Konflikte als Chance zu sehen und nicht zu lange zu warten, auch in frühen Eskalationsstufen Experten hinzuzuziehen.

5. Was war bislang Dein größter Erfolg im Bereich Mediation?

Ich merke oft, dass ich innerhalb eines Bereichs, in dem ich schon mediiert habe, auch von anderen Teams viel früher (in den Eskalationsstufen) angefragt werde. Die Mitarbeiter haben vorher schon viel mehr selbst geklärt und wissen sehr genau, wo sie noch „neutrale Übersetzung“ durch mich benötigen. Das ist schon ein Erfolg.

Mein größter Erfolg war in einer extrem „zähen“ Mediation. Der stillste Teilnehmende gab in dem Moment, als ich innerlich schon aufgeben wollte, den entscheidenden Hinweis, der schließlich zur Konfliktlösung im Team führte. Er war in den drei vorangegangenen Terminen sehr kritisch und abwartend gewesen. Im vierten und letzten angekündigten Termin war es durch ihn – von meiner Wertschätzung aus der „Reserve gelockt“ – noch zu einer zukunftsweisenden Klärung gekommen. Das war toll.

6. Welche Hürden siehst Du beim Einsatz der Mediation in Deinem Arbeitsfeld?

Die Schwellenangst sich einer Mediation zu stellen, ist nach wie vor groß. Oft höre ich von Mitarbeitenden: „So schlimm ist es noch nicht, dass wir Sie benötigen.“ Auch gibt es noch viele Bedenken, dass der Konflikt durch eine Mediation eskalieren könnte. Heftige Gefühle sind im Unternehmenskontext ungewohnt oder sogar tabu. Deshalb fürchten sich die Beteiligten davor, dass sie zur Sprache kommen können. Dabei ermöglicht deren Benennen oft erst einen sachlicheren Umgang miteinander. Das Motto von Elke und Christian „Hinaus geht nur hindurch.“ hilft mir, optimistisch zu bleiben. Ich argumentiere häufig damit, dass Mediation ähnlich wie ein Hustenlöser wirkt, der dafür sorgt, dass alles herauskommen und richtig abgehustet werden kann, um dann zu heilen. Ich höre auch immer wieder vor allem von Führungskräften: „Mediation kostet zu viel Zeit.“ Dabei binden doch Konflikte die ganze Energie, führen zu Krankheit, Burnout usw. Frühzeitige, professionelle Hilfe spart Zeit, Geld und Nerven. 

7. Welchen Tipp hast Du für (frisch gebackene) Mediator/innen?

Ich würde frisch gebackenen Mediatoren und Mediatorinnen raten, sich nicht zu sehr selbst unter Druck zu setzen und sich bewusst zu machen, dass es Übung braucht. Es hilft, wenn man eigene „Fehler“ direkt anspricht und gegenüber den Medianden authentisch ist. Das ist professionell. Mediation ist ein ergebnisoffenes Verfahren. Manchmal gewinnt man „nur“ Klarheit über die jeweilige Position des anderen. Aber auch das ist in der Regel ein entlastendes Ergebnis für die Medianden. Ich nehme das immer schon vorweg, damit die Erwartungen aller realistisch bleiben.

8. Hast Du ein persönliches Motto oder Lieblingszitat zum Thema Konflikt, das Dich begleitet?

Meine 4 U's:

U nbearbeitete Konflikte sind

U rsachen für

U nötige „Kosten“ in

U nbekantem Ausmaß

Mehr über Petra Agnesens-Heintz finden Sie im Netz unter www.tbs-agnesens.de

 

  • Für detaillierte Informationen zur Ausbildung in Wirtschaftsmediation folgen Sie bitte diesem Link.
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Mediation Mediation in der Praxis - Mediatoren berichten
news-315 Fri, 06 Dec 2019 12:11:05 +0100 Mit diesen 3 Impulsen besänftigen Sie Ihren inneren Kritiker nachhaltig http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mit-diesen-3-impulsen-besaenftigen-sie-ihren-inneren-kritiker-nachhaltig.html Wenn Menschen sich für eine Ausbildung in Wirtschaftsmediation bei Zweisicht entscheiden, dann entscheiden Sie sich auch für persönliche Entwicklung. Gerade zu Beginn der Ausbildung oder beim Übergang in die eigene Mediationspraxis erleben wir häufig, dass Teilnehmende sehr kritisch mit sich sind. In diesem Artikel stellen wir Ihnen drei Möglichkeiten vor, um Ihren inneren Kritiker nachhaltig zu besänftigen. Die Gründe für die innerliche Fehlersuche sind evolutionsbedingt. Unser Gehirn ist auf Gefahrenabwehr spezialisiert und reagiert im „Überlebensmodus“ schneller auf das, was (noch) nicht so gut läuft, um entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Der „Überlebensmodus“ ist vereinfacht gesagt eine Stressreaktion. Das erklärt auch, warum der innere Kritiker gerade dann lauter wird, wenn wir eine neue Fähigkeit lernen oder erste Versuche unternehmen, sie anzuwenden. Die neue Situation und die ungewohnten Anforderungen lösen erstmal Stress aus. Das ist ganz normal. Wenn Sie sich dieser Mechanismen bewusst werden, können Sie mit den folgenden Maßnahmen aktiv entgegen wirken.

Praktizieren Sie Meditation und Achtsamkeit.

Wenn Sie einen Zugang haben zu Meditation und Achtsamkeit, dann empfehlen wir Ihnen das Buch und 3 CDs mit Anleitungen und Übungen von Rick Hanson, Selbstgesteuerte Neuroplastizität. Arbor Verlag* auszuprobieren. Dieses Programm basiert auf den neuesten Erkenntnissen der Gehirnforschung, wonach auch vorübergehende Erfahrungen in neue neuronale Strukturen umgewandelt werden. Die Übungen und Meditationen beziehen alte kontemplative Techniken aus dem Buddhismus mit ein. Regelmäßige Achtsamkeitspraxis verändert nachweislich unser Gehirn und hilft, den Fokus bewusst zu lenken, z. B. auf das, was bereits gut funktioniert. Das wiederum erhöht die Zufriedenheit und verstärkt das persönliche Glücksempfinden.

Nutzen Sie ressourcenorientiertes Feedback zur Selbstreflexion.

In unseren Ausbildungen legen wir großen Wert auf ressourcenorientiertes Feedback. Nach den Rollenspielen werten die angehenden Mediatoren für sich aus, was sie in ihrer Mediationspraxis beibehalten, wovon sie mehr machen wollen und was Sie zukünftig neu ausprobieren wollen.

  • Beibehalten: z. B.: „Du hast in jeder Situation versucht, mit beiden Beteiligten Blickkontakt zu halten. Ich hatte den Eindruck, dadurch hast du das Vertrauen von beiden gewonnen.“
  • Mehr: z. B.: „Herr X ist nach meinem Eindruck jedes Mal viel ruhiger geworden, wenn du ihm aktiv zugehört hast. Ich glaube, das hätte er öfter haben können.“
  • Neu: z. B.: „Um die ständigen Unterbrechungen durch Frau X zu unterbinden, hätte es vielleicht hilfreich sein können, ihr Papier und Bleistift zum Festhalten ihrer Gegenargumente zu geben.“

Diese drei Aspekte heben die Potentiale der Übenden hervor. Das ermutigt und motiviert selbst dann, wenn die Mediation im Rollenspiel schwierig war und sich der innere Kritiker mit erhobenem Zeigefinger meldet. Erfahrungsgemäß ist es uns viel weniger bewusst, was wir richtig gemacht haben und wie viele gute Momente es gab. Schauen Sie also stärker auf das, was Sie beibehalten wollen und geben Sie Ihren Erfolgen mehr Raum.

Beschäftigen Sie sich mit den Erkenntnissen der Positiven Psychologie.

Wenn Sie weitere Argumente für einen konstruktiven Umgang mit den eigenen Schwächen suchen, dann beschäftigen Sie sich doch mal mit der „Positiven Psychologie“. Es handelt sich dabei um einen eigenständigen Bereich der Psychologie, der seit den 90er Jahren die Bedingungen für ein gelingendes Leben erforscht. Einer der Begründer ist der international renommierte Psychologe Dr. Martin Seligmann. In seinem Buch Flourish – Wie Menschen aufblühen* beschreibt er sehr eindrücklich, wie seine Patienten durch eine Psychotherapie zwar ihre belastenden Symptome überwanden, aber danach nicht glücklicher und zufriedener waren. Um persönlich zu wachsen, reicht es nicht, nur die „Fehler“ zu beseitigen bzw. die eigenen Schwächen zu kennen, es braucht zudem die Beschäftigung mit dem, was Menschen stark macht, den guten Dingen in uns, unseren Stärken.

Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch.

Seligmann arbeitet u.a. mit einem Dankbarkeitstagebuch, um positive Gefühle zu fördern. Probieren Sie es doch einfach mal aus und notieren Sie jeden Tag drei gute Dinge, die Ihnen widerfahren sind. Sie werden merken, wie die „Jagd nach den guten Dingen“ bereits nach wenigen Tagen Ihre Wahrnehmung verändert und den inneren Kritiker nachhaltig besänftigt.

Sind Sie jetzt neugierig geworden und wollen sich eingehender mit den Erkenntnissen und Interventionen der Positiven Psychologie beschäftigen, dann empfehlen wir Ihnen das Seminar „Stärkenorientierte Interventionen in Mediation, Coaching & Beratung“ mit Dr. Markus Strauch.

 

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Mediation
news-314 Fri, 25 Oct 2019 10:11:13 +0200 Wie sind Sie eigentlich zur Klärungshilfe gekommen, Christian Prior? http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/wie-sind-sie-eigentlich-zur-klaerungshilfe-gekommen-christian-prior.html Christian Prior arbeitet seit über zwanzig Jahren als Managementtrainer, Systemberater und vor allem als Klärungshelfer. Zusammen mit Christoph Thomann hat er das Buch „Klärungshilfe 3 – Das Praxisbuch“ geschrieben. In diesem Blogartikel lesen Sie einen Bericht über die Anfänge seiner Arbeit und erfahren, was ihn bis heute am Konzept der Klärungshilfe fasziniert. Vor kurzem hatte ich Christian Prior am Telefon. Bisher hatten wir nur kurz Kontakt, wenn es um die Organisation für sein Seminar an der Zweisicht.Akademie ging. Doch dieses Mal hatte ich eine andere Frage an ihn. Mich interessierte, wie er zur Klärungshilfe kam und was ihn daran so sehr fasziniert hat, dass er bis heute damit arbeitet und im Seminar die Teilnehmenden dafür begeistern kann. Der nun folgende Text ist eine Abschrift seiner Antwort, die ich spontan mit dem iPhone aufgezeichnet habe:

„Zum ersten Mal kam ich 1999 mit dem Konzept der Klärungshilfe in Berührung. Damals erhielt ich eine Anfrage aus der Raumfahrtindustrie. Das Unternehmen wollte ein Seminar für seine Direktoren anbieten mit dem Ziel, dass diese ihre Besprechungen besser organisieren.

Das Buch „Klärungshilfe 2“ war eben erst erschienen. Ich hatte es schon gelesen und war fasziniert, wie die die Konfliktparteien in einen direkten, echten, wahrhaften Streitdialog geführt werden. Damit sie das, was immer wieder zwischen den Zeilen und hintenherum ausgetragen wurde, auf eine gute Weise besprechen können.

Mich hat die unerschrockene und gleichzeitig sehr achtsame Art sehr gefallen, wie das Konzept der Klärungshilfe es den Menschen ermöglichte, das zu sagen, was sie sagen wollten, ohne Schnörkel, ohne dass sie „Ich-Botschaften“ nutzen müssen und ohne dass sie sich auf ihre Wünsche und Bedürfnisse konzentrieren müssen. Damit fing alles an.

Zu dem Zeitpunkt konnte ich noch keine Klärungshilfe anbieten und empfahl den Direktoren den Autor von Klärungshilfe 2, Christoph Thomann. Doch sie wollten keine Klärungshilfe. Deswegen habe ich mit einem Kollegen eine systemische Konfliktintervention gemacht und Einzelgespräche mit den Konfliktparteien geführt.

Dabei habe ich gelernt, warum diese Vorgehensweise nichts groß bringt und den Konflikt oft nur verschleppt. Doch die Angst vor dem Konflikt, die Angst vor dem direkten, echten Gespräch, die Angst vor Aussagen wie „Ich halte dich für unqualifiziert“, „Mich ärgert an dir, dass du ...“ hatte auch die Direktoren gepackt. Deshalb lief das damals anders.

Aber in diesem Zusammenhang hatte ich Christoph Thomann kontaktiert und wir haben uns persönlich kennengelernt. Aus dem Kennenlernen und der gegenseitigen Sympathie ist eine individuelle Weiterbildung in Klärungshilfe entstanden. Denn es gab damals – nach einem ersten Durchgang in den Achtzigerjahren in Hamburg – noch keine Ausbildung, wie es sie heute gibt. Also habe ich mich bei ihm weitergebildet und wir haben zusammen die Methode erforscht.

Bis heute fasziniert mich an der Klärungshilfe, dass ein direktes, ehrliches, dabei sehr achtsames, gar vorsichtiges und doch unerschrockenes Gespräch über das Eigentliche mögliche wird. Die Menschen dürfen über das reden, über das sie reden wollen und das sind in der Regel „Du-Botschaften“, wie „Du hast mir weh getan!“, „Du hast mich im Stich gelassen!“, „Du verhältst dich nicht kongruent, ich glaub dir kein Wort!“, ...

Ein solch klärender Dialog ist ein grundlegendes Bedürfnis im Menschen, in Konfliktsystemen, in der Gesellschaft. Es braucht meines Erachtens dafür einen Ort, an dem Klartext geredet werden kann, ohne dass neue Verletzungen entstehen. Das bietet Klärungshilfe mehr als andere mediative Verfahren, die den direkten Streitdialog abfedern oder umleiten oder gar nicht machen, weil sie gleich auf der Bedürfnisebene ein Verstehen ermöglichen wollen, ohne dass Enttäuschungen und Kränkungen vorher besprochen werden.“ – Ende des Interviews mit Christian Prior

Wir von Zweisicht. nutzen die Synergien von Klärungshilfe und Mediation. Unser Mediationsverständnis und die Methoden, die wir in der Ausbildung Wirtschaftsmediation – Konflikte in Organisationen und Teams konstruktiv lösen vermitteln, setzen genau wie die Klärungshilfe darauf, dass die Medianden in einem geschützten Rahmen über alles sprechen können – auch und gerade über die emotionalen Verletzungen, die passiert sind.

An dieser Stelle sind bestimmte Techniken aus dem Bereich der Klärungshilfe, wie z. B. das Doppeln sehr hilfreich. Zusätzlich nutzen wir noch weitere Ansätze wie die Gewaltfreie Kommunikation oder transformative Mediation um „Schweres“ besprechbar zu machen. Wir empfehlen unseren Ausbildungsteilnehmenden und interessierten Mediatoren die zweitätige Weiterbildung mit Christian Prior als Intensivtraining, um den Umgang mit schweren Gefühlen und heftigen Reaktionen der Konfliktparteien zu üben, vertiefen und praktisch zu üben.

 

-       Zum Seminar mit Christian Prior „Das Konzept der Klärungshilfe für Mediatoren“

 

 Beitragsbild © Pexels auf Pixabay

 


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Christoph Thomann, Christian Prior. Klärungshilfe 3. Das Praxisbuch. 5. Auflage. Rowohlt (2007)*

 

 

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Mediation
news-313 Wed, 09 Oct 2019 09:21:00 +0200 Buchtipp: Dynamic Facilitation – aktualisierte und erweiterte Auflage 2019 http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/buchtipp-dynamic-facilitation-aktualisierte-und-erweiterte-auflage-2019.html Im März 2019 ist die zweite Auflage des Fachbuchs „Dynamic Facilitation. Die erfolgreiche Moderationsmethode für schwierige und verfahrene Situationen“ erschienen. Der Titel verspricht nicht zu wenig. Lesen Sie in diesem Post, warum wir die Lektüre empfehlen. Das Buch bietet Moderatoren eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und gibt anhand ausführlich beschriebener Fallbeispiele Einblicke in die konkrete Umsetzung. Gleichzeitig wird ein realistisches Bild der Methode vermittelt und auf Möglichkeiten und Grenzen hingewiesen.

Die Herausgeber des Buchs sind Dr. Matthias zur Bonsen und Rosa Zubizarreta. Matthias zur Bonsen begleitet Entwicklungs- und Veränderungsprozesse in Organisationen und ist Experte für die Anwendung von Dynamic Facilitation in Unternehmen. Rosa Zubizarreta kommt aus dem Bereich der Organisationsberatung im Bildungs- und Gesundheitswesen und verfügt ebenfalls über langjährige Erfahrung in Moderationspraxis und -forschung. 

Die zweite aktualisierte und erweiterte Auflage ihres Buchs unterscheidet sich zur ersten vor allem dadurch, dass weitere Anwendungsbereiche von Dynamic Facilitation beleuchtet werden. Als Anwendungsgebiete finden Sie im neuen Buch:

  • ein Beispiel aus einem Pflegehaus (Veerle de Bock)
  • ein Beispiel für einen Wisdom Council in einem IT-Unternehmen (zur Bonsen)
  • Beispiele für Wisdom Councils im öffentlichen Sektor (Hellrigl und Lederer) und dem Kulturbereich (Trattnig und Haderlapp)
  • Erkenntnisse aus Forschung über den Effekt des Zuhörens in der Moderation (Zubizarreta)einen Katalog mit Fragen, die man als Dynamic Facilitator stellt (zur Bonsen)

Die Weiterbildung „Dynamic Facilitation“ mit Dr. Matthias zur Bonsen, gehört seit Jahren zum festen Programm der Zweisicht.Akademie. Bei Ihrer Teilnahme erhalten Sie das Buch gratis dazu.

 


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Rosa Zubizarreta, Matthias zur Bonsen (Hrsg.). Die erfolgreiche Moderationsmethode für schwierige und verfahrene Situationen. 2. aktualisierte und erweiterte Auflage Beltz 2019*

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Buchtipps
news-312 Thu, 25 Jul 2019 16:46:04 +0200 Qualitätsverbund Mediation erarbeitet einen verbandsübergreifenden Ausbildungsstandard http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/qualitaetsverbund-mediation-erarbeitet-einen-verbandsuebergreifenden-ausbildungsstandard.html Mit dem am 18. Juni 2019 vom Qualitätsverbund Mediation verabschiedeten verbandsübergreifenden Ausbildungsstandard haben die fünf großen Mediationsverbände einen großen Schritt aufeinander zugemacht und ein gemeinsames Bekenntnis zur Qualität von Mediation abgelegt. Für Mediatoren und Mediationskunden ist das gleichermaßen ein Gewinn. Wir freuen uns sehr über die neuen Entwicklungen und informieren Sie in diesem Artikel über die Hintergründe. Im Qualitätsverbund Mediation arbeiten die fünf großen Mediationsverbände, der Bundesverband MEDIATION e.V. (BM), die Bundesarbeitsgemeinschaft für Familienmediation e.V. (BAFM), der Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. (BMWA), das Deutsche Forum für Mediation e.V. (DFfM) und die Deutsche Gesellschaft für Mediation e.V. (DGM), erstmals zusammen. Ihr erklärtes Ziel ist es, gemeinsam die Qualität der Mediation in Deutschland zu sichern und Mediationskunden, wie Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen, Rechtschutzversicherungen, Behörden und Ämtern, bei der Wahl eines geeigneten Mediators oder einer Mediatorin unterstützen. 

Ein verbandsübergreifender Ausbildungsstandard für die Mediationsausbildung

Anlass zu diesem Zusammenschluss war die 2017 in Kraft getretene ZMediatAusbV, die leider nicht die erwartete Klarheit in Bezug auf einen einheitlichen Qualitätsstandard für die Mediationsausbildung in Deutschland brachte. Der Titel „zertifizierter Mediator“, wie ihn die ZMediatAusbV regelt, beruht lediglich auf einer Selbstzertifizierung und stellt somit leider keinen Nachweis für die Qualität des Mediators dar. Eine Zertifizierung im Sinne der Qualitätssicherung bedeutet schließlich, nicht nur Nachweise zu erbringen, sondern diese auch von externer Stelle prüfen und bestätigen zu lassen. In der Folge ergriffen die Verbände nun selbst die Initiative für einen einheitlichen, verbandsübergreifenden Qualitätsstandard in der Ausbildung. 

Welche Ausbildungsinhalte umfasst der QVM-Standard?

Nach dem sogenannten QVM-Standard wird die Ausbildung voraussichtlich wie folgt gegliedert sein:

  • 200 Zeitstunden Lehrgang inkl. der Vertiefung eines spezifischen Bereichs der Mediation
  • ein Abschlussprojekt, z. B. Kolloquium, schriftliche Arbeit, Präsentation o.ä.
  • Intervision (20 Stunden)
  • eine Dokumentation eines realen Mediationsfalles und dessen Supervision (innerhalb eines Jahres nach Abschluss des Lehrgangs einzureichen)

200 Stunden für die Ausbildung, erweiterte Inhalte und definierte Methoden

Der QVM-Ausbildungsstandard liegt mit 200 Ausbildungsstunden um 80 Stunden höher als der in der ZMediatAusbV. Der Standard regelt zudem die Inhalte der Mediationsausbildung, deren Art der Vermittlung und die dabei zu verwendenden Methoden. Ausbildungsinstitute können eigene thematische Schwerpunkte setzen, z. B. auf Wirtschaftsmediation, Familienmediation, usw. und haben bei der konkreten zeitlichen Umsetzung Gestaltungsmöglichkeiten.

Welche Vorgaben muss man zukünftig für die Anerkennung als „Mediator QVM“ erfüllen?

Für die Anerkennung als „Mediator QVM“ werden sehr wahrscheinlich fünf reale Mediationsfälle im Umfang von insgesamt 25 Zeitstunden benötigt, die in Einzelsupervision reflektiert wurden. Wobei der Mediationsfall, der im Rahmen der Ausbildung reflektiert wurde, miteingerechnet wird. Zwei der Fälle müssten darüber hinaus mit einer Vereinbarung abgeschlossen sein.

Höchster Standard für die Ausbildung von Mediatoren

Damit haben sich die Verbände vorläufig auf den jeweils höchsten Standard aus den bisherigen Verbandsrichtlinien geeinigt. Die Inhalte der ZMediatAusbV wären dadurch schon im QVM-Standard integriert. Ein Ausbildungsnachweis nach QVM-Standard würde also auch den zertifizierten Mediator bescheinigen.

Mediationsverbände verpflichten sich zur Schaffung einer gemeinsamen Zertifizierungsstelle.

Die fünf Verbände haben sich darüber hinaus in der 1. Frankfurter Erklärung vom 05.05.2019 verpflichtet, eine gemeinsame Institution zu schaffen, die die Anwendung des Standards sichern soll. Eine schriftliche Erklärung auf einem gemeinsamen Briefpapier ging bereits an sämtliche zuständigen Bundes- und Landesministerien. Zudem wurden die verabschiedeten gemeinsamen Standards auch an die Verbandsmitglieder versendet. Diese sind nun aufgefordert sich dazu zu äußern.

Ab wann gilt der QVM-Standard?

Ab wann der neue Standard zur Anwendung kommen und die Zertifizierungsstelle die Arbeit aufnehmen wird, ist noch offen. Zunächst müssen die Mitgliederversammlungen den neuen Standard bestätigen. Wir sind gespannt, wie es weiter geht und informieren Sie, sobald wir neue Informationen dazu haben.

  • Bleiben Sie über aktuelle Entwicklungen in der Mediatorenszene auf dem Laufenden. Wir informieren Sie mit unserem Newsletter. Jetzt Newsletter abonnieren.

 

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Mediation Recht & Gesetz
news-311 Fri, 19 Jul 2019 09:39:21 +0200 Buchtipp: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest? http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/buchtipp-ich-will-ja-loslassen-doch-woran-halte-ich-mich-dann-fest.html Wenn wir wach sind, denken wir täglich bis zu 80.000 Gedanken. Häufig sind unsere Gedanken dabei sorgenvoll. Wir sabotieren uns selbst, wenn wir meinen, dass alle unsere Gedanken der Realität entsprechen. In ihrem Buch „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?“ veranschaulicht Ina Rudolph einen praktischen Weg zum konstruktiven Umgang mit negativen Glaubenssätzen. Vom konstruktiven Umgang mit destruktiven Gedanken

Ina Rudolph ist eine der bekanntesten Coachs für THE WORK in Deutschland. Sie praktiziert, coacht und lehrt seit über zehn Jahren THE WORK. Ihr Buch „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?“ ist 2013 im Arkana Verlag erschienen. Seither hat sie noch zwei weitere Bücher veröffentlicht: „Auf ins fette pralle Leben“ (Kösel 2015) und „Ich will mich ja selbst lieben, aber muss ich mich dafür ändern?“ (Goldmann 2017).

Die Autorin Ina Rudolph beschreibt ihren eigenen Weg.

In ihrem ersten Buch erzählt sie, wie sie es mit THE WORK nach Byron Katie geschafft hat, ihre eigenen sorgenvollen Gedanken loszulassen und den Kopf wieder frei zu bekommen, um wirklich im Hier und Jetzt und in einem echten Kontakt mit ihren Mitmenschen zu sein.

THE WORK als effektives Coachingtool

THE WORK ist ein (Selbst-) Coachingprozess mit dem Ziel, belastende Gedanken und Glaubenssätze zu identifizieren, zu überprüfen und zu transformieren. Die Methode wurde ursprünglich von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt und beruht auf vier Fragen und einer Umkehrung des Ausgangsgedankens.

Byron Katie: „Gedanken sind harmlos – es sei denn, wir glauben sie.“

Die Grundidee hinter THE WORK lässt sich in folgender Aussage von Byron Katie gut zusammenfassen: „Gedanken sind harmlos – es sei denn, wir glauben sie.“ Wenn wir an bestimmten Gedanken festhalten, können sie innere und äußere Konflikte zur Folge haben.

Zahlreiche Beispiele, wie man innere Konflikte mit THE WORK lösen kann

„Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?“ ist ein Praxisbuch, in dem allgemeinverständlich erklärt wird, wie THE WORK zur Lösung innerer Konflikte angewendet werden kann. Ina Rudolph beschreibt zahlreiche Beispiele aus ganz verschiedenen Lebensbereichen – zu privaten Themen wie etwa Gesundheits- oder Beziehungsfragen und auch zu beruflichen Themen. Die Grafiken hat die Autorin selbst gestaltet. Sie geben dem Buch zusätzlich eine ganz persönliche und herzliche Note.

 

 


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Ina Rudolph. Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest. Arkana Verlag 2013 (2. Auflage)*


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Buchtipps
news-310 Wed, 03 Jul 2019 09:21:38 +0200 Buchtipp: Verhandlungs-Tools http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/buchtipp-verhandlungs-tools.html Elke Schwertfeger und Christian Bähner von Zweisicht haben für den Sammelband „Verhandlungs-Tools“ (managerSeminare 2017) einen Beitrag zur „Gefühlten Gerechtigkeit“ in Verhandlungen geschrieben. Wir freuen uns über eine Top-Rezension von Prof. Dr. Friedrich Glasl. Lesen Sie in diesem Blogpost sein Feedback in der Zeitschrift „perspektive mediation“, Ausgabe 2/2019. „Trotz der unterschiedlichen Qualitäten der Beiträge erweist sich dieser Band als hilfreich für die Vorbereitung, Durchführung und Reflexion komplexer Verhandlungen und Mediationen vor allem im wirtschaftlichen Umfeld.
Sehr interessant sind Beiträge mit besonderen Methoden, die deutlich beschrieben und durch konkrete Beispiele illustriert werden. Das gilt im Besonderen für die Bedeutung der 'gefühlten Gerechtigkeit' (Elke Schwertfeger und Christian Bähner), für 'den richtigen Zeitpunkt' (Christoph Miethke), die 'Kunst des Ankerns' (Peter Knapp), die 'Entwicklung von Eignungsoptionen' (Ulla Gläßer), 'Systemisches Konsensieren' (Lars Fischer), 'Argumentations-Tools' (Udo Kreggenfeld), 'Target Check Sheet' (Martin Fischer und Christian Frauenfelder), die '4-I-Methode' (Albert Thiele). Diese Kapitel sind sicher auch für Mediatorinnen und Mediatoren gut anwendbar, wenn die Streitparteien bei der Lösungssuche wieder in kompetitives Verhandeln geraten.“ Prof. Dr. Friedrich Glasl in der Zeitschrift perspektive mediation, Ausgabe 2/2019


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Peter Knapp (Hrsg.). Verhandlungs-Tools. Effiziente Verhandlungstechniken im Business-Alltag. managerSeminare 2017*

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Buchtipps