Zweisicht. Bähner und Schwertfeger https://www.zweisicht.de/ Aktuelle Artikel zu Wirtschafts-Mediation und Ausbildung von Zweisicht.de en-gb Zweisicht. Bähner und Schwertfeger Tue, 29 Nov 2022 06:15:37 +0100 Tue, 29 Nov 2022 06:15:37 +0100 TYPO3 EXT:news news-356 Wed, 09 Nov 2022 15:19:58 +0100 Das Team von Zweisicht hat Verstärkung! http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/das-team-von-zweisicht-hat-verstaerkung.html Mitte Oktober 2022 konnten wir Wolfgang Egner als neuen festangestellten Wirtschaftsmediator, Coach und Organisationsberater herzlich willkommen heißen. Wolfgang ist Jahrgang 1969, Diplom Geograf und im Freiburger Umland beheimatet. Seit seiner Ausbildung zum Wirtschaftsmediator an der Zweisicht.Akademie 2012 arbeiten wir bereits in wechselnden Rollen erfolgreich mit ihm zusammen.

Zuletzt war Wolfgang als Manager für Kultur und Zusammenarbeit bei einem weltweit führenden Softwareunternehmen tätig, um gelingende Zusammenarbeit auch unter schwierigen Rahmenbedingungen zu ermöglichen.

Von seiner langen Erfahrung in diesem sehr dynamischen Arbeitsumfeld können jetzt weitere Organisationen, Teams und Führungskräfte profitieren, da er sowohl die Herausforderungen, als auch die Good Practices aus eigenem Erleben und Handeln sehr gut kennt.

Privat trifft man Wolfgang mit seiner Familie meist draußen in der Natur, ob auf Wanderungen oder kletternd an den Felsen.

Sein Beraterprofil können Sie sich hier ansehen: Zum Beraterprofil

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Aktuelles
news-292 Tue, 27 Sep 2022 10:52:00 +0200 Lösungsfokussiertes Coaching: professionell und kostenfrei http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/loesungsfokussiertes-coaching-professionell-und-kostenfrei.html Im Rahmen der Coachingausbildung „Lösungsfokusssiertes Coaching für die Praxis" mit Jörg Middendorf an der Zweisicht.Akademie gibt es vom 25. - 27. November 2022 wieder die Gelegenheit, ein kostenfreies professionelles Coaching zu erhalten – online oder vor Ort. Nähere Informationen dazu finden Sie in diesem Beitrag. Die Coachingausbildung „Lösungsfokussiertes Coaching für die Praxis“ findet in 2022 bereits zum vierten Mal an der Zweisicht.Akademie in Freiburg statt. Sie ist ein Kooperationsangebot mit dem BCO Büro für Coaching und Organisationsberatung Köln und wird von Jörg Middendorf, MCC (ICF), Senior Coach (DBVC), Mediator BM®, geleitet.

Lösungsfokussiertes Einzel- und Teamcoaching für die Praxis lernen.

In seiner Coachingausbildung vermittelt Jörg Middendorf ein klares Coachingmodell, das in vielfältigen Beratungssituationen mit Einzelpersonen und Teams angewendet werden kann. Teilnehmende sind berufserfahrene Praktiker*innen – Führungskräfte, Personaler*innen und auch Abslovent*innen unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation.

Lösungsfokussiertes Coaching bringt nachhaltige Ergebnisse schon in kurzer Zeit.

Mit lösungsfokussierten Coachingtechniken können Menschen in kurzer Zeit nachhaltig in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Der Coachingprozess, in welchem ein konkretes Ziel definiert, Ressourcen zu dessen Erreichung herausgearbeitet und sogar erste Schritte zur Umsetzung definiert werden, kann schon innerhalb einer knappen Stunde durchgeführt werden.

Es geht um Ihre erwünschte Zukunft, Ihre Ressourcen und welche Schritte für Sie die richtigen sind.

Das Besondere an diesem Ansatz ist es, dass der Coach Sie unterstützt, Ihre erwünschte Zukunft in der Art und Weise zu erreichen, die auch zu Ihnen passt. Der Coach begleitet Sie dabei, die Verantwortung für Ihr Leben zu übernehmen und es aktiv zu gestalten. Man arbeitet als Coach stets ressourcenorientiert, zukunftsfokussiert und auf Augenhöhe mit den Coachees.

Kostenfreies Lösungsfokussiertes Coaching für Interessierte

Im letzten Modul der Ausbildung zum Lösungsfokussierten Coach geben die Teilnehmenden kostenfreie Coachings für Interessierte. Haben Sie ein Thema, das Sie mit Unterstützung eines Coachs bearbeiten möchten? Dann ist das die Gelegenheit, den positiven Effekt eines Lösungsfokussierten Coachings zu erleben.

Haben Sie ein Thema, das Sie mit einem Coach bearbeiten möchten?

Das Thema für das Coaching sollte konkret sein und kann sowohl aus dem Arbeitsleben kommen, als auch ein persönliches sein. Die Coachings finden mit einem Coach und vor Kolleg*innen der Ausbildung statt (in Kleingruppen von ca. 4 Personen). Diskretion und Vertraulichkeit sind garantiert.

Lösungsfokussiertes Coaching an der Zweisicht.Akademie in Freiburg oder online

Das Coachinggespräch dauert nur ca. 30 - 45 min und findet an der Zweisicht.Akademie in Freiburg oder auf Wunsch auch online statt. Mit einer kurzen Einführung und Nachbesprechung sollten Sie insgesamt ca. 1,5 Std. für den gesamten Termin einplanen.

Nutzen Sie ein Lösungsfokussiertes Coaching für Ihre persönliche und berufliche Entwicklung!

Die Termine sind über das letzte Ausbildungswochenende vom 25. - 27. November 2022 verteilt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Sie können sich jetzt direkt bei Ausbilder Jörg Middendorf bewerben. Senden Sie dazu einfach eine E-Mail mit Ihrer Anfrage an middendorf@remove-this.bco-koeln.remove-this.de.

 

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Aktuelles
news-355 Fri, 23 Sep 2022 17:02:11 +0200 Wie sieht ein Bild vom Frieden aus? – Eine Weisheitsgeschichte für Mediator*innen http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/wie-sieht-ein-bild-vom-frieden-aus.html Als Wirtschaftsmediatoren unterstützen wir Menschen in Organisationen – Mitarbeitende, Führungskräfte und Teams – Konflikte einvernehmlich zu klären. Das können wir, nicht nur, weil wir es gelernt haben, sondern weil uns etwas antreibt: Ein Bild vom Frieden. Jede und jeder von uns trägt eines in sich. Wie mag dieses Bild wohl aussehen? Wir haben dazu eine schöne Geschichte gefunden, die wir Ihnen/Euch hier im Blog erzählen wollen. Ein Bild vom Frieden

Es war einmal ein König, der schrieb einen Preis im ganzen Land aus: Er lud alle Künstlerinnen und Künstler dazu ein, den Frieden zu malen und das beste Bild sollte eine hohe Belohnung erhalten.

Alle Malerinnen und Maler im Land machten sich eifrig an die Arbeit und brachten dem König ihre Bilder. Von allen Bildern, die gemalt wurden, gefielen dem König zwei am besten. Zwischen denen musste er sich nun entscheiden.

Das erste war ein perfektes Abbild eines ruhigen Sees. Im See spiegelten sich die malerischen Berge, die den See umrandeten und man konnte jede kleine Wolke im Wasser wiederfinden. Jeder, der das Bild sah, dachte sofort an Frieden.

Das zweite Bild war ganz anders. Auch hier waren Berge zu sehen, aber diese waren zerklüftet, rau und kahl. Am düsteren grauen Himmel über den Bergen jagten sich wütende Wolkenberge und man konnte den Regen fallen sehen, den Blitz aufzucken und auch fast schon den Donner krachen hören. An einem der Berge stürzte ein tosender Wasserfall in die Tiefe, der Bäume, Geröll und kleine Tiere mit sich riss. Keiner, der dieses Bild sah, verstand, wieso es hier um Frieden gehen sollte.

Doch der König sah hinter dem Wasserfall einen winzigen Busch, der auf der zerklüfteten Felswand wuchs. In diesem kleinen Busch hatte ein Vogel sein Nest gebaut. Dort in dem wütenden Unwetter an diesem unwirtlichen Ort saß der Muttervogel auf seinem Nest – in perfektem Frieden.

Welches Bild gewann den Preis?

Der König wählte das zweite Bild und begründete das so: „Lasst Euch nicht von schönen Bildern in die Irre führen: Frieden braucht es nicht dort, wo es keine Probleme und keine Kämpfe gibt. Wirklichen Frieden bringt Hoffnung und heißt vor allem, auch unter schwierigsten Umständen und größten Herausforderungen ruhig und friedlich im eigenen Herzen zu bleiben.“

Quelle: Verfasser unbekannt

 

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Aktuelles Mediation
news-354 Mon, 19 Sep 2022 09:35:56 +0200 Meine Lieblingsmethoden aus Mediation und Konfliktcoaching http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/meine-lieblingsmethoden-aus-mediation-und-konfliktcoaching.html Christian Bähner, Wirtschaftsmediator, Coach und Autor der „Praxisbox Konfliktklärung in Teams und Gruppen“ spricht beim Coaching-Onlinekongress der Verlage Klett-Cotta, Schattauer und Junfermann vom 28. - 30. September 2022 über seine Lieblingsmethoden in Mediation und Konfliktcoaching. Christian Bähner ist geschäftsführender Gesellschafter der Organisationsberatung Zweisicht aus Freiburg. Bei Zweisicht berät und begleitet er Menschen und Organisationen, um konstruktive Wege aus dem Konflikt zu finden.

Konflikte als Thema im Business-Coaching

Konflikte und der Umgang damit sind im Business-Coaching einer der häufigsten Anlässe. Nicht selten wird Christian Bähner für ein Coaching angefragt, weil er als Wirtschaftsmediator Experte für Konflikte in Organisationen und Teams ist, destruktive Dynamiken und die damit verbundenen schweren Gefühle versteht und über ein breites Instrumentarium zur Konfliktanalyse und -bearbeitung verfügt.

Wenn keine Mediation möglich ist

Führungskräfte und Personalabteilungen wenden sich an Zweisicht, um in ausweglos erscheinenden und oft auch hocheskalierten Konflikten Unterstützung und einen versöhnlichen Umgang mit dem Konflikt zu finden. Wenn keine Mediation möglich ist, kann der Konflikt auch im Konfliktcoaching bearbeitet werden.

Methoden aus der Mediation im Coaching nutzen

In seinen Konfliktcoachings integriert Christian Bähner Methoden aus der Mediation, um einen intuitiv-assoziativen Zugang zu Konflikthintergründen zu finden und die Selbstklärung zu unterstützen. Es geht um die eigene Wahrnehmung auf den Konflikt, das innere Erleben und einen Perspektivwechsel – also den Konflikt durch die Brille des anderen zu sehen.

Reden allein hilft nicht, das gilt für jede Beratung.

Ihm ist es dabei ein besonderes Anliegen, dass schwere, unangenehme Gefühle ausgedrückt und bearbeitet werden können. Die Einbeziehung von Emotionen und Körperwahrnehmungen dienen der Entlastung und sind wichtige Voraussetzung für einen echte Veränderung beim Menschen. Erst dadurch wird die Transformation des Konflikts möglich.

Christian Bähner beim Coaching-Onlinekongress

Mehr über seine Lieblingsmethoden verrät Christian Bähner bei seinem Beitrag zum kostenlosen Coaching-Onlinekongress der Verlage Klett-Cotta, Schattauer und Junfermann vom 28. -30. September 2022. Es sind bereit über 4.000 Teilnehmende angemeldet und das Interesse an diesem Fachkongress ist groß. Wir freuen uns darauf und wenn wir Sie beim Onlinekongress treffen!

 

Sie können sich jetzt noch kostenlos dafür anmelden:

Zum Coaching-Onlinekongress 2022

 

Wenn Sie jemanden kennen, für den das Thema interessant ist, dann teilen Sie diesen Beitrag gerne in ihren Netzwerken. Vielen Dank!

 

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Aktuelles Mediation
news-353 Wed, 14 Sep 2022 11:52:46 +0200 Online-Mediation mit „Zweisicht-Spirit“: Unser Fachbeitrag im Spektrum der Mediation http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/online-mediation-mit-zweisicht-spirit-unser-fachbeitrag-im-spektrum-der-mediation.html Die Online-Mediation muss weder technisch-komplex noch anstrengend sein. Vor kurzem ist ein Beitrag von uns in der Fachzeitschrift „Spektrum der Mediation“ erschienen, in dem wir zeigen, dass es auch anders geht und wie man mit Shuttle-Gesprächen die Selbstklärung unterstützen kann. Das Spektrum der Mediation wird vom Bundesverband MEDIATION seit 2004 herausgegeben und ist somit eine der langjährigsten Mediationszeitschriften im deutschsprachigen Raum. Darin werden alle Mediationsfelder besprochen und neue Entwicklungen diskutiert. Sie spielt daher eine wichtige Rolle im Hinblick auf die Weiterentwicklung der Mediation in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Online-Mediation effektiv und menschlich zugleich

In unserem Beitrag haben wir ein Gespräch mit Dr. Marc Leu, Annie Meisl und Markus Meisl über Online-Mediation geführt. Alle drei haben ihre Ausbildung in Wirtschaftsmediation bei uns gemacht und vertreten somit den „Zweisicht-Spirit“, arbeiten sowohl mitfühlend-menschlich als auch pragmatisch-effektiv.

Mit Shuttle-Mediation Konflikte über Ländergrenzen hinweg klären

Marc hat aufgrund seiner Tätigkeit im Ombudsoffice von SAP Japan einen erfolgreichen Ansatz für die Mediation mit Shuttle-Gesprächen entwickelt und ist Vorreiter in diesem Feld. Bereits 2018 haben wir in unserem Blog mit ihm über seine Praxis der Mediation gesprochen und wie er Konflikte im globalen Kontext mit Hilfe von Shuttle-Gesprächen bearbeitet.

Online-Mediation wird Standard werden.

Die Online-Mediation wird zukünftig zum Standardrepertoire von Mediator*innen gehören. Sie ist schon jetzt nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Aus diesem Grund schult Markus Meisl, der wie wir von Marc weitergebildet wurde, seit 2021 Online-Mediator*innen an der Zweisicht.Akademie.

Aufbaukurs Online-Mediation für ausgebildete Mediatoren und Mediatorinnen

Der Aufbaukurs Online-Mediation findet an vier Nachmittagen online statt und entspricht den Anforderungen von ZMediatAusbV und Bundesverband Mediation e.V. Mit Abschluss erhalten Sie ein Zertifikat als „Online-Mediator*in“. In der Zertifikatsfortbildung ist das Buch „Konfliktgeschichten” von Marc Leu und Annie Meisl, das im Artikel angesprochen wird, inklusive.

Ausbildung in Wirtschaftsmediation inklusive Online-Mediation

Darüber hinaus haben wir den neuen Ansatz für die Online-Mediation in unsere Ausbildung in Wirtschaftsmediation integriert. Teilnehmende durchlaufen neben den acht Präsenz-Module drei Online-Einheiten und erwerben mit Abschluss ihrer Ausbildung zusätzlich das Zertifikat als „Online-Mediator*in“

Exklusiver Download für Newsletter-Abonnent*innen: Unser Artikel im Spektrum der Mediation

Den vollständigen Artikel „Online Mediation neu gedacht. Mit Shuttle-Gesprächen die Selbstklärung unterstützen“ können Sie sich herunterladen, wenn Sie sich für unseren Newsletter anmelden. Mit der Bestätigungsemail erhalten Sie Zugang zum exklusiven Downloadbereich.

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Viel Freude bei der Lektüre!

 

 

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Aktuelles Mediation
news-352 Thu, 14 Jul 2022 15:58:14 +0200 Die Mediation als wertvolles Führungsinstrument – Interview mit Bea Schnarr http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/die-mediation-als-wertvolles-fuehrungsinstrument.html Dass die Mediation auch als wertvolles Führungsinstrument dient und die Karriere fördert, das zeigt unser Interview mit Bea Schnarr, Jahrgang 1985, Teilnehmerin der 13. Ausbildung in Wirtschaftsmediation 2014 an der Zweisicht.Akademie. Sie ist Director Digital Projects bei der BayWa r.e. AG, einem der weltweit erfolgreichsten Handels- und Dienstleistungsunternehmen im Bereich der erneuerbare Energien. 1. Was hat Dich dazu bewogen, die Ausbildung in Wirtschaftsmediation zu machen?

Eine ehemalige Teilnehmerin hat mir Zweisicht empfohlen. Ich war eigentlich auf der Suche nach „etwas“ zum Thema Change Managemet. Ihre Aussage war, dass die Zweisicht-Ausbildung ein guter Anfang ist, um mal zu sondieren, wo man ist und wo man hin will. Im Nachheinein war es ein elementarer Bestandteil meiner Führungskarriere.

2. Deine Ausbildung bei Zweisicht ist nun 8 Jahre her. Was ist Dir besonders in Erinnerung geblieben?

Aktives Zuhören, Haltung und Wertschätzung. Und, dass es irgendwie am Ende immer drauf rausläuft dass sich jemand nicht gehört oder nicht wertgeschätzt fühlt. Als Teilnehmerin ist mir vor allem die Atmosphäre in Erinnerung geblieben. Hier wird gelebt, was der „Schulungsinhalt“ ist, vorgemacht, mitgenommen…

3. Hast Du Dich im Bereich Wirtschaftsmediation danach weiter spezialisiert?

Nicht wirklich. Ich wollte nie als Mediatorin arbeiten, das war mir schnell klar. Als Instrumente fürs Management war und ist die Ausbildung aber hervorragend. Einmal habe ich noch aufgrund einer beruflichen Konfliktsituation in einem meiner Teams eine Mediation extern begleiten lassen. Dabei habe ich in ein paar Gesprächen und zwei eindrucksvollen Tagen noch mal sehr viel gelernt. Und nicht nur ich, sondern alle Teilnehmenden.

4. Wie nutzt Du die Mediation heute?

Primär beruflich. Nicht nur, dass ich über aktives Zuhören meine Mitarbeitenden wirklich kennenlerne (was für mich der Hauptbestandteil meiner Führungsaufgabe ist) und daraus ableiten kann, wie ich ihn fördern und motivieren kann. Sondern ich erfahre auch mehr über das Problem hinter dem Problem, wenn es um Fachthemen geht. Ich habe noch so schön Christian im Kopf, wie er sagt „Daheim bin ich immer Teil des Konflikts, da hilft mir die Mediation auch nicht viel.“ Das ist bei mir dann doch ähnlich ;)

5. Was war bislang Dein größter Erfolg im Bereich Mediation?

Ich glaube die Situation, die wir in einer Mediation versucht haben zu lösen. Ein bisschen stolz bin ich schon auf das Feedback, früh genug erkannt zu haben, dass wir auf ein deutliches Problem zulaufen und nicht nur mich, sondern auch meinen Teamleiter dazu zu bringen, uns als Teil des Problems zu sehen und voll mit einzusteigen. Auch wenn wir die Situation am Ende nicht lösen konnten und das Team nicht wie erhofft am Ende in der Konstellation geblieben ist, haben wir alle riesig viel gelernt und werden viel davon sicherlich mit in zukünftige Situationen bringen. Auch ein bisschen stolz war ich übrigens in dieser „Konfliktbetreuung“ zu sehen welch wundervolle Menschen ich in meinem Team habe.

6. Welche Hürden siehst Du beim Einsatz der Mediation in Deinem Arbeitsfeld?

Zum einen kann man aus meiner Sicht als Führungskraft immer nur aktiv als Mediator*in eintreten, wenn man nicht betroffen ist. Also kommt man immer „fremd“ in eine andere Einheit. Das funktioniert meiner Ansicht nach nur, wenn das Thema Mediation im Unternehmen ein positiv belegtes Thema ist, das aktiv gelebt wird. Die Instrumente der Mediation sind aus meiner Sicht aber immer einsetzbar.

7. Welchen Tipp hast Du für frisch gebackene Mediator*innen?

Immer mit einem erfahrenen Mediator bzw. einer erfahrenen Mediatorin zusammen arbeiten! Sich entspannen, um gut zuhören und sich einfühlen zu können. Wissen wo die eigenen Grenzen sind.

8. Hast Du ein persönliches Motto oder Lieblingszitat zum Thema Konflikt, das Dich begleitet?

Nicht speziell zum Thema Konflikt. Aber allgemein. „Mach das Problem zur Aufgabe“. Das hat mir mein allererster Vorgesetzter mitgegeben. Ich glaube das passt auch zum Thema Konflikt. Nicht warten und zusehen, aktiv werden und das Thema angehen. Keine Angst vor dem Gespräch. Aussitzen hilft in der Regel nicht. Daher Mut zur Kommunikation, nur reden und gemeinsame Lösungen suchen hilft. Und wenn‘s alleine nicht geht mit einem guten Mediator oder einer guten Mediatorin, dem man vertraut. An den oder die kann man viel Last abgeben – jedenfalls ist das meine Erfahrung.


Vielen Dank für Deine Antworten, liebe Bea. Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg!

 


Sie möchten sich als Führungskraft persönlich und fachlich weiter entwickeln? Dann informieren Sie sich jetzt über die Ausbildung in Wirtschaftsmediation!

Ja, ich möchte mehr Informationen zur Ausbildung erhalten.

 

 

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Aktuelles Mediation in der Praxis - Mediatoren berichten
news-351 Mon, 27 Jun 2022 08:40:27 +0200 Best Practice Teammediation: So schaffen Sie eine neue Basis für die Zusammenarbeit http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/best-practice-teammediation-so-schaffen-sie-eine-neue-basis-fuer-die-zusammenarbeit.html Eine Teammediation setzt voraus, dass alle Beteiligten anwesend sind. Was aber tun, wenn die am Konflikt beteiligte Führungskraft das Unternehmen bereits verlassen hat und der alte Konflikt die Team-Performance beeinträchtigt? Christian Bähner vermittelt in diesem Beitrag, wie es ihm in diesem Fall dennoch gelang, den Konflikt zu bearbeiten und eine neue Basis für die Zusammenarbeit zu schaffen. Teamkonflikte sind in meinem Arbeitsalltag als Wirtschaftsmediator und Geschäftsführer von Zweisicht an der Tagesordnung. Diese Anfrage für eine Team-Mediation unterschied sich jedoch maßgeblich von anderen.

Diese Team-Mediation unterschied sich maßgeblich von anderen.

In der Auftragsklärung wurde mir berichtet, dass das Team bereits über einen längeren Zeitraum gut zusammengearbeitet hatte, als es verschiedenen organisatorische Veränderungen gab. Durch Missverständnisse und Ungereimtheiten in der Kommunikation entstand daraus ein Konflikt mit der zuständigen Führungskraft.

Die zuständige Führungskraft verließ das Unternehmen, ohne dass der Konflikt zuvor geklärt werden konnte.

Bevor es jedoch zu einer Klärung kommen konnte, wechselte die Führungskraft den Arbeitsbereich, wurde aus dem Team herausgenommen und verließ kurz darauf das Unternehmen. Als eine neue Führungskraft das Team übernahm, musste sie noch nach Monaten feststellen, dass der alte Teamkonflikt die Zusammenarbeit erschwerte.

Der Konflikt beeiträchtigte nach wie vor die Performance des ganzen Teams.

Das war die Ausgangslage für diese ungewöhnliche Teammediation und die Frage, die sich uns nun stellte, war: „Wie kann der Konflikt im Nachhinein und ohne die beteiligte Führungskraft bearbeitet werden?“

Den alten Verletzungen Raum geben und den „verpassten Abschied“ rituell nachholen

Die handlungsleitende Hypothese bei der methodischen Gestaltung war es, den alten Verletzungen Raum zu geben und den „verpassten Abschied“ von der alten Führungskraft rituell nachzuholen, um die Zusammenarbeit untereinander und mit der neuen Führungskraft in der Zukunft neu gestalten zu können.

Unser Standard bei Teammediationen: Betreuung durch zwei Mediator*innen

Bei komplexen Konfliktsituationen ist die Betreuung durch zwei Mediator*innen bei uns Standard. Viele Beteiligte, Themen, Geschichten und verletzte Gefühle wollen gehört und gewürdigt werden. Durch zwei Konfliktprofis geben wir dem ausreichend Raum und schaffen Sicherheit. Bei dieser Teammediation wurde ein zweitägiger Workshop geplant. Dafür arbeitet das Team am ersten Tag in der ursprünglichen Konstellation. Am zweiten Tag stieß dann die neue Führungskraft dazu.

„Stimmungskarten“ als Gesprächsöffner in der Teammediation

Zu Beginn war die Skepsis im Team groß, wie ohne die beteiligte Person zielführend gearbeitet werden kann. Postkarten mit unterschiedlichen Szenen, Landschaften, Gesichtern, sogenannte „Stimmungskarten“ dienten uns als Gesprächsöffner. Die eigene Stimmung lässt sich einfacher anhand eines Bildes erkennen und erklären. So wurden auch in dieser Gruppe erste Gedanken und Emotionen über dieses Medium zugänglich.

Mit „Bilder malen“ zur Themensammlung

Angesichts einer Teamgröße von mehr als zehn Personen sollten nun möglichst viele Perspektiven auf den Konflikt herausgearbeitet werden. Hier kam die Methode „Bilder malen“ aus der Klärungshilfe zum Einsatz. Wir wählten „Bilder malen“, da es ein intuitiv-assoziativer Zugang zu den Konfliktthemen ist, der viele Wahrnehmungsebenen anspricht.

Übrigens: In unserer Praxisbox „Konfliktklärung in Teams und Gruppen“ stellen wir diese Methode und viele weitere vor.

Malen als intuitiv-assoziativer Zugang zu den Konfliktthemen im Team

Zunächst durften sich Kleingruppen zu zweit oder dritt finden, Personen, die sich vertrauten und ähnliche Sichtweisen teilten. Die Gruppenbilder wurden anschließend im Plenum vorgestellt und daraus eine strukturierte Themensammlung erstellt.

Nach der Themensammlung: Die Themen im Team mit Abstand betrachten

Es ergaben sich aus der Darstellung mehrere Konfliktstränge: der Konflikt mit der alten Führungskraft, Konflikte zwischen den Mitarbeitenden und die veränderte Teamkultur als Folgen der Situation. Die Zusammenschau ermöglichte es, diese Themen mit Abstand zu betrachten.

Die Klärungsphase: Wie kann der Konflikt ohne die verursachende Person geklärt werden?

Nun bestand die Herausforderung, ohne die verursachende Person in die Klärungsphase zu gehen. Es brauchte also ein Forum, über die Situation zu sprechen, gehört und verstanden zu werden, auch wenn niemand eine Antwort geben konnte. Wir entschieden uns für die Methode „Gespräch am Lagerfeuer“ inspiriert durch das Buch „Circle. Die Kraft des Kreises“ (Affiliate Link zu Amazon).

Das Team entlasten beim „Gespräch am Lagerfeuer“

Die Gruppe wurde dazu aufgefordert den Platz zu wechseln und im Kreis auf den Boden zu sitzen. Die Mitte bildete eine Schale mit Süßigkeiten und wie an einem Lagerfeuer waren alle dazu eingeladen, reihum auszusprechen, was jetzt helfen könnte. Welches Bedürfnis möchte erfüllt werden? Mit dem Blick auf das imaginäre Lagerfeuer und vor sich hin sinnierend war es möglich, nochmal die schwierigen Punkte in den Blick zu nehmen und sich darüber selbst zu entlasten.

Den alten Konflikt mit der Führungskraft bei einem Abschiedsritual hinter sich lassen.

Sowohl beim „Bilder malen“ als auch beim „Gespräch am Lagerfeuer“ wurde deutlich, dass der größte Schmerz darin bestand, sich nicht von der alten Führungskraft verabschieden zu können. Diesem Bedürfnis wurde mittels eines Abschiedsrituals entsprochen, bei welchem nicht nur die alten Verletzungen, sondern auch Dankbarkeit gegenüber der alten Führungskraft zum Ausdruck gebracht werden konnten. Mit dem Abschiedsritual endete der erste Tag der Teammediation.

Die Grundlagen einer konstruktiven Zusammenarbeit im Team neu vereinbaren.

Am zweiten Tag ging es um die Konflikte innerhalb des Teams und es stellte sich schnell heraus, dass viele Missverständnisse aus den Spannungen heraus entstanden waren, die mit dem Weggang der alten Führungskraft zu tun hatten. Sie ließen sich aufgrund der Vorarbeit am vorangegangenen Tag nun gut klären. In der Folge wurde mit dem Team unter Einbeziehung der neuen Führungskraft eine neue Basis für die Zusammenarbeit vereinbart und konkret in gemeinsamen Spielregeln beschrieben.

Review der Teammediation nach sechs Monaten

Zu unserem Standardprozess einer Teammediation gehört, dass nach vier bis sechs Monaten ein weiterer Termin stattfindet, an dem die Beteiligten die Möglichkeit haben, zu reflektieren, wie es nach der Mediation weitergegangen ist, ob noch weitere Themen aufgetaucht sind und ob die Vereinbarungen sich in der Praxis bewährt haben.

Der Konflikt konnte nachhaltig gelöst werden und das Team fand zu seiner ursprünglich guten Zusammenarbeit zurück.

Im Follow-Up berichtete das Team, dass die Zusammenarbeit in den Monaten nach der Mediation gut funktioniert habe. Durch neue organisatorische Veränderungen hätten sich zwar neue Herausforderungen ergeben, die sie jedoch gemeinsam angehen und für sich lösen konnten. Mit dem Follow-Up-Termin war die Teammediation beendet. Der Konflikt konnte auch ohne Beisein der maßgeblich beteiligten Führungskraft nachhaltig gelöst werden und das Team wieder zu seiner einstmals guten Zusammenarbeit zurückfinden.

Fazit: Wenn wichtige Schlüsselpersonen im Konflikt nicht an der Lösung mitarbeiten können, ist es schwierig bis unmöglich ihn nachhaltig zu bearbeiten. Mein Ziel ist es deshalb, allen Beteiligten für die Mediation zu gewinnen. Ist dies nicht möglich, weil jemand aus dem Unternehmen ausgeschieden ist oder eine Klärung verweigert, braucht es kreative Zugänge, um Menschen bzw. Teams zu befrieden, damit sie wieder arbeitsfähig werden.

„Das Gespräch am Lagerfeuer“ – Anleitung als PDF

Sie wollen die Methode „Das Gespräch am Lagerfeuer“ selbst ausprobieren? Dann abonnieren Sie unseren Newsletter und laden sich die Anleitung im exklusiven Downloadbereich für Newsletter-Abonnent*innen als PDF herunter.

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Mediation
news-350 Mon, 30 May 2022 09:26:43 +0200 Ausbildung Wirtschaftsmediation: Das ist neu ab 2022 http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/ausbildung-wirtschaftsmediation-das-ist-neu-ab-2022.html In 2022 gibt es spannende Neuerungen im Bereich unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation. Erfahren Sie hier, wie wir auf die veränderten Anforderungen für Mediatorinnen und Mediatoren reagieren und die Ausbildungsstruktur entsprechend angepasst haben. Seit 2003 bieten wir die Ausbildung in Wirtschaftsmediation an der Zweisicht.Akademie in Freiburg an.
Seither gab es immer wieder Neuerungen, einerseits durch externe Vorgaben, wie die ZMediatAusbV oder die Standards des Bundesverbands MEDIATION und andererseits aufgrund eigener kontinuierlicher Evaluation.

Neue Anforderungen an die Wirtschaftsmediation in virtuellen Settings

In den letzten beiden Jahren haben sich neue Arbeitsanforderungen für Wirtschaftsmediatorinnen und Wirtschaftsmediatoren u.a. befördert durch die Corona-Pandemie ergeben. Mediationen im Unternehmensumfeld finden immer häufiger online statt, sei es, weil Mitarbeitende über mehrere Standorte verteilt arbeiten oder weil bestimmte Vorgaben ein Treffen vor Ort ausschließen.

Die Verordnung für den zertifizierten Mediator ist aktuell in der Diskussion.

Im Moment ist die Zertifizierungsverordnung zum Mediationsgesetz in der Diskussion. Voraussichtlich soll es nächstes Jahr eine Aktualisierung geben. Unter anderem ist geplant, dass das Thema „Online-Mediation“ mit zehn Stunden zukünftig in der Ausbildung enthalten sein muss. Wir finden das sinnvoll und haben unsere Ausbildungsstruktur bereits angepasst.

Das Thema „Online-Mediation“ ist zukünftig in unserer Mediationsausbildung enthalten.

Ab der 33. Ausbildung in Wirtschaftsmediation (Start: April 2022) vermitteln und üben wir in drei Online-Einheiten entsprechende Inhalte. Die Online-Einheiten sind in großen Teilen äquivalent zur Zertifikatsfortbildung „Mediation online neu gedacht. Mit Shuttle-Gesprächen die Selbstklärung unterstützen“ mit Markus Meisl, die wir seit Juni 2021 an der Zweisicht.Akademie anbieten. Sie erhalten am Ende der Ausbildung in Wirtschaftsmediation deshalb auch zusätzlich das Zertifikat „Online-Mediatorin“ bzw. „Online-Mediator“.

Am Ende der Ausbildung erhalten Sie zusätzlich das Zertifikat „Online-Mediatorin“ bzw. „Online-Mediator“.

Unser Ansatz in der Online-Mediation entspricht dem Modell von Marc Leu, der seit vielen Jahren als Wirtschaftsmediator im Ombudsoffice von SAP am Standort Japan tätig ist und weltweit bei betriebsinternen Konflikten vermittelt. Er hat sich ursprünglich an der Zweisicht.Akademie zum Wirtschaftsmediator ausbilden lassen. Darauf aufbauend hat er ein pragmatisches Modell für die Online-Mediation mit bis zu 4 Personen entwickelt und vielfach praktisch erprobt. Mittlerweile hat er Markus Meisl und weitere Kolleg*innen im firmeninternen Mediatorenpool bei der SAP sowie auch uns darin geschult.

Sie erlernen in der Ausbildung ein praxiserprobtes und erfolgreiches Modell der Online-Mediation.

Die Erfolgsquote der Mediationen, die mit sogenannten Shuttle-Gesprächen vorbereitet werden, ist überdurchschnittlich hoch. 2021 ist auch das Buch zum Mediationsmodell „Konfliktgeschichten“ (Affiliate-Link/Amazon), das Marc Leu zusammen mit Annie Meisl geschrieben hat, auf Englisch und Deutsch erschienen. Wir empfehlen es als vorbereitende Lektüre für die Ausbildung in Wirtschaftsmediation.

Neue Ausbildungsstruktur: Präsenzzeiten zeitlich entzerrt

Eine weitere Neuerung ist die Ausbildungsstruktur mit acht statt bisher sieben Präsenz-Modulen. Aufgrund vielfacher Rückmeldung von Teilnehmenden, die sich die Sonntage in Modul 5 und Modul 6 frei gewünscht haben (Bedürfnis nach Vereinbarkeit mit der Familie, Work-Life-Balance, Erholung), wird es ab sofort keine viertägigen Module mehr geben, dafür sieben mal drei Tage und ein zweitägiges Abschlussmodul.

Das ist bei uns Standard: Voraussetzungen für „zertifizierter Mediator“ und BM®-Lizenz erfüllt

Die Ausbildung umfasst insgesamt weiterhin 210 Zeitstunden und entspricht damit den Anforderungen von Mediationsgesetz, den Standards des Bundesverbands Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt und des Bundesverbandes Mediation e. V. Für Teilnehmende aus der Schweiz ist durch ein Abkommen die Anerkennung ebenfalls möglich.

Arbeit an Persönlichkeit und Haltung: Ihr persönliches Conflict Dynamics Profil®

Das eigene Konfliktverhalten und mögliche Fallstricke zu kennen, halten wir für grundlegend, um souverän im Konfliktfeld zu agieren. Daher beinhaltet unser Curriculum seit 2018 das Conflict Dynamics Profile® für alle Teilnehmenden. Dieses basiert auf einem normierten Test zur Diagnose von Konfliktverhalten und emotionaler Trigger. Elke Schwertfeger und Christian Bähner sind als Conflict Coach® in der Durchführung und Auswertung des CDP ausgebildet. Sie helfen Ihnen, anhand Ihres individuellen Profils Lernziele und Entwicklungsmaßnahmen für den proaktiven und konstruktiven Umgang mit Konflikten abzuleiten.

Der transformative Ansatz bei Zweisicht: Konflikte in der Tiefe klären, Beziehungen positiv verändern

Die Mediationsausbildung bei Zweisicht folgt dem transformativen Ansatz. Wir vermitteln Ihnen, wie Sie Konflikte auf der Beziehungsebene konstruktiv klären. Sie lernen, wertschätzend und klar zu kommunizieren und ihren Mitmenschen auch im Konfliktfall mit Mitgefühl zu begegnen. Wir fördern die Emotionale Kompetenz unserer Ausbildungsteilnehmenden u.a. durch die Arbeit mit dem Gefühlsmonster-Kartenset (im Ausbildungspreis inklusive).

Breites, vielfach bewährtes Methodenrepertoire: Praxisbox Mediation in Gruppen und Teams

Neben einem umfangreichen Ausbildungsordner (in Papierform und digital) mit Teilnehmerunterlagen zu den theoretischen Grundlagen und den Fotoprotokollen zu jedem Modul (digital) erhalten Sie das Standardwerk für die Mediation die „Praxisbox Konfliktklärung in Teams & Gruppen: Praktische Anleitung und Methoden zur Mediation in Gruppen“ von Christian Bähner, Monika Oboth, Jörg Schmidt, Stephan Ulrich, das Sie schon während der Ausbildung einsetzen werden.

Konflikte in Unternehmen produktiv nutzen: innerbetriebliches Konfliktmanagement und Aufbau Mediatorenpool

Der Schwerpunkt der Ausbildung in Wirtschaftsmediation bei Zweisicht liegt durchgängig auf „Konflikte in Teams und Organisationen konstruktiv lösen“. Dabei geht es um Konflikte auf allen Ebenen und insbesondere auch darum, wie man innerbetriebliche Konflikte systematisch bearbeiten und produktiv nutzen kann. In Modul 6 lässt unser Gastdozent Jürgen Briem Sie an seiner Expertise bei der praktischen Einführung und Aufbau von Mediatorenpool und Implementierung von Konfliktmanagementsystemen teilhaben. Er war u.a. zehn Jahre Leiter des Mediatorenpools bei der SAP in Walldorf.

Unsere Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte, Selbstständige und Freiberufler

Sie arbeiten in Unternehmen oder mit Unternehmen und wollen die Konflikt-Kultur respektvoll und fair (mit-)gestalten? Dann sind Sie bei uns richtig. In der Ausbildung treffen Sie Kolleginnen und Kollegen aus Wirtschaftsunternehmen, dem Öffentlichen Dienst und sozialen Einrichtung in unterschiedlichen Funktionen von der Kundenbetreuung über Projektleitung, Personalverantwortliche, Betriebsräte bis hin zur Geschäftsführung. Daneben richtet sich die Ausbildung auch an selbstständige Berater, Coachs und Trainer aus dem Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung (New Work).

Durchgängige, konstante Ausbildungsgruppe ermöglicht intensives Kennenlernen und Netzwerkaufbau

Wir schätzen eine durchgängige und konstante Ausbildungsgruppe von maximal 18 Teilnehmenden. Dies ermöglicht Ihnen ein intensives Kennenlernen und den Aufbau eines gewinnbringenden beruflichen Netzwerks. Auch nach der Ausbildung bleiben unsere Teilnehmenden im persönlichen Kontakt. Diese Intervisionsgruppe trifft sich seit nun mehr als 10 Jahren!

Wir unterstützen die ersten Schritte in die Praxis.

In der Ausbildung bieten wir eine Mediationsbörse zur Vermittlung von niederschwelligen Mediationsfällen auf Gegenseitigkeit. Dadurch können Sie schon während der Ausbildung 1-3 reale Fälle in Co-Mediation durchführen. Die erste Fallsupervision zur Reflexion Ihrer praktischen Erfahrungen ist im Ausbildungspreis inklusive.

Das Besondere an der Ausbildung bei Zweisicht: Von zwei (!) erfahrenen Wirtschaftsmediator*innen lernen

Elke Schwertfeger und Christian Bähner geben in ihrer Ausbildung in Wirtschaftsmediation ihr Wissen aus mittlerweile mehr als 20 Jahren Berufspraxis im Bereich Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement weiter. Während der gesamten Ausbildung werden Sie von beiden begleitet und profitieren von ihrem großen Erfahrungsschatz, u.a. echte Fall- und Anwendungsbeispiele und ein persönliches Feedbackgespräch.

 

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Mediation
news-349 Fri, 20 May 2022 12:22:19 +0200 Warum wir unsere Flipcharts lieben http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/warum-wir-unsere-flipcharts-lieben.html Immer wieder werden wir in Inhouse-Trainings und in der Mediationsausbildung auf unsere Flipcharts angesprochen: „Warum präsentiert Ihr mit und am Flipchart?“ Tatsächlich ist das eines unserer Markenzeichen und Elke Schwertfeger, Geschäftsführerin bei Zweisicht, steht in diesem Beitrag Rede und Antwort, warum wir unsere Flipcharts lieben. Ich bin ein technikaffiner Mensch und eine Perfektionistin. Moderne Medien finde ich spannend und ich mag es am Puls der Zeit zu bleiben. In den Anfängen meiner Trainertätigkeit war ich begeistert von den Möglichkeiten von PowerPoint. Audio, Video, Bilder alles kombinierbar und sinnvoll eingesetzt sehr unterhaltsam. Flipcharts waren aus meiner Perspektive unprofessionell, oft unleserlich und langweilig. 

Flipcharts: unprofessionell, unleserlich und langweilig – von wegen!

Ich lernte durch unseren Visualisierungstrainer Jörg Schmidt, Flipcharts zu gestalten. Da kommt meine perfektionistische Ader ins Spiel. Zeichnen kann ich nicht (perfekt). Dabei entdeckte ich, dass gerade unperfekte Flipcharts persönlich sind und Nähe schaffen. 

Flipcharts sind herrlich (un)perfekt. 

Eine persönliche Beziehung zu den Teilnehmenden ist mir wichtig, Medien stehlen mir dabei schnell die Aufmerksamkeit und gehen zu Lasten des Kontaktes. Stehe ich am Flipchart bleibe ich mehr im Kontakt. Meine Flipcharts unterstützen die Beziehung zu den Teilnehmenden. Mit meinem Flipchart bin ich immer nah dran an den Menschen. 

Flipcharts sind nah dran an den Menschen. 

In den Trainings stehe ich im Mittelpunkt als Botschafterin meines Themas. Ich vermittle, unterhalte, mache nachdenklich, erzeuge Emotionen und Aha-Momente. Die Aufmerksamkeit liegt bei mir, das Flipchart unterstützt den Vortrag. 

Visualisieren am Flipchart bietet so viel kreative Möglichkeiten. 

Für meine Konfliktmanagement-Trainings habe ich immer einen Satz Flipcharts vorbereitet und ergänze diesen jeweils individuell, je nach Programm. Die Fotoprotokolle für unsere Kunden unterscheiden sich daher, sind nicht von der Stange, sondern - wie die Trainings auch - sehr genau zugeschnitten. 

Flipcharts können mittlerweile am PC erstellt und gedruckt werden. 

Das war vor noch nicht allzu langer Zeit ein erheblicher Aufwand, die Flipcharts regelmäßig zu erneuern oder zu erweitern. Schließlich wurden sie von uns händisch erstellt. Heute entwerfen wir unsere Flipcharts am Computer. 

Flipcharts können in digitale Präsentationen umgewandelt werden. 

Sie werden im Textprogramm geschrieben, durch eingescannte, eigene Zeichnungen ergänzt und dann gedruckt. Benötige ich bei großem Publikum andere Präsentationsmedien, habe ich die Flipcharts schon digital und verwandle sie einfach in eine Präsentation. 

Flipcharts sind stilecht. 

Wir verbinden so technische Herstellung (was wirtschaftlicher ist) und händische Machart (was uns persönlich auszeichnet). So haben wir bei Zweisicht unseren Stil gefunden.

Visualisierungstraining bei Zweisicht

Jörg Schmidt bietet sein Visualisierungstraining auch regelmäßig an der Zweisicht.Akademie in Freiburg an. Lernen Sie, wie Sie mit Flipchart und Marker einfach visualisieren und Ihren Präsentationen damit einen individuellen Stil verleihen. Jetzt informieren und Platz sichern!


 

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Konfliktmanagement
news-348 Mon, 16 May 2022 10:32:45 +0200 Mediation in der Praxis - Interview mit Christine Kirchner http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mediation-in-der-praxis-interview-mit-christine-kirchner.html In unserer Reihe „Mediation in der Praxis“ erhalten Sie spannende Einblicke in verschiedene Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation. Für diesen Beitrag haben wir ein Interview mit Christine Kirchner geführt, Teilnehmerin der 30. Ausbildung in Wirtschaftsmediation bei Zweisicht (2020/2021). Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einem Master in Personalentwicklung hat sie sich 2004 als Coach im Bereich der Organisationsentwicklung selbstständig gemacht. 1.    Was hat Dich dazu bewogen, die Ausbildung in Wirtschaftsmediation zu machen?

Im Grunde hatte ich schon oft mit der Ausbildung in Wirtschaftsmediation geliebäugelt; Konflikte interessieren mich von jeher. Das hat zum einen mit meiner familiären Prägung zu tun. Bei uns war es einfach üblich, dass Unstimmigkeiten angesprochen wurden und ein Bemühen um Lösungen alle anging. Zum anderen wuchs ich in einer Zeit auf, in der die Friedensbewegung in den Medien sehr präsent war. Kommunikationsprozesse interessieren mich also grundsätzlich sehr. Auch in der Supervision, im Coaching oder in der Organisationsentwicklung sind diese elementar. Interessanterweise nahmen nach meiner Beobachtung die Konfliktdynamiken bei meinen Kunden zu. Gesellschaftlich hat sich meines Erachtens einiges verändert im Umgang miteinander. Das wurde noch befördert durch Corona. Die Spaltung und die Erfahrungen aus der Pandemie machen sich aus meiner Sicht im Ton, in der Haltung und in der Streitkultur bemerkbar. Aber schon vorher habe ich in den Auftragsklärungen Veränderungen wahrgenommen. Auf jeden Fall wollte ich noch besseres Handwerkszeug und auch mehr Hintergrundwissen zum Umgang mit diesen Anfragen bekommen. Einer Kollegin ging es ähnlich, so dass wir uns gemeinsam zur Mediationsausbildung angemeldet haben. 

2.    Was ist Dir aus der Ausbildung in Wirtschaftsmediation besonders in Erinnerung geblieben?

Unsere gesamte Ausbildung hat aufgrund der Pandemie online stattgefunden, was anfangs gewöhnungsbedürftig war, dann aber schnell normal. Ich fand sehr eindrücklich, wie die Gruppe zusammengewachsen ist und wie wertschätzend der Umgang miteinander war – trotz aller Eigenheiten und Herausforderungen, denen wir uns ja auch thematisch zu stellen hatten. Das haben Elke und Christian sehr souverän angeleitet und vorgelebt. Und insgesamt muss ich sagen, dass die Ausbildung immer noch nachwirkt. Das heißt, dass sie meine Sicht auf Menschen sehr verändert hat, was ich im Alltag sowohl im Verständnis für andere aber auch in einem wohlwollenderen Umgang mit mir selbst wahrnehme. Das ist auf jeden Fall bereichernd und sinnstiftend. Und ich habe einen sehr guten, neuen Kollegen kennen gelernt, mit dem ich heute zusammen arbeite und mit dem sich sogar eine Freundschaft entwickelt hat. Die Beziehung zu meiner Kollegin, mit der ich gemeinsam begonnen habe, hat sich vertieft. Wir haben auch eine Intervisionsgruppe, die sich weiterhin regelmäßig trifft. 

3.    In welchem Praxisfeld kommt die Wirtschaftsmediation bei Dir zum Einsatz? 

Ich bin selbstständige Beraterin und arbeite viel mit bundesweiten Patientenverbänden. Hier haben Konflikte aus unterschiedlichen Gründen zugenommen und ich kann mein neu erworbenes Wissen sehr gut anwenden. Daneben habe ich unterschiedlichste Anfragen für Mediationen zum Beispiel Nachbarschaftsstreitigkeiten und Familien, die sich wieder unbeschwerter und offener begegnen möchten, was mich sehr freut. Im Grunde ist es vor allem der soziale Sektor, den ich berate.

4.    Wie nutzt Du Ausbildungsinhalte persönlich?

Durch die Ausbildung habe ich erkannt, dass ich – sofern ich selbst verwoben bin – meine Bedürfnisse und Interessen klar formulieren muss. Als Beraterin ist man ja auch im privaten Umfeld nicht selten sehr auf die anderen ausgerichtet. Gegenseitiges Verständnis ensteht eben nur, wenn beide Seiten offen sind und das möglichst konstruktiv formulieren können. 

5.    Was war bislang Dein größter Erfolg im Bereich Mediation? 

Schwierige Frage, denn da wäre ja erst einmal zu klären, was ich als Erfolg definiere. Ich freue mich immer schon sehr, wenn diejenigen, die sich vorher nicht vorstellen konnten, nochmals miteinander zu reden, das dann wieder tun. Oder wenn eine Kündigung, die vorher als einziger Ausweg angesehen wird, dann gar kein Thema mehr ist. Menschen, die Mühe haben, sich zu öffnen und die das dann doch tun, das fasziniert ich unglaublich. Ein veränderter Umgang miteinander, der sich auch gesundheitlich bei den Beteiligten bemerkbar macht. Familien, die versuchen Vergangenes zu bewältigen und neue Wege finden wollen. Das sind alles Erfolge, bei denen es mir schwer fällt, eine Rangfolge zu bilden. 

Aus meiner Perspektive als Organisationentwicklerin ist es ein großer Erfolg gewesen, den ich mit meiner Kollegin zusammen erfahren durfte, als es um 10 Verbände ging, die so zerstritten waren, dass sie starke Zweifel hatten, ob ihre Verbundenheit unter einem gemeinsamen Dachverband noch sinnvoll ist. In einem umfassenden Prozess mit Mediation und Organisationsentwicklung ist es gelungen, die Vergangenheit abzuschließen, neue Strukturen und Umgangsformen zu entwickeln und zu etablieren. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind jetzt dabei, noch ein passendes Konfliktmanagement-System zu erarbeiten. 

6.    Welche Hürden siehst Du beim Einsatz der Mediation in Deinem Arbeitsfeld? 

Interessanterweise erlebe ich auf Seiten der Kunden keine zu großen Berührungsängste, im Sinne von Abwehr. Es ist allerdings so, dass vorab die Anstrengungen unterschätzt werden, die die Beteiligten solch ein Prozess - zumindest in den ersten Phasen - kostet. Und ich würde auch von den Herausforderungen sprechen, die ich dabei erlebe. Ich merke, dass jede Mediation anders ist, viel Aufmerksamkeit braucht – von der Auftragsklärung bis zum Abschluß oder Follow-Up. Es ist also wichtig zu prüfen, wie viele Ressourcen ich oder auch meine Kolleg*innen aktuell haben, um dauerhaft einen guten Job machen zu können. 

7.    Welchen Tipp hast Du für frisch gebackene Mediator*innen? 

Klingt banal, ist aber grundlegend und so wichtig: mediieren, wenn es geht! Und vor allem die Stressdynamik der Kund*innen, die sich manchmal bei uns ablädt, nicht persönlich nehmen.

8.    Hast Du ein persönliches Motto oder Lieblingszitat zum Thema Konflikt, das Dich begleitet? 

Es gibt da vieles, was ich hilfreich finde, vor allem Zitate von Marshall Rosenberg sind ja hoch gerankt in der Szene, wie zum Beispiel „Willst du recht haben oder glücklich sein?!“ Diese Sätze von Elke und Christian finde ich für meine Kund*innen zentral:

  • „Verstehen heißt nicht einverstanden sein“
  • „Bedürfnisse sind nicht verhandelbar“
  • „Wir sind nicht im Zeichen der Harmonie unterwegs, sondern im Zeichen der Klarheit.“ 

Vielen Dank, liebe Christine, für Deine persönlichen Antworten und Sichtweisen.

 

Mehr über die Arbeit von Christine Kirchner, Organisationsentwicklerin und Coach, finden Sie im Web unter:

 

 

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Mediation