Zweisicht. Bähner und Schwertfeger https://www.zweisicht.de/ Aktuelle Artikel zu Wirtschafts-Mediation und Ausbildung von Zweisicht.de en-gb Zweisicht. Bähner und Schwertfeger Mon, 23 May 2022 01:56:13 +0200 Mon, 23 May 2022 01:56:13 +0200 TYPO3 EXT:news news-349 Fri, 20 May 2022 12:22:19 +0200 Warum wir unsere Flipcharts lieben http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/warum-wir-unsere-flipcharts-lieben.html Immer wieder werden wir in Inhouse-Trainings und in der Mediationsausbildung auf unsere Flipcharts angesprochen: „Warum präsentiert Ihr mit und am Flipchart?“ Tatsächlich ist das eines unserer Markenzeichen und Elke Schwertfeger, Geschäftsführerin bei Zweisicht, steht in diesem Beitrag Rede und Antwort, warum wir unsere Flipcharts lieben. Ich bin ein technikaffiner Mensch und eine Perfektionistin. Moderne Medien finde ich spannend und ich mag es am Puls der Zeit zu bleiben. In den Anfängen meiner Trainertätigkeit war ich begeistert von den Möglichkeiten von PowerPoint. Audio, Video, Bilder alles kombinierbar und sinnvoll eingesetzt sehr unterhaltsam. Flipcharts waren aus meiner Perspektive unprofessionell, oft unleserlich und langweilig. 

Flipcharts: unprofessionell, unleserlich und langweilig – von wegen!

Ich lernte durch unseren Visualisierungstrainer Jörg Schmidt, Flipcharts zu gestalten. Da kommt meine perfektionistische Ader ins Spiel. Zeichnen kann ich nicht (perfekt). Dabei entdeckte ich, dass gerade unperfekte Flipcharts persönlich sind und Nähe schaffen. 

Flipcharts sind herrlich (un)perfekt. 

Eine persönliche Beziehung zu den Teilnehmenden ist mir wichtig, Medien stehlen mir dabei schnell die Aufmerksamkeit und gehen zu Lasten des Kontaktes. Stehe ich am Flipchart bleibe ich mehr im Kontakt. Meine Flipcharts unterstützen die Beziehung zu den Teilnehmenden. Mit meinem Flipchart bin ich immer nah dran an den Menschen. 

Flipcharts sind nah dran an den Menschen. 

In den Trainings stehe ich im Mittelpunkt als Botschafterin meines Themas. Ich vermittle, unterhalte, mache nachdenklich, erzeuge Emotionen und Aha-Momente. Die Aufmerksamkeit liegt bei mir, das Flipchart unterstützt den Vortrag. 

Visualisieren am Flipchart bietet so viel kreative Möglichkeiten. 

Für meine Konfliktmanagement-Trainings habe ich immer einen Satz Flipcharts vorbereitet und ergänze diesen jeweils individuell, je nach Programm. Die Fotoprotokolle für unsere Kunden unterscheiden sich daher, sind nicht von der Stange, sondern - wie die Trainings auch - sehr genau zugeschnitten. 

Flipcharts können mittlerweile am PC erstellt und gedruckt werden. 

Das war vor noch nicht allzu langer Zeit ein erheblicher Aufwand, die Flipcharts regelmäßig zu erneuern oder zu erweitern. Schließlich wurden sie von uns händisch erstellt. Heute entwerfen wir unsere Flipcharts am Computer. 

Flipcharts können in digitale Präsentationen umgewandelt werden. 

Sie werden im Textprogramm geschrieben, durch eingescannte, eigene Zeichnungen ergänzt und dann gedruckt. Benötige ich bei großem Publikum andere Präsentationsmedien, habe ich die Flipcharts schon digital und verwandle sie einfach in eine Präsentation. 

Flipcharts sind stilecht. 

Wir verbinden so technische Herstellung (was wirtschaftlicher ist) und händische Machart (was uns persönlich auszeichnet). So haben wir bei Zweisicht unseren Stil gefunden.

 

  • Sie wollen lernen, wie man einfache Visualisierungen am Flipchart erstellt? Dann besuchen Sie das Visualisierungstraining bei Jörg Schmidt an der Zweisicht.Akademie. Jetzt informieren!
  • Sie wollen ein maßgeschneidertes Konfliktmanagement-Training von Zweisicht buchen? Zum Kontaktformular

 

 

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Konfliktmanagement
news-348 Mon, 16 May 2022 10:32:45 +0200 Mediation in der Praxis - Interview mit Christine Kirchner http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mediation-in-der-praxis-interview-mit-christine-kirchner.html In unserer Reihe „Mediation in der Praxis“ erhalten Sie spannende Einblicke in verschiedene Anwendungsbereiche der Wirtschaftsmediation. Für diesen Beitrag haben wir ein Interview mit Christine Kirchner geführt, Teilnehmerin der 30. Ausbildung in Wirtschaftsmediation bei Zweisicht (2020/2021). Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre und einem Master in Personalentwicklung hat sie sich 2004 als Coach im Bereich der Organisationsentwicklung selbstständig gemacht. 1.    Was hat Dich dazu bewogen, die Ausbildung in Wirtschaftsmediation zu machen?

Im Grunde hatte ich schon oft mit der Ausbildung in Wirtschaftsmediation geliebäugelt; Konflikte interessieren mich von jeher. Das hat zum einen mit meiner familiären Prägung zu tun. Bei uns war es einfach üblich, dass Unstimmigkeiten angesprochen wurden und ein Bemühen um Lösungen alle anging. Zum anderen wuchs ich in einer Zeit auf, in der die Friedensbewegung in den Medien sehr präsent war. Kommunikationsprozesse interessieren mich also grundsätzlich sehr. Auch in der Supervision, im Coaching oder in der Organisationsentwicklung sind diese elementar. Interessanterweise nahmen nach meiner Beobachtung die Konfliktdynamiken bei meinen Kunden zu. Gesellschaftlich hat sich meines Erachtens einiges verändert im Umgang miteinander. Das wurde noch befördert durch Corona. Die Spaltung und die Erfahrungen aus der Pandemie machen sich aus meiner Sicht im Ton, in der Haltung und in der Streitkultur bemerkbar. Aber schon vorher habe ich in den Auftragsklärungen Veränderungen wahrgenommen. Auf jeden Fall wollte ich noch besseres Handwerkszeug und auch mehr Hintergrundwissen zum Umgang mit diesen Anfragen bekommen. Einer Kollegin ging es ähnlich, so dass wir uns gemeinsam zur Mediationsausbildung angemeldet haben. 

2.    Was ist Dir aus der Ausbildung in Wirtschaftsmediation besonders in Erinnerung geblieben?

Unsere gesamte Ausbildung hat aufgrund der Pandemie online stattgefunden, was anfangs gewöhnungsbedürftig war, dann aber schnell normal. Ich fand sehr eindrücklich, wie die Gruppe zusammengewachsen ist und wie wertschätzend der Umgang miteinander war – trotz aller Eigenheiten und Herausforderungen, denen wir uns ja auch thematisch zu stellen hatten. Das haben Elke und Christian sehr souverän angeleitet und vorgelebt. Und insgesamt muss ich sagen, dass die Ausbildung immer noch nachwirkt. Das heißt, dass sie meine Sicht auf Menschen sehr verändert hat, was ich im Alltag sowohl im Verständnis für andere aber auch in einem wohlwollenderen Umgang mit mir selbst wahrnehme. Das ist auf jeden Fall bereichernd und sinnstiftend. Und ich habe einen sehr guten, neuen Kollegen kennen gelernt, mit dem ich heute zusammen arbeite und mit dem sich sogar eine Freundschaft entwickelt hat. Die Beziehung zu meiner Kollegin, mit der ich gemeinsam begonnen habe, hat sich vertieft. Wir haben auch eine Intervisionsgruppe, die sich weiterhin regelmäßig trifft. 

3.    In welchem Praxisfeld kommt die Wirtschaftsmediation bei Dir zum Einsatz? 

Ich bin selbstständige Beraterin und arbeite viel mit bundesweiten Patientenverbänden. Hier haben Konflikte aus unterschiedlichen Gründen zugenommen und ich kann mein neu erworbenes Wissen sehr gut anwenden. Daneben habe ich unterschiedlichste Anfragen für Mediationen zum Beispiel Nachbarschaftsstreitigkeiten und Familien, die sich wieder unbeschwerter und offener begegnen möchten, was mich sehr freut. Im Grunde ist es vor allem der soziale Sektor, den ich berate.

4.    Wie nutzt Du Ausbildungsinhalte persönlich?

Durch die Ausbildung habe ich erkannt, dass ich – sofern ich selbst verwoben bin – meine Bedürfnisse und Interessen klar formulieren muss. Als Beraterin ist man ja auch im privaten Umfeld nicht selten sehr auf die anderen ausgerichtet. Gegenseitiges Verständnis ensteht eben nur, wenn beide Seiten offen sind und das möglichst konstruktiv formulieren können. 

5.    Was war bislang Dein größter Erfolg im Bereich Mediation? 

Schwierige Frage, denn da wäre ja erst einmal zu klären, was ich als Erfolg definiere. Ich freue mich immer schon sehr, wenn diejenigen, die sich vorher nicht vorstellen konnten, nochmals miteinander zu reden, das dann wieder tun. Oder wenn eine Kündigung, die vorher als einziger Ausweg angesehen wird, dann gar kein Thema mehr ist. Menschen, die Mühe haben, sich zu öffnen und die das dann doch tun, das fasziniert ich unglaublich. Ein veränderter Umgang miteinander, der sich auch gesundheitlich bei den Beteiligten bemerkbar macht. Familien, die versuchen Vergangenes zu bewältigen und neue Wege finden wollen. Das sind alles Erfolge, bei denen es mir schwer fällt, eine Rangfolge zu bilden. 

Aus meiner Perspektive als Organisationentwicklerin ist es ein großer Erfolg gewesen, den ich mit meiner Kollegin zusammen erfahren durfte, als es um 10 Verbände ging, die so zerstritten waren, dass sie starke Zweifel hatten, ob ihre Verbundenheit unter einem gemeinsamen Dachverband noch sinnvoll ist. In einem umfassenden Prozess mit Mediation und Organisationsentwicklung ist es gelungen, die Vergangenheit abzuschließen, neue Strukturen und Umgangsformen zu entwickeln und zu etablieren. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Wir sind jetzt dabei, noch ein passendes Konfliktmanagement-System zu erarbeiten. 

6.    Welche Hürden siehst Du beim Einsatz der Mediation in Deinem Arbeitsfeld? 

Interessanterweise erlebe ich auf Seiten der Kunden keine zu großen Berührungsängste, im Sinne von Abwehr. Es ist allerdings so, dass vorab die Anstrengungen unterschätzt werden, die die Beteiligten solch ein Prozess - zumindest in den ersten Phasen - kostet. Und ich würde auch von den Herausforderungen sprechen, die ich dabei erlebe. Ich merke, dass jede Mediation anders ist, viel Aufmerksamkeit braucht – von der Auftragsklärung bis zum Abschluß oder Follow-Up. Es ist also wichtig zu prüfen, wie viele Ressourcen ich oder auch meine Kolleg*innen aktuell haben, um dauerhaft einen guten Job machen zu können. 

7.    Welchen Tipp hast Du für frisch gebackene Mediator*innen? 

Klingt banal, ist aber grundlegend und so wichtig: mediieren, wenn es geht! Und vor allem die Stressdynamik der Kund*innen, die sich manchmal bei uns ablädt, nicht persönlich nehmen.

8.    Hast Du ein persönliches Motto oder Lieblingszitat zum Thema Konflikt, das Dich begleitet? 

Es gibt da vieles, was ich hilfreich finde, vor allem Zitate von Marshall Rosenberg sind ja hoch gerankt in der Szene, wie zum Beispiel „Willst du recht haben oder glücklich sein?!“ Diese Sätze von Elke und Christian finde ich für meine Kund*innen zentral:

  • „Verstehen heißt nicht einverstanden sein“
  • „Bedürfnisse sind nicht verhandelbar“
  • „Wir sind nicht im Zeichen der Harmonie unterwegs, sondern im Zeichen der Klarheit.“ 

Vielen Dank, liebe Christine, für Deine persönlichen Antworten und Sichtweisen.

 

Mehr über die Arbeit von Christine Kirchner, Organisationsentwicklerin und Coach, finden Sie im Web unter:

 

 

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Mediation
news-347 Thu, 14 Apr 2022 15:36:00 +0200 YouTube-Video mit Prof. Friedrich Glasl: Konfliktdynamik und Friedenschancen in der Ukraine http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/youtube-video-mit-prof-friedrich-glasl-konfliktdynamik-und-friedenschancen-in-der-ukraine.html Im März 2022 fand ein vielbeachteter Online-Vortrag des renommierten Konfliktforschers Prof. Friedrich Glasl anlässlich des Kriegs in der Ukraine statt. Auf Wunsch der Teilnehmenden hat Glasl daraufhin einen offenen Brief an die Politik verfasst. Wir haben Ihnen die Videoaufzeichnung zum Vortrag und den Brief in diesem Beitrag verlinkt. Am Online-Vortrag „Konfliktdynamik und Friedenschancen in der Ukraine – Was können wir zum Frieden und zur De-Eskalation beitragen“ von Glasl am 24. März 2022 haben laut Veranstalter 1700 Mediator*innen teilgenommen. Auch wir waren dabei und haben diese Gelegenheit genutzt, um mehr über die Konflikthintergründe, Entwicklungen und Lösungsansätze für die Ukraine und Russland zu erfahren und was wir als Mediator*innen dazu beitragen können.

Online-Vortrag: „Konfliktdynamik und Friedenschancen“ von Prof. Friedrich Glasl

Aufgrund des großen Interesses haben die Veranstalter eine Aufzeichnung des Vortrags auf YouTube veröffentlicht. Wir verlinken Ihnen das Video in unserem Blog, da wir die Inhalte für Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Ausbildung in Wirtschaftsmediation und für alle an einer kooperativen Konflikt-Kultur interessierte Menschen für bedeutend halten.

Die neun Eskalationsstufen nach Glasl treten bei allen Konfliktarten auf.

Glasl ist bekannt für sein Modell der neun Eskalationsstufen, die bei mikro- und makrosoziologischen Konflikten in analogen Formen auftreten. In seinem zweistündigen Vortrag stellte er dar, wie er die Situation einschätzt und welche Impulse und Haltungen von außen nötig sind – auch in unserem eigenen Denken und Verhalten gegenüber der Ukraine und Russland.

Was können wir zum Frieden und zur De-Eskalation beitragen?

Aus dem Vortrag nehmen wir insbesondere mit:

  • dass durch de-eskalierende Vorleistungen entstandene Spannungen ernsthaft reduziert werden können.
  • dass Menschen aus Russland nicht per se ausgeschlossen werden dürfen und bei kulturellen Anlässen, die Freiheit von Kunst, Religion und Wissenschaft gewahrt werden muss.
  • dass Menschen eines Volkes bewusst nicht als Feinde behandelt werden sollen, sondern in den Diskurs über Grundwerte und gewaltfreie Konfliktlösung miteinbezogen werden sollen.
  • dass es dem Frieden mehr dient, Lösungsperspektiven mit der politischen und zivilgesellschaftlichen Ebene beider Länder zu erzeugen, anstatt eine affektgesteuerte Eskalationsdynamik und psychologische Dämonisierung voranzutreiben.

Ein offener Brief des Konfliktforschers Prof. Friedrich Glasl an die Politik

Nach dem Vortrag wurde seitens der Teilnehmenden der Wunsch laut, Glasl möge einen offenen Brief an die Politik mit den Kernsätzen seiner Aussagen für Versöhnung, Abrüstung und Frieden verfassen. Dieser Brief kann an Politikerinnen und Politiker weitergegeben werden. Sie können ihn gerne an Ihnen bekannte Stellen weiterleiten: Link zum Aufruf an die Politik

Videoaufzeichnung des Vortrags und Bitte um Spenden

Das Video steht auf YouTube kostenfrei zur Verfügung. Die Veranstalter Trigon Entwicklungberatung und Bundesverband Mediation e.V. bitten um Spenden zur Unterstützung der „Ärzte ohne Grenzen”. Diese Organisation leistet sowohl in der Ukraine als auch in Russland medizinische Hilfe und organisiert lebenswichtige Hilfsgüter für die Geflüchteten an den ukrainischen Grenzen.

Wenn Sie sich den Vortrag ansehen und dafür etwas spenden möchten, überweisen Sie Ihre Spende mit dem Verwendungszweck „Trigon“ auf folgendes Konto:

Konto-Inhaber: Ärzte ohne Grenzen e.V.
Verwendungszweck: Trigon
IBAN: DE72 3702 0500 0009 7097 00
SWIFT-BIC: BFSWDE33XXX

Die Nennung des Verwendungszwecks sorgt für die Verwendung Ihrer Spende als Hilfe für die von diesem Krieg und Flucht betroffenen Regionen. Ihre Spendenbescheinigung erhalten Sie direkt von „Ärzte ohne Grenzen“.

 

 

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Mediation
news-295 Mon, 11 Apr 2022 08:50:00 +0200 Wie Sie mit einfachen Visualisierungen Ihre Kunden begeistern – Interview mit Jörg Schmidt http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/wie-sie-mit-einfachen-visualisierungen-ihre-kunden-begeistern-interview-mit-joerg-schmidt.html Das Flipchart könnte so ein tolles Hilfsmittel sein, um in Mediation, Coaching oder Beratung Inhalte zu visualisieren. Wäre da nicht ein Problem: Sie denken, Sie können nicht malen und dass Sie kein Talent dafür haben? Dabei müssen Visualisierungen am Flipchart überhaupt nicht kompliziert sein. Jörg Schmidt zeigt, wie es ganz einfach geht und macht in diesem Interview Mut zum (Ver-) Malen. Jörg Schmidt war Mediator und Ausbilder für Mediation bis ihn das Visualisierungsfieber packte. Seit einigen Jahren arbeitet er nun schon als Visualisierungstrainer und Illustrator für Fachbücher. Sein Seminar „Einfach Visualisieren“ an der Zweisicht.Akademie in Freiburg erfreut sich jeder Jahr auf's Neue großer Beliebtheit.

Das liegt nicht zuletzt daran, dass er es jedes Mal wieder schafft, die Teilnehmenden für den Einsatz des Flipcharts in Mediation, Coaching und Beratung zu begeistern. Für diesen Beitrag haben wir ein kurzes Interview mit ihm geführt.

Wie kamst du dazu, Visualisierungstrainings zu geben?

Seit 2001 bin ich Mediator und seit 2006 Ausbilder für Mediation. Eines Tages sprach mich ein Kunde an, dass ihm die Flipcharts so gut gefallen haben und dass diese sehr hilfreich für den Prozess gewesen sind. Er fragte, ob ich eine Fortbildung für seine Mitarbeitenden durchführen könnte. Dieser 2-tägige Workshop machte so viel Spaß, dass ich daraufhin ein offenes Training anbot. Die Nachfrage und das Feedback war so überwältigend, dass viele weitere Termine folgten.

Welche Möglichkeiten eröffnen sich durch Visualisierungen in Mediation, Coaching, Beratung?

  1. Visualisierungen helfen, Ideen und Gedanken zu externalisieren und damit für den Coachee oder die Streitparteien zugänglich zu machen.
  2. Bilder können Denkmuster offenlegen oder Zusammenhänge beschreiben, Wechselwirkungen aufzeigen und somit zum Reflektieren und Dialog einladen.
  3. Visualisierungen beschreiben Fakten, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen und das Gesagte auf den Punkt bringen, stellen Emotionen und Gedanken dar und veranschaulichen innere Prozesse und Abläufe.
  4. Visualisierungen dokumentieren Beiträge, (Zwischen-)Ergebnisse und erhöhen das gegenseitige Verständnis entscheidend.
  5. Bilder unterstützen die Nachwirkzeit wesentlich besser als Worte. Sie können mitgenommen oder abfotografiert werden und schaffen „handfeste Ergebnisse“.

Was ist die größte Hürde beim Visualisieren und wie hilfst du im Seminar diese Hürde zu nehmen?

Über 90 % meiner Teilnehmenden haben den Glaubenssatz "Ich kann nicht visualisieren". Daher besteht eine große Hürde darin, einfach anzufangen. Und dazu kommen noch die Fragen: „Wie geht das?” und „Wo und wie fange ich an?”.


„Einfach visualisieren” heißt auch „Einfach machen”. Die Teilnehmenden visualisieren die meiste Zeit des Trainings an ihrem eigenen Flipchart. Dabei schauen sie bei mir Motive und Symbole in Schritt-für-Schritt-Anleitungen ab und entwickeln alsbald auch eigene Bilder.


Schon nach den ersten Übungen denken die Teilnehmer nicht mehr darüber nach, ob Sie es können. Sie machen es einfach. Sie lernen einfache und sehr wirkungsvolle Techniken und setzen diese um. Zunehmend gewinnen sie Sicherheit. Und am Ende des Tages stehen sie vor ihrer Flipchart und sagen: „Wow, ich kann´s ja doch - und es macht auch noch Spaß!”

Gibt es eine Erfolgsgeschichte aus demVisualsierungstraining, an die du dich gut erinnerst?

Nach dem Training bekomme ich oft die Rückmeldung, dass Teilnehmende das Gelernte in Beratungen oder Mediationen nicht nur einsetzen, sondern selbst positives Feedback von begeisterten Kunden bekommen. Das freut mich immer sehr und erfüllt eines der wichtigen Bedürfnisse eines Trainers, nämlich das nach Sinnhaftigkeit.

 

Haben Sie jetzt Lust bekommen, es selbst einmal zu versuchen? Dann melden Sie sich zum Seminar „Einfach visualisieren” an.


 Buchtipp:

 

Jörg Schmidt. Einfach visualisieren: Ein Praxistraining am Flipchart. Mit DVD. Junfermann Verlag 2016

 

 

 

 

*Affiliate-Link: Sie werden zu Amazon.de weitergeleitet. Wenn Sie über diesen Link bestellen, bekommen wir eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht. 

 

 

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Mediation
news-344 Wed, 02 Mar 2022 12:10:44 +0100 Was ist der Unterschied zwischen Positiver Psychologie und Positivem Denken? http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/was-ist-der-unterschied-zwischen-positiver-psychologie-und-positivem-denken.html Zwischen Positiver Psychologie und dem sogenannten „Positiven Denken“ liegen große Unterschiede. Dennoch werden die Begriffe häufig in einem Atemzug genannt. In diesem Beitrag grenzen wir ab und stellen heraus, warum wir „Positives Denken“ ablehnen. Im Alltag erleben wir immer wieder eine kritische Distanz zur Positiven Psychologie, insbesondere wenn sie gleichgesetzt oder verwechselt wird mit dem „Positiven Denken“. Doch was genau ist eigentlich die Positive Psychologie und wo liegt der Unterschied zum Positiven Denken?

Die humanistische Psychologie baut auf ein positives Menschenbild

Die Wurzeln der Positiven Psychologie liegen in der humanistischen Psychologie. Sie hat die Grundannahme, dass der Mensch von Geburt an „gut“ ist, d.h. konstruktiv, kooperativ, lebensbejahend. Das heißt im Übrigen nicht, dass es keine destruktiven Verhaltensweisen von Menschen gibt – sie werden nur nicht so geboren. Eine Quelle für diese Grundannahme ist in den Grundbedürfnissen des Menschen zu sehen.

Bedürfnisse sind immer konstruktiv und lebensbejahend. Strategien zu ihrer Befriedigung nicht.

Bedürfnisse gelten in der Motivationspsychologie (z. B. bei Maslow) immer als konstruktiv und lebensbejahend. Die daraus abgeleiteten Strategien, Lösungen und Verhaltensweisen können sich aber sehr negativ auf das Umfeld auswirken und werden deshalb von diesem oft als destruktiv gewertet. Hier unterscheidet die Humanistische Psychologie zwischen Person und Verhalten.

Die Positive Psychologie lenkt den Blick auf das Gelingende im Leben.

Die Positive Psychologie lenkt den Blick auf das Gelingende im Leben und untersucht das Zusammenwirken von Glück, Wohlbefinden und Leistungsvermögen. Sie beschäftigt sich mit dem was das Leben lebenswert macht und wie Wohlbefinden entsteht. Bekannte Vertreter sind Dr. Martin Seligman („Der Glücks-Faktor“) oder Michael Csikszentmihalyi mit seinen Forschungen zum „Flow“.

Das „Negative“ wird nicht negiert, soll aber nicht die ausschließliche Aufmerksamkeit bekommen.

Dabei wird das „Negative“ nicht negiert, sondern akzeptiert. Es soll nicht die (bisher) ausschließliche Aufmerksamkeit bekommen. Bis dato war Forschungsgegenstand der Psychologie die Untersuchung von menschlichen Problemen und ihrer Behebung.

„Positives Denken“ ist ein Konzept, das darauf abzielt, bewusstes Denken gezielt zu verändern.

Positives Denken ist als ein Konzept, eine Methode oder auch als eine Aufforderung zu beschreiben. Bekannt wurde es u.a. durch Dale Carneggie („Sorge dich nicht – lebe!“) und Bryan Tracy („Thinking Big“). Sie zielen im Kern darauf ab, dass man durch konstante positive Beeinflussung seines bzw. ihres bewussten Denkens (z. B. mit Hilfe von Affirmationen oder Visualisierungen) ihre Aufmerksamkeit lenken und in seinen Gedanken eine dauerhaft konstruktive und optimistische Grundhaltung erreichen. Damit soll eine höhere Zufriedenheit und Lebensqualität erzielt werden.

„Positives Denken“ alleine ist wirkungslos.

Dieser Ansatz ist bei vielen „Gurus“ vor allem in Amerika stark vertreten, erwiesenermaßen aber wirkungslos und im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen destruktiv zu bewerten. Unser Gehirn lässt sich eben nicht auf Befehl „positiv“ umstellen („Denk nicht an den rosaroten Elefanten!“).

Die Positive Psychologie schafft eine Balance zwischen dem, was gelingt und dem, was schwierig ist.

Grundsätzlich geht es um die Balance. Wir müssen uns mit beidem beschäftigen, dem was gelingt und dem was schwierig ist. Hier hat die Positive Psychologie die wissenschaftliche Grundlage für die „2. Waagschale“ gelegt. Positives Denken lehnen wir ab.

Positive Psychologie für Mediatoren

Lernen Sie die Positive Psychologie in einem Seminar mit Dr. Markus Strauch an der Zweisicht.Akademie kennen. Wir haben aktuell diese beiden Seminare im Programm:

 

 

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Mediation
news-343 Wed, 23 Feb 2022 11:43:18 +0100 Konflikte. Die Ausstellung im Museum der Arbeit in Hamburg http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/konflikte-die-ausstellung-im-museum-der-arbeit-in-hamburg.html Kongresse & Veranstaltungshinweise für Mediator*innen: Noch bis zum 8. Mai 2022 zeigt das Museum der Arbeit in Hamburg eine Sonderausstellung zum Thema „Konflikte“. Darin geht es um Sinnhaftigkeit und Lösungsstrategien – nicht nur für Arbeitskonflikte. Die aktuelle Sonderausstellung im Museum der Arbeit in Hamburg nimmt alle möglichen Konfliktarten in den Blick. Schließlich sind Konflikte allgegenwärtig, kommen in allen Bereichen unseres Lebens vor und haben viele Gesichter. Angefangen von inneren Konflikten, Konflikten in privaten Beziehungen oder in Teams und Organisationen bis hin zu politischen Auseinandersetzungen, internationalen Krisen oder gar Krieg.

Konflikte verändern die Welt im Großen und im Kleinen.

Da Konflikte einen großen Einfluss auf uns haben, die Welt im Großen und im Kleinen verändern, hat das Museum der Arbeit in Hamburg ihnen eine ganze Ausstellung gewidmet. Vom 3. November 2021 bis zum 8. Mai 2022 können Sie darin anhand der folgenden Fragen die Sinnhaftigkeit von Konflikten ergründen und sich mit Lösungsstrategien beschäftigen:

  • Wann entsteht ein Konflikt?
  • Wann ist eine Angelegenheit einen Konflikt wert?
  • Wann lohnt es sich, einen Streit vom Zaun zu brechen, Stellung zu beziehen?
  • Wann ist es Zeit, Kompromisse zu suchen?
  • Wie lassen sich unnötige Konflikte vermeiden, verhärtete Fronten aufweichen?

Konflikte. Die Ausstellung: Ein anschaulicher Zugang zu einem komplexen Thema

Die Ausstellung bietet ihren Besucher*innen statt musealer Objekte einen anschaulichen Zugang zu diesen komplexen Themen. Sie gliedert sich in fünf Kapitel: Konflikttheorie, innere Konflikte, private Konflikte, Arbeitskonflikte und Gesellschaftskonflikte. Szenografische Raumbilder wie der „Harmonieort“ lassen einen beispielsweise tief eintauchen in eine konfliktfreie Welt. Innovative Medienformate machen die Vielseitigkeit des Themas bewusst, überraschende Objekte, Animations- und Kurzfilme stoßen u.a. die Auseinandersetzung mit den eigenen Konfliktstrategien an.

Das Buch „Konflikte” zur Ausstellung

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Ausstellungsbuch begleitet. Herausgeber*innen sind Mario Bäumer, Kurator und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Arbeit und Rita Müller, Direktorin des Museums der Arbeit. Zu den Autor*innen zählen u.a. Bernhard Pörksen, Friedrich Glasl, Kübra Gümüsay, Friedrich Schulz von Thun, Ursula Schröder, Katty Nöllenburg, Irene Appiah, Alexander Redlich, Christoph Schäfer, Andre Schmidt.

Konflikte als Chancen und Risiken für Hamburg und darüber hinaus.

Das Buch ergänzt die Ausstellungsthemen um zahlreiche Aspekte rund um das Thema Konflikte, deren Chancen und Risiken. Im zweiten Teil geht es um Konfliktbeispiele, insbesondere um Beispiele für Arbeitskonflikte und aktuelle gesellschaftliche Auseinandersetzungen. Da die Ausstellung in Hamburg zu sehen ist, greift das Buch auch die besonderen historischen und zeitgenössischen städtischen Konflikte rund um die Hafenstraße, die Esso Hochhäuser, die Projekte Viva La Bernie und Park Fiction sowie die Bewegung Fridays for Future auf.

Positionieren Sie sich zu aktuellen Streitthemen mit dem Konfliktmonitor.

Mittels einer über die Ausstellungswebsite öffentlich zugänglichen, virtuellen Umfrage, dem Konfliktmonitor, können sich Interessierte zu zwölf aktuellen Streitthemen, z. B. Kontaktbeschränkungen, Corona-App, die Dauer des Lockdowns, Online-Unterricht oder Fragen zum Arbeitsschutz positionieren. Das Besondere daran: Das Meinungsspektrum wird unmittelbar angezeigt und die Ausstellung integriert. Probieren Sie es gerne aus!

 

Ort der Ausstellung:

Stiftung Historische Museen Hamburg
Museum der Arbeit
Wiesedamm 3
22305 Hamburg

Öffnungszeiten:

03.11.2021 – 08.05.2022

Montag von 10 bis 21 Uhr
Dienstag geschlossen
Mittwoch bis Freitag von 10 bis 17 Uhr
Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Besuch der Ausstellung und gerne dürfen Sie den Veranstaltungstipp an Interessierte weiterleiten!

 

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Kongresse & Veranstaltungen
news-309 Tue, 25 Jan 2022 09:52:00 +0100 Innere Konflikte lösen mit The Work nach Byron Katie: Zwei praktische Beispiele http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/the-work-nach-byron-katie-praktische-anwendung.html THE WORK nach Byron Katie ist eine effektive Methode zur Selbstklärung. Sie hilft innere Konflikte zu identifizieren und die dafür ursächlichen Glaubenssätze zu lösen. Ina Rudolph ist Coach für THE WORK und lehrt seit 2016 an der Zweisicht.Akademie. In diesem Gastartikel gibt sie zwei praktische Beispiele zur Anwendung. THE WORK ist eine geniale Methode, die jedem, der sie anwendet, zu überraschenden Einsichten verhilft. Wir können damit unseren Blickwinkel erweitern und neue Perspektiven einnehmen. Wir können sozusagen aus der Box herausdenken. Das hilft Menschen in beratenden Berufen einen weiten, liebevollen und kreativen Blick auf sich selbst, auf ihre Arbeit und die Klienten zu gewinnen.

THE WORK nach Byron Katie zur Selbstreflexion

Ich selbst schaue mir alles, was in meiner Arbeit nicht flutscht, sich nicht nach meinen Wünschen entwickelt oder einfach nicht vorwärts geht, mit THE WORK an. Das kann im Bereich Akquise sein, im finanziellen Bereich oder auch die Arbeit mit Klienten betreffen.

Die eigenen Gedanken wahrnehmen und überprüfen.

Zuletzt habe ich mich mal wieder für eine WORK auf mein Sofa gesetzt, da mein Verlag zu zwei Exposees, die ich für neue Buchthemen eingereicht hatte, gesagt hat: „Ja, können wir machen.” Das ist ja einerseits eine Zusage, allerdings lockt „Können wir machen” mich auch nicht hinter dem Ofen vor. Bei mir tauchten Gedanken auf wie: „Jetzt muss ich mir einen neuen Verlag suchen” und „Sie glauben nicht mehr an mich.”

Das fühlt sich viel kraftvoller an als meine ängstlichen Gedanken.

Nach der Überprüfung dieser Gedanken mit THE WORK konnte ich sehen, dass ein neuer Verlag mir neue Chancen und Kontakte bringen kann und dass ich darauf richtig Lust habe. Außerdem trage ich mich schon seit längerem mit der Idee, wieder etwas Belletristisches zu schreiben. Sollte ich für meine Sachbuchthemen also keinen Verlag finden, der sich dafür begeistert, kann ich meiner Romanidee folgen. Beide Möglichkeiten fühlen sich für mich kraftvoller und selbstbestimmter an, als meine ängstlichen Gedanken.

THE WORK nach Byron Katie im Coaching

Ich mache immer eine WORK vor der Gruppe, damit die Teilnehmenden einmal zuschauen können, wie ich arbeite. In meinem letzten Seminar hatte ich eine Frau vor mir sitzen, die so stinkesauer auf ihren Mann war, dass sie keinen anderen Ausweg sah, als sich scheiden zu lassen. Sie hatte die Nase gestrichen voll.

Sie war stinksauer auf ihren Mann.

Sie erzählte davon, wie es war, wenn sie mit ihrem Mann im Auto fuhr. Sie ärgerte sich über seinen unsicheren Fahrstil und darüber, dass er mal wieder überhaupt nicht auf sie einging und unaufmerksam war. Sie war einhundertprozentig davon überzeugt, mit dem größten Muffel aller Zeiten verheiratet zu sein und war der Meinung, das nicht verdient zu haben.

Bis sie erkannte, wieviel sie gedanklich in seinen Angelegenheiten war.

In unserer WORK vor der Gruppe konnte sie erkennen, wieviel sie gedanklich in seinen Angelegenheiten war, nahezu neunzig Prozent der Zeit, die sie miteinander verbrachten. Nicht nur, dass sie mit ihren Gedanken nicht in ihrem eigenen Leben war, ihre Gedanken über ihn waren auch noch alle unzufriedener Natur. Er müsste anders Autofahren. Er sollte sie bestimmte Sachen fragen, was er nicht tat.

Ein Experiment: In den eigenen Angelegenheiten bleiben.

Ich konnte meine Klientin zu dem Experiment bewegen, auf dieser Autofahrt, die sie als Beispiel genannt hatte, probeweise nur in ihren Angelegenheiten zu bleiben. Ihr Mann darf alles genauso machen, wie er es in ihrem Beispiel macht und sie lenkt ihre Gedanken auf Themen, die sie selber betreffen.

Da musste sie lachen, weil sie das Problem gar nicht mehr bemerkte.

In diesem Experiment dachte sie an ihren Sohn, zu dem sie unterwegs waren und freute sich über die neuen Schuhe, die sie sich gekauft hatte und die sie im Auto zum ersten Mal trug und an das Buch, dass sie gerade las. Meine Klientin musst plötzlich laut lachen. Ihr fiel auf, dass sie den Fahrstil ihres Mannes gar nicht bemerkte, wenn ihre Gedanken nicht kritisch auf ihn fixiert waren.

Die Scheidung war vom Tisch.

Am Ende konnte ihr Mann so bleiben, wie er war und sie konnte bleiben, wie sie ist und sie musste sich nicht scheiden lassen. Sie lernte, mit ihren Gedanken in ihren Angelegenheiten zu bleiben und das war ihr noch für viele weitere Situationen in ihrem Leben hilfreich.

Die Lösung kann manchmal so einfach sein.

In den achtzehn Jahren, die ich nun schon mit THE WORK arbeite, habe ich oft gesehen, dass die Lösung eines Problems so einfach sein kann und Scheidungen, juristische Prozesse oder Streit damit vermieden werden können.

Wenn Sie nun Lust bekommen haben, THE WORK einmal selbst auszuprobieren und Ina Rudolph live zu erlebenn, dann melden Sie sich für ihr Seminar „Innere Konflikte lösen – THE WORK für Mediatoren, Coachs und Berater“ an der Zweisicht.Akademie an.

 

 

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Aktuelles
news-342 Mon, 22 Nov 2021 11:52:01 +0100 Mediation in der Praxis: Interview mit Ute Liepold http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mediation-in-der-praxis-interview-mit-ute-liepold.html Ute Liepold hat 2009 ihre Ausbildung zur Wirtschaftsmediatorin bei Zweisicht erfolgreich abgeschlossen. Im Oktober 2021 war sie wieder bei uns zu Besuch, diesmal zusammen mit ihrer Kollegin Antje Spielbauer in der Rolle der Seminarleitung. Die beiden haben für unser Team eine Fortbildung zu Time To Think - The Thinking Environment® von Nancy Kline gegeben. In diesem Interview haben wir Ute Liepold gefragt, was sie daran so fasziniert und wie sie das Konzept in ihrer Mediationspraxis nutzt. Liebe Ute, vielen Dank nochmal für die tolle Fortbildung. Antje und du habt uns dabei mit eurer Begeisterung für das Thinking Environment® angesteckt und wir freuen uns, dass du dich bereit erklärt hast, dich und deine Arbeit in diesem Interview für unseren Blog vorzustellen.

Deine Ausbildung bei Zweisicht ist nun schon mehr als zehn Jahre her, was hat sich bei dir in dieser Zeit getan? Denkst du noch manchmal daran zurück?

Ja, ich denke oft zurück. Die Ausbildung ging ja einher mit der Kündigung bei meinem damaligen Arbeitgeber und meinem Schritt in die Selbständigkeit, das war aufregend. Elke und Christian waren mir damals sowohl als Mediatoren als auch als Unternehmer große Vorbilder (und sind es bis heute). Die Ausbildung hat mich so gründlich und gut für das Mediatorinnen-Dasein qualifiziert, dass ich mich von Anfang an mit meiner Firma Ute Liepold Konfliktberatung darauf spezialisiert habe. Später kam dann noch die Klärungshilfe bei Christian Prior dazu, die meiner Arbeit auch wesentlich geprägt hat. Und seit 2018 spielt Time To Think bzw. das Konzept des Thinking Environment für mich eine große Rolle – bei der Arbeit wie auch im Leben.

Wie kam es eigentlich dazu, dass du für uns diese Fortbildung gegeben hast?

2020 hatte meine Zweisicht-Intervisionsgruppe ein kleines Jubiläum– 10 Jahre waren seit dem Abschluss unserer Ausbildung vergangen. Das wollten wir auch mit Elke und Christian feiern. Wir haben uns daher zum Arbeiten in der der Zweisicht.Akademie „eingemietet“ und die beiden abends zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Dabei habe ich so begeistert vom Thinking Environment gesprochen, dass Christian neugierig wurde und diesen „Schnuppertag“ angefragt hat.

Was hat es mit dem Thinking Environment auf sich?

Nancy Klines einfache Grundidee ist: Die Qualität unseres Handeln hängt davon ab, wie gut wir vorher nachgedacht haben. Ausgehend davon hat sie ihr Leben der Frage gewidmet, welche Bedingungen zu wirklich gutem Denken führen. Mit „gut“ ist hier vor allem unabhängig und frei von Beeinflussung durch andere gemeint; aber auch umfassend, präzise, mutig und kreativ. Sie hat festgestellt, dass diese Qualität des Denkens wesentlich davon abhängt, wie wir miteinander umgehen, während wir denken – ob wir uns zum Beispiel für die Gedanken der anderen wirklich interessieren oder aber um die Meinungshoheit konkurrieren. Dieses unterstützende Verhalten hat sie mit 10 Komponenten beschrieben, die zusammen den „Denkraum“ – das Thinking Environment bilden. Der Ansatz kommt in vielen Feldern zum Tragen, unter anderem im Coaching und in der Moderation/Facilitation von Gruppen.

Was begeistert dich an der Methode von Nancy Kline?

Da könnte ich jetzt sehr ausführlich werden! Ich beschränke mich auf meine drei wichtigsten Punkte. Erstens die Wirkung: Ich habe diese Qualität des Denkens vorher nicht gekannt, nicht bei mir und nicht in Gruppen. Daraus resultieren Entscheidungen und Lösungen, die stimmig sind und von allen Beteiligten getragen werden. Zweitens die Schlichtheit: Jeder kann den Denkraum halten, dafür braucht es keine Ausbildung – zuhören ohne zu unterbrechen, sich WIRKLICH für die Gedanken des anderen interessieren, auf wertende Kommentare verzichten … Was nicht heißt, dass es – je nach Kontext – immer einfach wäre. Und drittens: Diese Art miteinander umzugehen spiegelt meine zentralen Werte wieder: Verbundenheit, Respekt, Kooperation und Aufrichtigkeit.

Wie arbeitest du damit in deiner Mediationspraxis?

In der Arbeit mit den Konfliktparteien, also in der Mediation selbst, stößt dieser Ansatz schnell an Grenzen. Das ist leicht erklärbar, wenn man sich die 10 Komponenten anschaut und damit vergleicht, was in einer Gruppe mit eskalierten Konflikten los ist: Gelassenheit? Bereitschaft zuzuhören? Wertschätzung? Gefühle willkommen heißen? Ermutigung statt Konkurrenz? – Eher ganz das Gegenteil. Dafür nutze ich also weiterhin meine erprobten Mediationsmethoden, z. B. den „Dialog der Wahrheiten“ aus der Klärungshilfe.
Hingegen hat es sich ausgesprochen gut bewährt, die begleitende Beratung der verantwortlichen Führungskraft im Thinking Environment zu gestalten. Es hängt viel davon ab, dass diese Führungskraft gut ins Denken kommt, um ihrer Verantwortung gerecht und in dieser herausfordernden Situation gestärkt zu werden. Außerdem ist das Thinking Environment ein sehr gutes Format, um nach einer Konfliktklärung regelmäßig die Zusammenarbeit und die Entwicklung im Team zu reflektieren.

Wem würdest du eine Weiterbildung in Time To Think empfehlen und warum?

Jeder und jedem! Es ist nicht übertrieben, wenn ich sage, dass Time To Think mein Leben verändert hat. Ich bin anders mit meinen Mitmenschen verbunden, und ich kann regelmäßig meine eigenen Themen nachhaltig bearbeiten. Daneben lege ich die Weiterbildung allen Berater*innen ans Herz, die nach Möglichkeiten suchen, das den Klient*innen innewohnende eigene Lösungspotenzial noch besser zu erschließen.

Hast du ein persönliches Motto oder ein Lieblingszitat?

In Bezug auf das Thinking Environment mag ich diesen Satz sehr: „Es gibt nichts, was die Entfaltung der in jedem Menschen angelegten Potenziale so sehr und so nachhaltig beflügelt, wie die Freude am eigenen Denken und Gestalten.“ (nach Gerald Hüther, Neurobiologe). Das ist eines der Zitate auf der Website www.mehr-denkraum.de, auf der ich zusammen mit drei Kolleginnen das Thinking Environment und seine Anwendungen darstelle.
Gerade habe ich außerdem im Kalender 2022 der Deutschen Stiftung Mediation dieses nette Zitat von Oscar Wilde gefunden (natürlich ironisch zu verstehen): „Ich bin gern der einzige, der redet – das spart Zeit und verhindert Streitereien.“

Vielen Dank, liebe Ute, für das nette Interview. Ich bin mir sicher, der oder die Leser*in will jetzt noch mehr über Time To Think erfahren. Wir packen daher noch deine Link- und Buchtipps hier drunter.

Link- und Buchtipps:

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Aktuelles Mediation in der Praxis - Mediatoren berichten
news-306 Thu, 07 Oct 2021 09:58:00 +0200 Mehr Erfolg durch Stärkenorientierung in der Führung http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/mehr-erfolg-durch-staerkenorientierung-in-der-fuehrung.html Dr. Markus Strauch, Diplom Psychologe und Gestalttherapeut, ist Pionier für Positive Leadership und Social Entrepreneuership. Sein Gastartikel beschäftigt sich mit Positive Leadership, einem modernen Ansatz erfolgreicher Führung, der auf den neuesten Erkenntnissen der Positiven Psychologie beruht. Die Positive Psychologie hat sich der Erforschung gelingender Lebens- und Arbeitsweisen verschrieben. Sie gewinnt in den letzten Jahren auch in der Führungskräfteentwicklung immer mehr an Bedeutung. Der Führungsansatz „Positive Leadership“ leitet sich aus den Erkenntnissen, Methoden und Interventionen der Positiven Psychologie ab. Stärkenbasierte Führung, wie die deutsche Übersetzung lautet, setzt auf eine konsequent potentialschöpfende Grundhaltung, deren Effekte anhand der folgenden vier Führungsrollen und -ebenen deutlich werden.

1. Selbstführung: Führungskraft als Mensch

Positive Leadership beginnt bei der Person, die andere Menschen, Teams oder Organisationen führen will. Sich selbst zu führen bedeutet, die eigenen Stärken zu kennen und diese bewusst einzusetzen. Das Bewusstsein über die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen hilft gerade in ergebnisoffenen Veränderungsprozessen, Ruhe und die Zuversicht zu spüren, dass die anstehenden Aufgaben für einen selbst machbar sind. Wenn die Führungskraft sich selbst führen kann, wirkt sie als authentisches Vorbild für andere.

2. Mitarbeiterführung: Führungskraft als Coach

Hat die Führungskraft für sich die innere Haltung der Stärkenorientierung entwickelt, kann sie das eigene Zutrauen an ihre Mitarbeiter weitergeben und auch deren Stärken fördern. Die Orientierung an den persönlichen Stärken bleibt unabhängig vom Wandel im Außen bestehen. Die Führungskraft versteht sich als Coach, deren Aufgabe es ist, die Stärken jedes Einzelnen zu erkennen, zu fördern und systematisch für eine gelingende und erfolgreiche Zusammenarbeit einzusetzen.

3. Organisationsführung: Führungskraft als Organisator

Auf der Ebene der Organisation bedeutet Positive Leadership die Rahmenbedingungen und Ressourcen, z. B. Räume, Materialien, Regeln, Standards, Prozesse so einzurichten, dass sie den Stärken der einzelnen Mitarbeitenden, der Teams und des gesamten Unternehmens entspricht. Die Führungskraft hat darin die Rolle des Organisators inne, die die nötigen Strukturen schafft.

4. Führung zu ökonomischem und sozialem Mehrwert: Führungskraft als Visionär

Der Ansatz des Positive Leadership trägt zu einer Unternehmenskultur bei, die die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden fördert. Aus Mit-Arbeitenden werden Mit-Unternehmer, die zur Innovationskraft des Unternehmens einen Beitrag leisten wollen. Die Führungskraft ist in diesem Sinne ein Visionär und entwirft das Bild eines Unternehmens, das den Menschen, die darin arbeiten, gut tut.

Positive Leadership verbessert nachweislich den Erfolg von Unternehmen

Positive Leadership ist als Gesamtes ein systematischer Potentialentfaltungsprozess, der nachweislich individuelle, interpersonelle, organisatorische und unternehmerische Bedingungen verbessert, z. B. eine konstruktive Kommunikations- und Konfliktkultur unterstützt, die Gesundheit am Arbeitsplatz fördert, die Produktivität einzelner Mitarbeiter und Teams erhöht, die Profitabilität des gesamten Unternehmens steigert. Eine positive Unternehmensführung kann sogar auch über das Unternehmen hinaus wirken und die Stellung am Markt verbessern. Bekannte Unternehmen wie IKEA, Media Markt, Metro, u.v.m. setzen die Instrumente der Positiven Psychologie bereits erfolgreich ein.

Stärkenorientierte Interventionen in Mediation, Coaching und Beratung

Haben Sie nun Lust bekommen, mehr über Stärkenorientierte Interventionen zu erfahren und wie Sie diese in Ihrem Arbeitsfeld anwenden können? Hier erfahren Sie mehr darüber:

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Aktuelles Mediation
news-341 Mon, 23 Aug 2021 08:39:15 +0200 Buchtipp: Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie http://www.zweisicht.de/die-firma-zweisicht/aktuelles/artikeldetails/artikel/buchtipp-mit-einem-laecheln-100-uebungen-zur-positiven-psychologie.html Die Positive Psychologie findet seit einigen Jahren immer mehr Beachtung. Auch aus unseren Arbeitsfeldern Wirtschaftsmediation und Konfliktmanagement ist sie nicht mehr wegzudenken. Neben dem Standardwerk von Seligmann „Flourish – Wie Menschen aufblühen“ und weiteren Bänden z. B zu Positive Leadership, steht seit kurzem „Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie“ in der Zweisicht-Bibliothek. In diesem Beitrag erfahren Sie, weshalb wir das Buch empfehlen. Die Positive Psychologie – auch „Psychologie des Glücks“ genannt – ist noch ein recht junger Zweig der Psychologie, der seit den 90er Jahren untersucht, was Menschen brauchen, um sich besonders gut zu entwickeln und produktiv zu arbeiten. Ihre Erkenntnisse belegen, dass glückliche Menschen anderes denken, dass Stärkenorientierung und Potentialentwicklung Schlüssel zu mehr Zufriedenheit und Flow-Erleben sind. Ihr bekanntester Vertreter ist Prof. Dr. Martin Seligmann mit seinem Standardwerk einer Psychologie des gelingenden Lebens: „Flourish – Wie Menschen aufblühen“ (Kösel Verlag 2021). 

Was bedeuten die Erkenntnisse der Positiven Psychologie für die Praxis?

Wie gelingt die Umsetzung der Erkenntnisse in die Praxis, damit Menschen in unterschiedlichen Lebensbereichen davon profitieren? Das Übungsbuch „Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie“ (Junfermann Verlag 2021)* soll den Weg in die gelebte Praxis ebnen. Die Autor*innen Maike Schwier, Coaching im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prof. Dr. Sven Sohr, Professor für Life Coaching an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Berlin haben Übungen zu 100 Schlüsselbegriffen zusammengestellt. Diese sind u.a. Dankbarkeit, Flow, Resilienz, Humor, Hoffnung, Mediation. 

Ein Überblick über die Geschichte der Positiven Psychologie

In der Einführung geben Schwier und Sohr einen Überblick über die Wurzeln der Positiven Psychologie. Angefangen von den griechischen Philosophen, die über den Weg zum Glück nachdachten, über die Humanistische Psychologie mit ihrem positiven Menschenbild (der Mensch als Gestalter, der sich selbst verwirklichen möchte) bis hin zur Geburtsstunde 1998 als Martin Seligmann bei deiner Antrittsrede der amerikanischen Psychologen-Vereinigung für eine Neuausrichtung der Psychologie auf die Potentiale der Menschen warb. 

Kritik an der Positiven Psychologie: Idealisierung und Instrumentalisierung

Neben geschichtlichen Hintergründen erfahren die Leser*innen auch, welche Kritikpunkte es an der Positiven Psychologie gibt. Die konsequente Ausrichtung auf das Positive und die bisher wenig beachtete Integration negativer menschlicher Erfahrung, führt immer wieder dazu, dass man ihr Idealisierung und Ideologisierung vorwirft. Uns sind die Vorbehalte geläufig und wir fanden die sachliche Auseinandersetzung damit vorbildhaft. Visionen und Zukunftsperspektiven dieses Forschungsgebiets runden das erste Kapitel ab. 

Impulse für Gesundheit, Beziehungen, Persönlichkeitsentwicklung und Lebensgestaltung

Nach der Einführung sind die Übungen in verschiedene Themenbereiche gegliedert. Es gibt 30 Übungen zur Gesundheit, 20 Übungen zu Beziehungen, 20 Übungen zur Persönlichkeitsentwicklung, 30 Übungen zu Lebensfragen. Vor jedem Kapitel findet man zudem eine kurze Einleitung, die den Kontext und Zusammenstellung der Übungen nochmal genauer erläutert. 

Fazit: Ein Workbook für sich selbst und/oder Inspiration für die Arbeit mit Klient*innen

Wir haben dieses Buch für die Zweisicht-Bibliothek angeschafft, weil wir neugierig waren, welche neuen Ideen es zur praktischen Umsetzung der Erkenntnisse der Positiven Psychologie die Autor*innen haben. Einige Übungen sind uns bekannt, z. B. Achtsamkeitsübungen. Die Zusammenstellung in dieser Form gefällt uns dennoch gut, weil sie auf lockere Art interessante Hintergrundinformationen zu den Übungen liefert. Wir empfehlen dieses Buch als Workbook für sich selbst zu nutzen und/oder als Inspiration für die Gestaltung von Mediationen, Coachings, Seminaren und Workshops. 

Positive Psychologie in Mediation, Coaching und Beratung

Wenn Sie sich für die Erkenntnisse der Positiven Psychologie interessieren und diese vertiefen wollen, dann werfen Sie doch mal einen Blick auf das Programm der Zweisicht.Akademie. Wir bieten u.a. die Seminare Stärkenorientierte Interventionen in Mediation, Coaching & Beratung und Methoden und Modelle der stärkenorientierten Teamentwicklung mit Dr. Markus Strauch an. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre eigenen Stärken zu reflektieren und systematisch in der Praxis zu nutzen.


Maike Schwier und Prof. Dr. Sven Sohr „Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie“ (Junfermann Verlag 2021)*

 

 

 

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Aktuelles Buchtipps